Stadtplan Leverkusen
25.03.2004 (Quelle: Bayer)
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Hauptversammlung des Bayer-Jubilarvereins


Mit Optimismus in die Zukunft
Dr. Kleinheidt als Vereins-Vorsitzender wiedergewählt


Auf der Hauptversammlung des Jubilarvereins sprachen (v.l.) Dr. Ernst-August Kleinheidt, Vorsitzender des Jubilarvereins, Dr. Richard Pott, Personalvorstand der Bayer AG sowie Erhard Gipperich, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates.
Rund 700 Mitglieder des Bayer-Jubilarvereins begrüßten dessen Vorsitzender, Dr. Ernst-August Kleinheidt, anlässlich der Hauptversammlung in Leverkusen. "Firmenjubilare sind Menschen, die bewiesen haben, dass sie in guten aber auch in kritischen Zeiten zum Unternehmen stehen. Sie waren und sind bereit, auch schwierige Wege mitzugehen. Es ist notwendig, die angestrebten Ziele deutlich und verständlich zu machen. Man muss die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen und mitnehmen, denn nur sie können den gewünschten Erfolg erarbeiten." In diesem Kontext stehe auch der Verein der Jubilare, betonte Kleinheidt.
Einen optimistischen Blick auf die wirtschaftliche Zukunft des Konzerns warf Dr. Richard Pott, Personalvorstand der Bayer AG. "Unter der Voraussetzung, dass sich die derzeitigen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern, erwarten wir für 2004 eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses um mehr als zehn Prozent", so Pott. Mit der vollzogenen strategischen Neuausrichtung des Unternehmens auf die Bereiche HealthCare, CropScience und MaterialScience sowie dem klaren Fokus auf Innovation und Wachstum untermauert Bayer den Anspruch, als Erfinderunternehmen auch künftig in forschungsintensiven Bereichen innovativ tätig zu sein. So wird Bayer allein in diesem Jahr rund 2,3 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren. Hauptwachstumsfelder sieht der Konzern unter anderem in neuen Produkten aus der Wirkstoffforschung, im konsumnahen Gesundheitsgeschäft und in neuen Technologien wie der Bio- und der Nanotechnologie.

Erfreut zeigte sich Pott über die gemeinsam mit dem Betriebsrat verabschiedete Verlängerung der Standortsicherungsvereinbarung bis 2007. "Damit haben wir einen Weg eingeschlagen, der in der heutigen Zeit und angesichts eines schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes alles andere als alltäglich ist. Darauf können wir stolz sein."

Auch Erhard Gipperich, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates, würdigte die Entscheidung. Er erinnerte daran, dass es den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat nicht leicht gefallen sei, für die Neuausrichtung des Konzerns sowie zur Ausgliederung der Chemieaktivitäten und Teilen des Polymer-Geschäftes in das neue Unternehmen Lanxess zu stimmen. "Wenn wir nicht zugestimmt hätten, wäre das Unternehmen in eine Schieflage geraten. Es hätten Betriebe geschlossen werden müssen und viele Arbeitsplätze wären auf Dauer verloren gegangen."

Gipperich unterstrich, dass die gemeinsam getroffene Entscheidung zur Neuausrichtung dazu beitragen werde, den Konzern in "ruhigeres Fahrwasser" zu bringen.

Dr. Ernst-August Kleinheidt, der den Vorsitz seit sieben Jahren innehat, wurde von der Versammlung einstimmig für eine weitere dreijährige Amtszeit wiedergewählt. Er dankte allen beteiligten Unternehmen und besonders Bayer für das soziale Engagement und für die Unterstützung des Jubilarvereins, dem rund 26.000 Mitglieder angehören. Ebenso würdigte er die ehrenamtliche Tätigkeit der Vorstandsmitglieder sowie die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle.


Bilder, die sich auf Hauptversammlung des Bayer-Jubilarvereins beziehen:
00.03.2004: Kleinheidt, Pott, Gipperich

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Letzte Änderung am 25.03.2004 08:27 von leverkusen.
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