Stadtplan Leverkusen
07.09.2001 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Um Spenden für Ukrainer gebeten


Ehemalige Zwangsarbeiter besuchen zur Zeit Leverkusen

Oberbürgermeister Paul Hebbel bittet alle Leverkusenerinnen und Leverkusener dringend um Hilfe für die ehemaligen Zwangsarbeiter aus der Ukraine. In Gesprächen nach dem Eintrag in das "Goldene Buch" der Stadt berichteten die Ukrainer von ihrem Schicksal und ihren Lebensumständen. So wurden einige von ihnen von den Sowjets nach ihrer Rückkehr aus Deutschland sofort für einige Jahre nach Sibirien deportiert - wegen angeblicher "Kollaboration mit den Deutschen".

Heute sind viele der teilweise weit über 80 Jahre alten Menschen gezwungen von einer Rente zwischen 15 und 80 DM im Monat zu leben, eine Krankenversicherung gibt es nicht. Aus diesem Grund baten einige von ihnen um Medikamente, medizinische Hilfe oder auch um Unterstützung. Dabei baten sie oftmals nicht für sich selbst, vielmehr suchten sie um Hilfe für ihre Kinder und Enkel, denen es in ihren Dörfern kaum besser geht.
"Wer von dem Leid und den mehr als erbärmlichen Lebensumständen dieser Menschen gehört hat, kann sein Herz nicht verschließen. Hilfe tut hier dringend Not. Es wäre ein schönes Zeichen, wenn wir den Menschen helfen könnten, die uns heute die Hand zur Freundschaft ausgestreckt haben -und zwar trotz der im Krieg gemachten Erfahrungen. Aus diesem Grund bitte ich alle Leverkusener um eine Spende", so der OB.

Spenden können auf das Konto der Stadt Leverkusen:
Konto Nr. 100 000 207 bei der Sparkasse Leverkusen (BLZ: 37551440) unter Angabe des Verwendungszwecks: "Hilfe für die Ukrainer" eingezahlt werden.
Für eine Spendenbescheinigung ist die komplette Anschrift des Einzahlers erforderlich. Für Zuwendungen bis DM 100 werden keine Bescheinigungen ausgestellt. Es reicht der Bareinzahlungsbeleg/Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts als Nachweis für das Finanzamt.
Über die Verwendung der Spenden wird die Öffentlichkeit informiert.
Ergebnis



2 Meldungen, die sich auf diese Meldung beziehen:
07.11.2002: Spendengelder bei den ehemaligen Zwangsarbeitern aus der Ukraine angekommen
12.11.2001: Große Hilfsbereitschaft für ehemalige Zwangsarbeiter aus der Ukraine

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Letzte Änderung am 29.10.2006 00:51 von leverkusen.
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