Stadtplan Leverkusen
25.06.2004 (Quelle: Bayer)
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"Schülerförderung bleibt wesentlicher Bestandteil unseres sozialen Engagements"


Rund 460.000 Teilnehmer an Bayer-Schulprojekten in Nordrhein-Westfalen
"Gentechnik"-Schülerlabor wurde offiziell in Betrieb genommen


von links nach rechts: Heike Götte, Ministerium für Schule, Jugend und Kinder;
Natalia Wcislo, Geschwister-Scholl-Gymnasium, Unna; Annemarie Simons, eine der Leiterinnen des Schülerlabors; Dr. Heinz Bahnmüller, Leiter des Bayer Chemieparks Leverkusen; Viktoria Neljubov, ebenfalls Geschwister-Scholl-Gymnasium, Unna
Vom Schülerlabor "Gentechnik" über Experimentalvorträge bis hin zum Musical: Seit vielen Jahren hält die Bayer AG für Schüler wie Lehrer ein breit gefächertes Angebot bereit. Und das Interesse ist enorm: Rund 460.000 Teilnehmer besuchten in den vergangenen 13 Jahren insgesamt 17.500 verschiedene Veranstaltungen an den nordrhein-westfälischen Standorten der Bayer AG in Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Wuppertal.

"Ziel dieser Projekte ist es, das Interesse an den Naturwissenschaften und speziell der Chemie zu wecken und den Nachwuchs zu fördern. Zudem möchten wir mit unserem Engagement mehr Verständnis und Akzeptanz für die chemische Industrie in der Bevölkerung wecken; Berührungsängste können auf diese Weise bereits im Schulalter abgebaut werden." Dies betonte Dr. Heinz Bahnmüller, Leiter des Bayer Chemieparks Leverkusen, anlässlich einer Pressekonferenz "Schulprojekte" am Freitag, 25. Juni 2004, im neuen Schülerlabor "Gentechnik" des Bayer Chemieparks Leverkusen, das an diesem Tag offiziell in Betrieb genommen wurde. Hier werden nach abgeschlossener Testphase künftig zweimal im Monat gentechnische Versuche zum Thema "Plasmid-DNA: Unverzichtbares Werkzeug in der Gentechnik" angeboten. Unter Anleitung von zwei promovierten Diplom-Biologinnen haben Schüler der Oberstufe die Möglichkeit, Erbgut in verschiedenen Versuchen zu isolieren, zu analysieren und nachzuweisen.

"Die Bayer AG hilft mit ihrem vorbildlichen Engagement Schülerinnen und Schülern, Naturwissenschaften in einer praxisnahen Anwendung kennen zu lernen", sagte die Vertreterin des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder, Oberstudienrätin Heike Götte. Das Schülerlabor biete ihnen Möglichkeiten, die weit über das hinausgingen, was die technische Ausstattung einer Schule bieten könne. Diese Kooperation von Wirtschaft und Schule leiste einen wertvollen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Nachwuchsförderung.

Das Engagement der Bayer AG im Bereich der Schulaktivitäten hat eine lange Tradition: Bereits seit 20 Jahren bietet das Unternehmen spezielle Führungen für Schülerinnen und Schüler an. Mit Eröffnung des Leverkusener Bayer-Kommunikationszentrums (BayKomm) im Jahr 1991 wurde die vielfältige Projektarbeit intensiviert, wobei der Dialog mit Schülern und Lehrern im Vordergrund steht. Um dies zu ermöglichen, organisiert die Bayer AG an allen Standorten in Nordrhein-Westfalen eine Vielzahl unterschiedlicher Aktionen. Das Angebot reicht von Experimentalvorträgen, Schülerwettbewerben und der Kulturförderung bis hin zu Schulaktivitäten im Ausbildungsbereich und der Lehrerfortbildung. Dabei haben sich an den jeweiligen Standorten Spezialgebiete herauskristallisiert.

