Stadtplan Leverkusen
14.08.2005 (Quelle: TSV Bayer 04)
<< Hinter den Kulissen: Florist Willi Rankers zaubert alle Blumenschauen auf der Landesgartenschau in Leverkusen   Nachwuchs-Hammerwerfer trumpfen mit Bestleistungen auf >>

Im WM-Finale muss sich Nils Winter mit Platz zwölf begnügen


Im Weitsprung-Finale bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki hat der Leverkusener Nils Winter den Sprung auf einen vorderen Platz verpasst. Der 28-Jährige landete trotz 3,2 m/s Rückenwind nur auf 7,72 Metern und musste mit Rang zwölf vorlieb nehmen. Der deutsche Meister, der in diesem Jahr schon elf Mal die Acht-Meter-Marke überflog, hatte auf einen Platz unter den besten Acht gehofft.

Schon der Beginn des Wettkampfs war für den Schützling von Bernd Knut wenig vielversprechend. Nach zwei ungültigen Versuchen stand der Europacup-Sieger unter großem Druck, brachte dann aber einen messbaren Sprung zu Stande. Doch es reichte nicht, um den Final-Vorkampf zu überstehen und so für drei weitere Sprünge zugelassen zu werden.

Den Sieg holte sich Olympiasieger und Titelverteidiger Dwight Phillips (USA/8,60 m), Zweiter wurde Ignisious Gaisah (Ghana), Dritter der Finne Tommi Evilä, der mit 8,25 Metern die erste Medaille für das WM-Gastgeberland gewann und seine Landsleute in einen kollektiven Freudentaumel versetzte.

Trotz des vorzeitigen Ausscheidens im Finale war die WM für Nils Winter ein Schritt nach vorne. Nachdem er 2003 in Paris und bei Olympia 2004 jeweils schon in der Qualifikation die Segel streichen musste, erreichte er in Finnlands Hauptstadt erstmals die Runde der besten Zwölf. Noch 2002 stand der ehemalige Mehrkämpfer vor dem Ende seiner Karriere, weil er bei der DM nicht über Platz vier hinaus kam. Doch dann erfolgte der Wechsel von Hamburg nach Leverkusen, wo er erst zum Acht-Meter-Springer reifte, dann zum WM-Teilnehmer und Olympia-Starter wurde und schließlich im Jahr 2005 Platz sieben bei der Hallen-EM sowie Rang eins beim Europacup belegte.

Der weitere Zeitplan der Leverkusener WM-Starter:
(Wettkampfzeiten in Ortszeit – Deutschland minus 1 Stunde; TV-Zeiten in MESZ)

Sonntag, 14. August
Speerwurf Frauen Finale 19.25 Uhr (Steffi Nerius)
ARD – 13.00 bis 16.00 Uhr und 18.00 bis 20.30 Uhr
Eurosport – 13.15 bis 15.45 Uhr und 18.15 bis 20.30 Uhr

Mehr Infos mit Starterlisten, Statistiken, dem detaillierten Zeitplan und vielem mehr gibt es unter www.iaaf.org/wch05/index.html.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 25.02.2015 10:17 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter