Stadtplan Leverkusen
25.04.2005 (Quelle: Bayer)
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Die „Gärten des Lebens“: Heilen, Ernähren, Färben



Anlässlich des ersten Besuchs des "Pflanzendoktors", Egbert Semrau (r.), stellten Chemieparkleiter Dr. Heinz Bahnmüller und Ulrike Haase-Mülleneisen, Geschäftsführerin des Bayer-Gartenbauvereins, bei einem Presserundgang die "Gärten des Lebens" vor.


In den “Gärten des Lebens” haben vier Unternehmen des Bayer Chemieparks Themengärten gestaltet – und zwar gemäß ihrer spezifischen Kompetenzen. So stellt Bayer CropScience den Pflanzenschutzgarten, Bayer HealthCare den Gesundheitsgarten, DyStar den Färbergarten und Kronos Titan den Titangarten.


Chemieparkleiter Dr. Heinz Bahnmüller, Ulrike Haase-Mülleneisen, Geschäftsführerin des Bayer-Gartenbauvereins, und Imkermeister Konrad Kappek (v. r.) in den "Gärten des Lebens. Der "Bienenerlebnisgarten" von Bayer HealthCare ist Teil der "Gärten des Lebens": Imker betreuen hier Bienenstöcke und erläutern die verschiedensten Bienenfutterpflanzen.
Was hat Weidenrinde mit Aspirin zu tun? Warum besitzt Indigo, aus dem blauer Farbstoff gewonnen wird, eigentlich keine blauen Blüten? Und wie bekomme ich das Unkraut aus meinem Rasen? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Landesgartenschau-Besucher in den „Gärten des Lebens“: Im südwestlichen Bereich des „Laga“-Geländes, zwischen Rheinallee und „Gärtnermarkt“, haben vier Unternehmen des Bayer Chemieparks Themengärten gestaltet – und zwar gemäß ihrer spezifischen Kompetenzen. So stellt Bayer CropScience den Pflanzenschutzgarten, Bayer HealthCare den Gesundheitsgarten, DyStar den Färbergarten und Kronos Titan den Titangarten.
Über 300 Pflanzenarten wachsen auf dem rund 2.200 Quadratmeter großen Areal. Inmitten des ganzen Grüns steht das „Museum auf Achse“, ein rund 75 Quadratmeter großer mobiler Ausstellungs- und Veranstaltungsraum. Hier finden zahlreiche Workshops, Thementage und andere Veranstaltungen für die Landesgartenschau-Besucher statt.

Eine gute Ernte verspricht der Pflanzenschutzgarten. Bayer CropScience präsentiert fast alle landwirtschaftlichen Kulturen – darunter die wichtigsten Getreidearten. Dazu gehören Weizen, Roggen und Gerste. Außerdem sind Mais, Zuckerrüben, Raps, Reis und Baumwolle, aber auch einige Gemüsearten wie Kohl, Tomaten, Brokkoli, Blattsalate und Zwiebeln im Pflanzenschutzgarten vertreten. Neben Obst- und Weingehölzen werden auch zahlreiche Zierpflanzen gezeigt. Allein der Rosengarten umfasst 16 verschiedene Züchtungen. Auf Schautafeln können sich Besucher über Schädlinge, Pflanzenkrankheiten und ihre Ursachen informieren. Der Unkrautlehrpfad weist ambitionierten Gartenfreunden den Weg – unter anderem zum „englischen Rasen“.

Im Gesundheitsgarten gedeiht die „grüne Apotheke“ der Landesgartenschau. Hier zeigt Bayer HealthCare Arzneipflanzen und ihre medizinische Wirkung. Denn nicht selten dient die Natur den Pharma-Forschern als Vorbild. Ein prominentes Beispiel ist die Weidenrinde, auf deren Wirkstoff die Entstehung von Aspirin zurückgeht. Neben „heilenden Pflanzen“ – darunter Baldrian und Hopfen für das Nervensystem oder Echinacea und Thymian für die Atemwege – werden aber auch Gewächse gezeigt, die Allergien auslösen können, beispielsweise Haselnuss, Birke oder Erle. Anregendes bietet hingegen der „Garten der Liebe“: Hier werden natürliche Aphrodisiaka wie Ginseng, Artischocken und Sellerie vorgestellt. Wie wichtig Bienen für die Landwirtschaft sind, erfährt der Besucher im „Bienenerlebnisgarten“, ein Imker betreut hier Bienenstöcke und erläutert die verschiedensten Bienenfutterpflanzen.

Bunt wird es im Färbergarten von DyStar, dem Textilfarbenhersteller im Bayer Chemiepark. Ähnlich wie in der Arzneimittelforschung, diente die Natur auch in der Farbenherstellung als Vorbild: Wirkstoffe wurden chemisch analysiert und „nachgebaut“. Die Beete des Färberpflanzengartens sind den Farbstoffen zugeordnet, welche die einzelnen Pflanzen liefern: Rot durch Färberkrapp und Färbermeister, Gelb durch Färbersaflor und Goldrute, Blau durch Indigo und Färberwaid. Schautafeln mit pflanzlichen und chemischen Farbstoffen ergänzen das Programm.

Unter dem Motto „Aus Schwarz wird Weiß“ präsentiert sich der Pigmenthersteller Kronos Titan mit einem Schriftzug aus weißblühenden Stauden. Den Mittelpunkt des Titangartens bildet ein 1,5 Tonnen schwerer Monolith aus Ilmenit (Eisenerz) – ein Rohstoff für die Titandioxid-Produktion. Mit diesem Weißpigment eingefärbte Bänke und Papierkörbe zeigen den Besuchern die Anwendung von Titandioxid im Alltag.

Die Bayer AG ist Premiumsponsor der Landesgartenschau Leverkusen 2005. Ihre Teilkonzerne Bayer CropScience, Bayer HealthCare und Bayer MaterialScience sowie die Servicegesellschaften Bayer Industry Services, Bayer Business Services und Bayer Technology Services beteiligen sich mit Projekten in einem Gesamtwert von rund einer Million Euro an dem Großereignis. Mit Lanxess, Kronos Titan und DyStar unterstützen zudem drei weitere im Bayer Chemiepark Leverkusen ansässige Firmen die Landesgartenschau. Das gemeinschaftliche Engagement der Unternehmen umfasst eine Fülle von Vorhaben. Dazu zählen unter anderem die Ausstellung „Die Dhünnaue gestern und heute – Eine offene Chronik über Fortschritt und Verantwortung“, die „Gärten des Lebens“, wichtige Bausteine des Besuchs- und Veranstaltungsprogramms sowie eine ganze Reihe von Infrastrukturmaßnahmen.


3 Bilder, die sich auf Die „Gärten des Lebens“: Heilen, Ernähren, Färben beziehen:
00.04.2005: Bahnmüller, Haase-Mülleneisen, Kappek
00.04.2005: Gärten des Lebens
00.04.2005: Semrau, Bahnmüller, Haase-Mülleneisen

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Letzte Änderung am 11.05.2015 11:36 von leverkusen.
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