Ein Highlight am Standort Wuppertal ist das Projekt "KURS 21", das eine Lernpartnerschaft zwischen dem Carl-Fuhlrott-Gymnasium und Bayer HealthCare beinhaltet. Durch Gespräche mit Experten, bei denen Themen wie "Neue Technologien in der Arbeitswelt" oder "Aspirin® - Herstellung, chemische Grundlagen, wirtschaftliche Aspekte" erörtert werden, und die Möglichkeit, Produktionsprozesse im Unternehmen mitzuerleben, wird der Bezug des weitgehend theoretischen Schulalltags zur Praxis gefördert.

Im Bayer Chemiepark Krefeld-Uerdingen sind die Kinderprojekte seit Anfang der 1990er Jahre fester Bestandteil der Schüleraktivitäten: Angeboten werden für Vor- und Grundschulkinder Aktionen wie "Spielzeug aus Kunststoff" oder "Herstellung von Malfarben". Schüler der Sekundarstufe I können sich anschaulich über die Herstellung von Haargel und Aromastoffen oder den Aspirin®-Wirkstoff Acetylsalicylsäure informieren. Hinzu kommen Experimentalvorträge für Kinder.

Wie im betrieblichen Alltag bei Bayer spielen Sicherheitsaspekte auch bei Schülerprojekten eine wichtige Rolle. Dieses Thema steht im Mittelpunkt des Theaterstücks "Professor Praktisch", das im Bayer Chemiepark Dormagen den Schülern der Primarstufe im Rahmen des Sicherheitsdialogs präsentiert wird.
Um die Bedeutung des verantwortlichen Umgangs mit chemischen Stoffen zu unterstreichen, tritt an der Seite des Professors "Oberbrandmeister Lösch" auf, der als Feuerwehrmann bei allen Experimenten auf die notwendige Sicherheit achtet.

Ein weiteres Highlight sind die Schülerwettbewerbe. Auf diesem Gebiet engagiert sich die Bayer AG als Ausrichter des NRW-Landeswettbewerbs "Jugend forscht" bereits seit 1966. Auch bundesweit hat das Unternehmen den Wettbewerb schon dreimal organisiert. Hinzu kam 1996 die "Chemie-Olympiade", die seitdem ebenfalls von der Bayer AG unterstützt wird.

Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb ist ein qualitativ hochwertiger Unterricht: Um den Bezug zwischen Schultheorie und Praxis weiter zu intensivieren, finden regelmäßig Seminare und Exkursionen für Lehrkräfte aller Bundesländer statt. Darüber hinaus stellt Bayer Begleitmaterial wie Versuchsanleitungen und Lehrfilme für den Chemie-Unterricht zur Verfügung.

Die Kulturförderung bei Bayer besitzt seit Bestehen des Konzerns einen hohen Stellenwert. Auch im schulischen Bereich wird durch Projekte wie "Schüler lesen Zeitung", "Jugend kritisiert" und das Jugend-Theater-Abo-Angebot nicht nur das Medien- und Kultur-Interesse von Schülern gefördert, sondern auch die Möglichkeit zur eigenen kreativen Entfaltung geboten. Jüngstes Beispiel hierfür ist ein groß angelegter Workshop im Bereich Musical, aus dem das Bühnenstück "Die achte Blume" der kommenden Spielzeit hervorgegangen ist.

Die positive Resonanz auf die Schulprojekte bestärkt den Konzern darin, sich trotz Kostendrucks auch künftig in diesem Bereich zu engagieren: 56.500 Besucher begrüßte das Unternehmen in 2.000 verschiedenen Schulprojekten allein im Jahr 2003.

Dabei legt die Bayer AG Wert auf populäre Einrichtungen wie das Schülerlabor "Gentechnik". Auch das Online-Angebot wird künftig ausgeweitet, das Engagement der Ausbildungsabteilungen des Unternehmens in Schulen und auf Messen intensiviert und praxisorientierte Aktionen werden erweitert. Die Integration der Chemieparkpartner in die bestehenden Schulprojekte ist ebenfalls geplant.

"Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Verantwortungsträger von morgen. In ihre Ausbildung zu investieren kann nur in unser aller Interesse sein", so Dr. Bahnmüller. "Daher ist und bleibt die Schülerförderung ein wesentlicher Bestandteil unseres sozialen Engagements."


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Letzte Änderung am 27.04.2015 09:24 von leverkusen.
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