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<< Fachwerkwohnhaus mit Stallanbau, Claasbruch 38 Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 14 Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 12 >>
Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 14 wurde 21.02.2001 unter Schutz gestellt.
Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 14 läßt sich auf 1893 datieren.

Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 14 ist hier zu finden: Kölner Str. 14

Bauentwicklung
Das Gebäude wurde um 1893 für Wilhelm Pesch errichtet. Es war als repräsentatives Eckhaus mit Schmuckfassade für die Unterbringung des 1890 gegründeten Textilhauses Pesch mit obenliegenden Wohnungen gebaut. 1913 wird erstmals die Erdgeschossfassade geändert, die Fenster werden größer, um mehr Vitrinenfläche zu erhalten. 1954/55 wird das Erdgeschoß des Haupthauses erneut umgebaut, diesmal mit Änderungen im Inneren. Der Anbau wird ebenfalls erstmalig 1913 umgebaut, aus der fünfachsigen erdgeschossigen Fassade wird durch Zusammenlegen der jeweils äußeren Fenster und Erweiterung des mittleren Fensters zu einer Tür ein separater Laden. Später Umbau zur Gaststätte mit Verkleinerung der Fenster und Verlegung der Eingangstür nach rechts.
Grundriß und Konstruktion
Die Fassade des an der Straßenecke Kölner Straße / Birkenbergstraße stehenden Hauptbaukörpers ist in den Obergeschossen zur Kölner Straße hin dreiachsig, zur Birkenbergstraße hin vierachsig. Der Eckbereich wird durch einen im Ersten Obergeschoß befindlichen, von einem Balkon nach oben abgeschlossenen Erker gestaltet. Im umgebauten Erdgeschoß befindet sich jetzt der Haupteingang rechts neben dem Haus, im Erdgeschoß der Hausnummer 12. Von der Kölner Straße aus gesehen sind die Obergeschosse zweiraumbreit und zweiraumtief gestaltet, wobei sich die Wohnräume vorn und hinten rechts/links erstrecken, hinten mittig befindet sich der Wohnungsflur zum Treppenhaus. Dieses verbindet Vorder- und Hinterhaus: Das Nebengebäude ist ein fünfachsiger einraumtiefer Anbau mit vorne steil ausgeprägtem Satteldach. Das Haus ist als massiver Ziegelsteinbau errichtet, die Innenwände ebenfalls als Ziegelwände. Die Geschoßdecken bestehen aus Holzdielen auf Holzbalkendecken, die Kellerdecke ist als preussische Kappendecke ausgebildet. Das Dach ist ein Satteldach mit Dachgauben und ausgebaut.
Gestaltungselemente
Die Straßenfassade ist als Schaufassade mit rotem Sichtmauerwerk gestaltet. Durch verschiedene Putz-Zwischengesimse wird die Fassade horizontal gegliedert. Die mit Putzeinfassungen versehenen Fenster im 1.Obergeschoß werden durch kunstvoll gestaltete, dreieckige Überdachungen gekrönt. Im Brüstungsbereich erscheinen, ebenfalls aus Putz, Schmuckplatten mit Ornamentverzierung. Die Fenster im 2.Obergeschoß sind ebenfalls durch Putz eingefasst, haben aber korbbogige Überdachungen mit ornamental gestalteten Schmuckplatten als oberem Abschluß. Das Dachgesims ist mit sieben Terrakotta-Konsolen versehen, die die Rinnenkonstruktion halten.
Ausstattungsteile
Erhalten ist die reich gegliederte und verzierte Fassade mit Schmuckelementen. Weiterhin Holztreppenhaus mit Fußbodenfliesen, in den Obergeschossen die Raumaufteilung mit fast alle Treppenhaus- und Innentüren, die Fenster im 2. OG und Dachgeschoß, die Fußbodenbeläge als Holzdielen.
Geschichtliche Einordnung
Durch die Ansiedlung des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes in Opladen kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt neben dem Siedlungsbau für das Ausbesserungswerk selbst auch starke Veränderungen im privaten Wohnungsbau. Ähnlich wie in Wiesdorf mit der Ansiedlung des Bayer-Werkes und dem Ausbau der Hauptstraße wurden auch in Opladen die Haupterschließungswege Kölner Straße und Düsseldorfer Straße verstärkt um- und neu bebaut. Aus den ein-, maximal zweigeschossigen Fachwerk- oder Ziegelhäusern von Bauern oder Kleinhandwerkern wurden dreigeschossige, dem entsprechenden Zeitstil angepasste Mehrfamilienhäuser mit erdgeschossigen Läden. Im Gegensatz zu der sich parallel entwickelnden Wiesdorfer Hauptstraße, wo deutlich mehr Jugendstilgebäude gebaut wurden, findet man hier eine deutlich größere Anzahl von im Stil des Klassizismus und Historismus errichteten Häuser.
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6 Bilder, die sich auf Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 14 beziehen:
21.05.2011: Mittelpunkt
21.04.2009: Kölner Str. 14 (Schild)
21.04.2009: Kölner Str. 14 (Schild)
21.04.2009: Kölner Str. 14
21.04.2009: Kölner Str. 14
00.00.0000: Zentral-Schänke


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