Stadtplan Leverkusen
21.03.2005 (Quelle: Bayer)
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Hauptversammlung des Bayer-Jubilarvereins: Peters: "Zusammenhalt zwischen den Generationen"


Neue Vorstandsmitglieder gewählt / Betriebsrat Gipperich fordert konsequente Umsetzung des Personalverbundes

Rund 600 Mitglieder des Bayer-Jubilarvereins begrüßte dessen Vorsitzender, Dr. Ernst-August Kleinheidt, anlässlich der Hauptversammlung im Leverkusener Kasino am Samstag, 19. März. Für ihren Einsatz und ihr Engagement dankte Kleinheidt insbesondere Harald Brosch, Leverkusen, und Helmut Jöpen, Wuppertal, die über 30 bzw. 25 Jahre ehrenamtlich im Vorstand des Vereins tätig waren. Zu ihren Nachfolgern wurden der ehemalige Geschäftsführer des Jubilarvereins, Engelbert Hein, und Karl-Friedrich Proß, beide Leverkusen, sowie Klaus Comel aus Wuppertal von den Anwesenden gewählt. Insgesamt gehören knapp 25.500 Mitglieder dem Jubilarverein an.

Personalleiter Jan H. Peters erklärte in seinen Ausführungen zum Geschäftsverlauf des Konzerns: "Mit den Resultaten des Jahres 2004 können wir durchaus zufrieden sein. Umsatz- und Ergebnisziele haben wir deutlich übertroffen und gehen davon aus, die operative Performance des Konzerns in diesem Jahr weiter verbessern zu können." Für den Konzernumsatz werde ein Wert von über 25 Milliarden Euro angepeilt und damit eine währungs- und portfolio-bereinigte Umsatzsteigerung um mehr als 5 Prozent im fortzuführenden Geschäft erwartet. Es sei gelungen, den Konzern wieder stärker auf Innovation und Wachstum auszurichten. Peters: "Allein im vergangenen Jahr haben wir 2,1 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert, davon 60 Prozent in Deutschland." Die gesamte chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland habe in diesem Zeitraum 7,7 Milliarden Euro aufgewendet.

Nach wie vor nehme Bayer seine soziale Verantwortung wahr und wirke an der Lösung gesellschaftlicher Probleme mit, betonte der Personalchef. Dazu gehöre der Bereich Sport und Kultur, wo das Unternehmen sich nach wie vor auf hohem Niveau - mit 20 Millionen Euro jährlich allein in Deutschland - engagiere. "Zu unserer Unternehmenskultur gehört auch der Zusammenhalt zwischen den Generationen. Nur so kann das Wissen und die Erfahrung, die Bayer erfolgreich gemacht haben, an die jüngeren Kollegen weitergegeben werden", erklärte Peters. Dabei hob er den Zusammenhalt über Berufszweige, Hierarchiestufen und Firmengrenzen hinweg und würdigte in diesem Zusammenhang besonders die Leistungen des Jubilarvereins.

Erhard Gipperich, Vorsitzender des Bayer-Konzern- und Gesamtbetriebsrates, der auf 40 Jahre Firmenzugehörigkeit zurückblicken kann, ging in seiner Ansprache auf den vollzogenen Wandel im Konzern ein. "Die Grundstrukturen bei Bayer sind geschaffen worden. Auch wenn jetzt die Teilkonzerne getrennt marschieren, müssen wir gemeinsam an die Erfolge früherer Zeiten anknüpfen." Gipperich forderte die konsequente Umsetzung des zwischen den Gesellschaften vereinbarten Personalverbundes. Mit Blick auf die Regelung der erfolgsunabhängigen Besitzstände im Tarifbereich, hob der Gesamtbetriebsratsvorsitzende hervor, dass akzeptable Lösungen bei Bayer und auch bei Lanxess gefunden werden konnten. Die Verrechnung der Besitzstände mit künftigen Tariferhöhungen bedeute für die Beschäftigten eine hohe Planungssicherheit. Als positives Signal bezeichnete Gipperich, dass die Bayer-Tarifmitarbeiter Ende April gut 60 Prozent eines durchschnittlichen Monatseinkommens als variable Einkommenskompenente erhalten würden.

Mit Blick auf die derzeit stattfindenden Auseinandersetzungen mit dem Wirtschafts- und Sozialmodell Deutschland sagte Gipperich, Unternehmen, Gewerkschaften, Politik und Verbände müssten sich über notwendige Fortentwicklungen kritisch und konstruktiv auseinander setzen. Dazu zählten unter anderem die Stärkung des Industriestandortes Deutschland, eine investitionsfreundliche Chemikalienpolitik, aber auch eine zuverlässige und wirtschaftliche Energie- und Bildungspolitik sowie eine innvotave Bio- und Gentechnologie.


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Letzte Änderung am 02.10.2009 09:37 von leverkusen.
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