Stadtplan Leverkusen
01.08.2002 (Quelle: Bayer)
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"2002 ist das Jahr des Übergangs, in dem wir die Voraussetzungen für künftiges Wachstum schaffen"


Werner Wenning anlässlich der Halbjahreszahlen der BayerAG:
Umsatz und Ergebnis durch anhaltende Konjunkturschwäche und Medikamenten-Rückzug belastet / Durch Veräußerungserlöse höherer Konzerngewinn im Gesamtjahr erwartet

"2002 ist das Jahr des Übergangs, in dem wir die Voraussetzungen für das künftige Wachstum des Bayer-Konzerns schaffen." Das sagte Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, am Donnerstag, 1. August, anlässlich der Veröffentlichung des Halbjahresergebnisses. "Hohe Priorität haben für uns die Neustrukturierung des Konzerns, die schnelle Integration von Aventis CropScience sowie Maßnahmen, um das Healthcare-Geschäft wieder auf eine bessere Basis zu stellen." Konsequent weiter vorantreiben werde Bayer auch die Umsetzung der Kostenstrukturprogramme, mit denen der Konzern in diesem Jahr weitere 0,5 Milliarden Euro einsparen wolle. "Wir müssen im Interesse der Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter dafür sorgen, dass unser Unternehmen ab dem nächsten Jahr wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückkehrt", bekräftigte der Bayer-Chef.

Im ersten Halbjahr 2002 haben das anhaltend schwierige wirtschaftliche Umfeld und die Umsatzausfälle des Cholesterinsenkers Lipobay/Baycol, den Bayer im August 2001 vom Markt genommen hatte, den Geschäftsverlauf stark beeinträchtigt. So sank der Umsatz im fortzuführenden Geschäft – also ohne die zum Verkauf stehenden Aktivitäten – um 7 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro. Der Ausfall von Lipobay war auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich das operative Ergebnis vor Sonderposten um 44 Prozent auf 0,8 Milliarden Euro verringerte. Nach Sonderposten – 0,5 Milliarden Euro Ertrag aus dem Verkauf von Wohnungen sowie 0,3 Milliarden Euro Aufwendungen für Strukturmaßnahmen bzw. Standortkonsolidierungen – sank das operative Ergebnis um 20 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn betrug einschließlich des steuerfreien Ertrags aus dem Verkauf der 30prozentigen Restbeteiligung an Agfa 0,8 Milliarden Euro. Das waren 19 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2001.

Wenning zeigte sich erfreut, dass die infolge der Aventis CropScience-Akquisition erhöhte Nettoverschuldung bereits deutlich auf 12,1 Milliarden Euro abgebaut werden konnte. Wesentliche Ursachen hierfür waren ein verbessertes Working-Capital-Management, das zu einem um 60 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro erhöhten Netto-Cashflow führte, ein auf 1,0 Milliarden Euro reduziertes Investitionsvolumen sowie Erlöse von 0,7 Milliarden Euro aus dem Verkauf der Restbeteiligung an Agfa.

Zum Ausblick für 2002 insgesamt sagte der Bayer-Chef: "Wir können keine Anzeichen für einen spürbaren Aufschwung noch in diesem Jahr erkennen." Aufgrund der bereits erzielten und noch erwarteten Veräußerungserlöse werde trotz der schlechten Konjunkturaussichten aber ein über dem Vorjahr liegender Konzerngewinn erwartet.


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Letzte Änderung am 01.08.2014 00:28 von leverkusen.
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