Stadtplan Leverkusen
17.12.2003 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Zum Jahresende 2003: „Alles im grünen Bereich“


Der Park für die Landesgartenschau Leverkusen wächst nach Plan

Heute überzeugte sich Paul Hebbel, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen und Aufsichtsratsvorsitzender der Landesgartenschau gGmbH, davon, dass die Arbeiten an Leverkusens ehrgeizigstem und größtem Grünprojekt, der Landesgartenschau Leverkusen, genau 16 Monate vor Eröffnung der Schau voll im „grünen Bereich“ liegen.

Gemeinsam mit den Geschäftsführern der Landesgartenschau, Hans-Max Deutschle und Heinrich Sperling, sowie Baudezernent Dr. Hans-Eckart Krajewski, der die Landesgartenschau auch als Vorsitzender des Beirates für Planen und Bauen unterstützt, nahm er den „runden“ Fußballplatz auf dem Gartenschau-Gelände in Augenschein. Er sagte: „Die Bilanz 2003 fällt sehr positiv aus. Die Landesgartenschau gGmbH hat es geschafft, alle Bauprojekte, die für dieses Jahr terminiert waren, planmäßig abzuwickeln.“

Am 16. April 2005 eröffnet die Landesgartenschau in Leverkusen. Der Eröffnungstag rückt in immer greifbarere Nähe: Nur noch 16 Monate Zeit, um das 50 Hektar große Gelände mit all seinen Wegen, Gärten, Spielplätzen und der gesamten Infrastruktur samt Eingängen und Brücken fristgerecht zu bauen.

Nach intensiven Planungsvorarbeiten wurde 2003 zum „Jahr der Baustelle“ Gut ein Dutzend Firmen – fast alle aus dem Wirtschaftsraum – waren und sind bisher im Park beschäftigt: „Fertig“ sind der Eingang Mitte an der Nobelstraße, der sechs Fußballfelder große neue Rheinuferpark zwischen Bayer-Werk und Autobahn A1, der „Waldgürtel“ als Lärm- und Sichtschutz zwischen Autobahn und Kerngelände und der Aussichtspunkt „Rheinblick“ acht Meter hoch über der Autobahn. Auch der Wupperverband hat seine „Baustelle“ an der Dhünn schon wieder verlassen. Die Dhünn wurde von Juli bis Oktober 2003 auf einem drei Kilometer langen Teilstück zwischen Ramada-Hotel und der Mündung in die Wupper aus ihrem Beton-Flussbett befreit. Jetzt läuft unter Regie der Gartenschau die gärtnerische Arbeit wie der Wegeausbau rechts und links der Dhünn, der Bolzplatz wird hergerichtet und der Zugang zum Europaring geschaffen.

Tausende Leitungsmeter verlegt – Die Struktur des „Bumerangs“ steht

Überdeutlich wird die Bilanz 2003 am Eingang Mitte mit dem angrenzenden Bumerang und Quartiersplatz. Für die Erdarbeiten war der heiße Sommer hier sehr hilfreich: 24. 000 Kubikmeter Boden wurden bewegt, um die terrassenförmigen Ebenen zu gestalten. Es folgten die Verlegung von 1400 Meter Regen- und Schmutzwasserleitungen und von einer 900 Meter langen Brachwasserleitung zur Bewässerung. Parallel wurden mit Hilfe der EVL 2500 Meter Strom- und Trinkwasserleitungen eingezogen.

Nach den Arbeiten im Untergrund folgte der Ausbau der Ebenen: Stützmauern aus Cortenstahl, Stahlbeton und Gabionen geben dem Bumerang schon jetzt seine unverkennbare Struktur. Der künstlerisch-gärtnerische Ausbau der Ebenen mit den verschiedenen Themen wie Ebene der Ruhe oder Ebene der Energie folgen 2004.

Der „Quartiersplatz“, das große Spielgelände der Landesgartenschau in Höhe der Albert-Einstein-Straße, variiert das Thema der Ebenen durch Rasenböschungen. Wege, Platzbauten und Pflanzarbeiten gingen ebenfalls zügig voran.

„Über sieben Brücken musst du gehen…“

Zur Eröffnung der Landesgartenschau werden vier Brücken das Panorama am Rhein und im Park ganz neu prägen: Eine ist schon fertig gestellt und wird sehr gut angenommen: die „Prinzbrücke“ über den Autobahnzubringer zur A1. Mit Schwung fahren die Radfahrer in den jetzt schon grünen Rheinuferpark hinunter. 36.000 Quadratmeter Rasen wurde eingesät – sechs Fußballfelder groß. Auch die neue Open-Air-Bühne ist fertig gestellt.
Weithin sichtbar stehen auch schon die Fundamente für die 170 Meter lange „Neulandbrücke“, die die Rheinallee überqueren wird. Im Jahr 2004 folgt der 150 Meter lange „St. Antonius-Steg“ von der Antonius-Kirche direkt bis zum Rheinufer, und in Höhe des Forums quert eine 40 Meter lange Brücke die Dhünn. Baubeginn für beide Brücken ist im Juni/Juli. Im Sommer erfolgt auch die endgültige Montage der Neulandbrücke. Alle Brückenbauwerke, aber auch der Bau des Hochwasserschutzes (ab April 2004) und des neuen Schiffsanlegers erfolgen in engster Kooperation mit den Technischen Betrieben Leverkusen (TBL).

