Stadtplan Leverkusen
19.05.2005 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Leverkusens große Sportfamilie eröffnete Deutschlands erstes Museum zur lokalen Sportgeschichte


Es wirkte wie ein großes Familientreffen, als sich am Mittwoch, 18.Mai, zahlreiche Leverkusener Sportgrößen trafen, um gemeinsam mit Oberbürgermeister Ernst Küchler Leverkusens Museum zur lokalen Sportgeschichte zu eröffnen. Das Eis war getaut und die Eisporthalle im Sportpark Leverkusen erlebte eine Verwandlung in eine Ausstellungshalle der besonderen Art. Gegenüber dem Fußballstadion, der Leverkusener BayArena und unmittelbar hinter der Wilhelm-Dopatka-Halle, Spielstätte des Basketballteams der Bayer Giants ist das erste Sport-Museum in Deutschland entstanden, das sich vollständig der lokalen Sportgeschichte widmet – das „Sport-Museum Lev“. Anhand zahlreicher unzähliger Bild- und Textbeiträgen, Ausstellungsvitrinen, anhand von Videobeiträgen und vieler Sportgeräte unterschiedlichster Art, alles liebevoll zusammengestellt vom Leverkusener Stadthistoriker und Sportjournalisten Matthias Bauschen, kann sich der Besucher über eine einzigartige Sportgeschichte in Deutschland informieren. Es lohnt sich also durchaus, so der übereinstimmende Tenor der Gäste der Eröffnungsveranstaltung, den Besuch einer Sportveranstaltung oder der Landesgartenschau in Leverkusen, mit dem Besuch des Sportmuseums zu verbinden.

Die Ausstellung, die in diesem Jahr täglich (außer Montag) bis zum 04. September zu sehen sein wird und 75 Jahre hochkarätige Leverkusener Sportgeschichte präsentiert, ist der Gratulations-Beitrag des Sportpark Leverkusen zum 75. Geburtstag der Stadt Leverkusen.

Zur ersten Gratulation waren rund 250 Gäste erschienen, die der Moderator des Abends, ARD-Sportchef Heribert Fassbender, selbst Leverkusener Bürger, mit dem obligatorischen „Guten Abend allerseits“ begrüßte.

Die Wiedersehensfreude mancher Sportler und der Blick auf das ein oder andere Jugendfoto trugen sicher mit zu einer ausgesprochen heiteren Atmosphäre bei. So konnten Fassbender, Oberbürgermeister Ernst Küchler und Sportdezernentin Helga Roesgen u.a. Leverkusens Fußball-Idol Ulf Kirsten, Bayer- Fußballchef Wolfgang Holzhäuser, die Ehrenringträgerin der Stadt Leverkusen, Heide Ecker-Rosendahl, die zweifache Hochsprung Olympia-Siegerin Ulrike Nasse-Meyfarth,

Ruder Olympia-Sieger und Weltmeister Stephan Volkert, den zweifachen Fecht-Olympia-Sieger Dr. Arndt Schmidt, die mehrfache Paralympics-Siegerin Dr. Britta Siegers, Fußball-Legende Werner Röhrig sowie den Sport-Beauftragten der Bayer AG, Meinolf Sprink begrüßen.

In Gesprächen und Talk-Runden wurde mancher Erfolg noch einmal lebendig, aber es gab durchaus auch Neuigkeiten zu berichten. So war sich Werner Röhrig sicher, dass es letztlich an 100.000 DM gescheitert sei, Die erfolgreiche Oberliga-Elf von 1963 zusammen zu halten, um bereits 1964, also noch vor den Bayern, in die Bundesliga aufzusteigen. Und Arnd Schmidt, die Fecht-Legende, konnte berichten dass er nach nunmehr 17 Jahren eine Wette mit Erich Ribbeck gewonnen habe. 1988, beim Leverkusener Uefa-Cup Triumph habe er geunkt, dass die Fechter wohl vor den Fußballern Deutscher Meister werden würden. Nun, 17 Jahre später haben es die Degenfechter des TSV Bayer 04 Leverkusen tatsächlich geschafft und nehmen als Deutscher Meister an der Champions League im Fechten teil.

Oberbürgemreister Ernst Küchler war sichtlich stolz angesichts der neu präsentierten Ausstellung und betonte, dass Leverkusen die Sportstadt Deutschlands sei. Großer Verdienst komme dabei zweifelsohne im Spitzen- Breiten- und Behindertensport der Bayer AG und Bayer 04 Leverkusen zu, aber eben nicht ausschließlich. Er verwies dabei nicht nur auf die städtischen Anteile an der herausragenden Sportinfrastruktur, sondern auch auf sportliche Erfolge außerhalb von Bayer 04 Leverkusen. So machten Rainer Henkel und Ina Beyermann ihre ersten „Schwimmversuche beim TUS 82 Opladen und natürlich dürfen auch die Erfolge der bekannten Illbruck-Yachten in einem Leverkusener Sportmuseum nicht fehlen.

Infos: Das Sportmuseum ist täglich außer montags geöffnet.

Sonntag, Dienstag und Mittwoch von 10.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag, Freitag und Samstag von 11.00 bis 20.00 Uhr.

Eintritt: Kinder frei, Jugendliche ab 14 Jahre 1 €, Erwachsene 2,50 €, Gruppen- und Schulführungen möglich (30€ bzw. 25 €). Die Ausstellung beinhaltet ein „Action-Field“, auf dem Besucher selbst aktiv werden können.

Infos: Telefon: 0214-8606566
Internet:www.sportmuseumlev.de


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Letzte Änderung am 02.08.2016 02:09 von leverkusen.
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