Noch von der IG Farben 1923 eingerichtet, schützte die ehemalige Deponie Wiesdorf vor dem Rhein.
Später wurden auf ihr Wohnhäuser errichtet. 1987 wurde die Gefahr erkannt und das Betreten der Gärten verboten. Am 13. September wurde der Sanierungsvertrag zwischen der Stadt und Bayer geschlossen. Die Häuser wurden mittlerweile wieder abgerissen. Das ursprüngliche Ufergelände liegt auf 35 Meter NN, hinzu kommen 8 Meter Müll sowie eine Abdeckschicht (Edelstahlschlacke, Asphalt, Kies und eine bis zu zwei Meter dicke Schicht Mutterboden), die das Gelände auf bis zu 62 Meter wachsen läßt.
In drei Abschnitten (Süd, Mitte, Nord) ist saniert worden (Abschlußfeier).
Der Bereich Mitte (28 Hektar zwischen Rhein, A1 und Dhünn) bis Ende 1999 saniert worden. Hier waren zwischen Mitte der 20er Jahre und Anfang der 60er Jahre etwa 3 Millionen Tonnen Material (77 % Bauschutt, 13 % hausmüllähnliche Abfälle und 10 % Chemieabfälle) abgelagert worden. Über eine Oberflächenabdichtung soll das Eindringen von Niederschlagswasser verhindert werden.
Gleichzeitig hindern eine 3.650 Meter lange Sperrwand und zwei Brunnengalerien den Austritt von kontaminiertem Wasser. Über die Abdeckschicht führt die neue Rheinallee sowie die Lastenstraße zum Entsorgungszentrum Bürrig.
Auch die L 108n zum Westring führt hier seit Juni 2000 entlang.
Im Jahr 2005 lag hier das Zentrum der Landesgartenschau (heute Neulandpark).
Der Abschnitt Nord (28 Hektar im Bereich des Spaghetti-Knotens) wurde von 1999-2003 saniert.
Mit dem Abschnitt Süd wird der Bereich der noch bestehenden Häuser an der Rheinallee bezeichnet.
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