Rheingärten: Probleme mit Grundstückseigentümern

Probleme gab und gibt es im Süden, in den Rheingärten. Der Grund: Hier trifft die Gartenschau am unmittelbarsten auf die Interessen Dritter wie Nachbarn und Grundstückseigentümer. Die Planung musste dementsprechend angepasst werden. Ergebnis: Der Schwung der Bumerangwege wird südlich der Dhünnstraße etwas gebremst und anders als geplant verlaufen. Trotz der Zeitverzögerung wurden Erdarbeiten vorgenommen und die Pumpenkammer für den Wasserspielplatz „versenkt“. Hunderte Bäume und Solitärgehölze wurden gepflanzt.

Tausende Bäume, Sträucher, Stauden und Rasen für die Gartenschau
Jede Vegetationsperiode wird intensiv genutzt. Bisherige Bilanz:
462 Bäume, die meisten davon natürlich im Waldgürtel, aber auch im Rheinuferpark und im „Bumerang“ wurden gepflanzt. Über 30.000 Sträucher und Solitärgehölze sowie 30.000 Stauden wurden gepflanzt, 66.200 Quadratmeter Rasenflächen eingesät. Auch die ersten Blumenzwiebeln, genau 1940 Stück, sind schon im Boden, und zwar am Eingang Mitte und dem Quartiersplatz.

Ausblick 2004: Feinarbeit an Gärten, Spielplätzen und Möblierung
2003 war das Jahr der „Grobarbeit“. 2004 folgen die „Feinarbeiten“ mit weiteren Pflanzungen, vor allem aber mit der Gestaltung der Gärten, mit der „Möblierung“ des Parks mit Spielgeräten, Kassenhäusern, Toiletten, Kiosken, Beleuchtung und anderen mobilen Elementen. Im Frühjahr 2004 wird dazu ein Detailplan durch die beauftragte Arbeitsgemeinschaft der Garten – und Landschaftsarchitekten vorliegen. Ende Februar wird das Kerngelände der Gartenschau inclusive Bumerang und Rheinuferpark eingezäunt sein. Der Weg für die Radfahrer entlang des Rheins bleibt frei.

Natürlich wird auch noch weiter tatkräftig gebaut: So starten im Januar die Arbeiten am Zugang Ost, im April beginnt die Arbeit am 350 Meter langen Hochwasserschutz. Im Herbst sollte auch der neue Schiffsanleger fertig sein.

53 Prozent der Arbeiten sind erledigt oder beauftragt

Von den 22 Millionen Euro Bausumme sind bisher 11, 6 Millionen Euro verbaut und beauftragt. Dies entspricht 53 Prozent des Gesamtumfangs.
Zum Abschluss zeigte sich Oberbürgermeister Paul Hebbel überzeugt, dass auch die „restlichen 47 Prozent“ der Bauarbeiten am Park ebenso gut zu schaffen sein müssten wie die erste Hälfte im Jahr 2003.

Kurz-Zusammenfassung der Zahlen und Daten

Von den 22 Millionen Euro Bausumme insgesamt „verbaut“:
• verbaut bzw. beauftragt: 11, 6 Millionen Euro, entspricht 53 Prozent

Daten 2003:
• Gut ein Dutzend Firmen – fast alle aus dem Wirtschaftsraum – waren und sind bisher im Park beschäftigt:
• 518 Bäume (dies sind ca. 60 Prozent aller Bäume auf der Gartenschau), 30.000 Sträucher und Gehölze, 30.000 Stauden und 1940 Blumenzwiebeln gepflanzt und gesetzt. 66.200 Quadratmeter Rasenflächen eingesät, davon 36.000 Quadratmeter im Rheinuferpark ( 6 Fußballfelder Wiese)
• 1 Brücke eingeweiht (Prinz-Brücke, Rad- und Fußgängerbrücke)
• Fundamente für die „Neulandbrücke“ über die Rheinallee gesetzt

„Fertig“ sind
• Eingang Mitte an der Nobelstraße
• der sechs Fußballfelder große neue Rheinuferpark zwischen Bayer-Werk und Autobahn A1
• der „Waldgürtel“ als Lärm- und Sichtschutz zwischen Autobahn und Kerngelände
• der Aussichtspunkt „Rheinblick“ acht Meter hoch über der Autobahn.
• Renaturierung der Dhünn durch den Wupperverband auf 3 Kilometer zwischen Ramada-Hotel und der Mündung in die Wupper. Jetzt laufen die gärtnerischen Arbeiten wie Wegeführung und Raseneinsaaten.
• Parkplatz Dhünnstraße

In Arbeit sind auch noch 2004:
• Das „Herzstück“ der Landesgartenschau, der acht Hektar große „Bumerang“. Nach der Strukturierung der Ebenen folgt 2004 die künstlerisch-gärtnerische Gestaltung der Ebenen.
• der „Quartiersplatz“, das große Spielgelände der Landesgartenschau in Höhe der Albert-Einstein-Straße (Boden-, Wege- und Pflanzarbeiten)
• „Rheingärten“ zwischen St. Antonius-Kirche und dem Rhein (Bodenvorbereitung)

Neue Bauvorhaben 2004, u. a. :
• Zugang Ost
• Einzäunung Kerngelände
• Arenabühne
• 2 neue Brückenbauten
• Hochwasserschutz
• Schiffsanleger

• „Möblierung“ des Geländes mit temporären Elementen wie Gärten, Wechselbepflanzung, Kassenhäuser, Kioske, Toiletten etc.


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Letzte Änderung am 25.02.2016 22:28 von leverkusen.
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