Stadtplan Leverkusen
17.06.2004 (Quelle: Wirtschaftsförderung)
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1. Spatenstich im Gewerbegebiet Hornpottweg


Es ist soweit: Heute tätigte Oberbürgermeister Paul Hebbel gemeinsam mit den Investoren den ersten Spatenstich im neuen Gewerbegebiet Hornpottweg. Der Lebensmittel-Discounter LIDL beginnt hier mit dem Bau seines sechsten Distributionszentrums in Nordrhein-Westfalen.
Im südlichen Teilbereich des Gewerbegebietes werden auf etwa 10 Hektar zunächst bis zu 300 (200 sind auch bis zu 300) Arbeitsplätze entstehen, wenn der Bau im Dezember diesen Jahres abgeschlossen sein wird. „Die zentrale Lage in NRW und die hervorragende Verkehrsanbindung waren ausschlaggebend für Leverkusen“, begründet Jörg Beensen, Prokurist und Leiter Immobilien der LIDL GmbH & Co. KG, die Standortwahl. Die Zusammenarbeit von Stadt, Wirtschaftsförderung und der Frankfurter mg vermögensverwaltungs-ag (mgvv) als Eigentümerin der Flächen hat zu diesem Ansiedlungserfolg geführt.

Interessen ausgleichen
„Die verantwortliche Politik muss einen vernünftigen Interessensausgleich zwischen Wirtschaftsförderung und Naturschutz herstellen“, betonte Hebbel in seinem Grußwort. Für das Gewerbegebiet am Hornpottweg, das wertvolle Naturdenkmäler beinhaltet, wurden darum umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Bei sinkenden Arbeitsplatzzahlen sei es wichtig, für ausreichend Gewerbeflächen zu sorgen, so dass neue Investitionen Platz finden.

Zusammenarbeit als Voraussetzung
Dr. Dieter Massig, Finanzvorstand der mgvv und Mitglied der Geschäftsführung der mgvv Projektgesellschaft Hornpottweg mbH, lobte nochmals ausdrücklich die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und die Kooperationsbereitschaft der Stadtverwaltung. Dies sei keine Selbstverständlichkeit.

Gewerbeflächen dringend nötig
Das Gewerbegebiet am Hornpottweg wird mit dem Neubau wieder der ursprünglichen Bestimmung zugeführt. Als ehemalige Erweiterungsfläche für die Dynamit Nobel AG, die früher hier Sprengstoffe produzierte, war die Fläche schon früh für Gewerbe ausgewiesen (Das Gebiet war nie gewerblich genutzt!). Ein Schutzradius für die Produktion verhinderte bislang jedoch die gewerbliche Bebauung.
Um im Standortwettbewerb bestehen zu können, benötigt die Leverkusener Wirtschaft dringend geeignete Gewerbeflächen wie diese. Weitere 10 Hektar stehen im nördlichen Teilbereich noch zur gewerblichen Bebauung bereit, für die der WFL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH bereits einige Anfragen vorliegen.


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Letzte Änderung am 18.12.2010 19:19 von leverkusen.
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