Stadtplan Leverkusen
01.08.2006 (Quelle: Stadtverwaltung)
<< Pkw-Fahrerin betrunken eingeklemmt   Pkw-Fahrerin rammt Radfahrer >>

Blumenschiffe müssen verschrottet werden


Die Blumenschiffe der Leverkusener Landesgartenschau müssen verschrottet werden. Mit diesem Ergebnis fanden die intensiven Verkaufsverhandlungen zwischen der Landesgartenschau Leverkusen 2005 gGmbH und der Stadt Wesseling ein Ende.

Der Grund für das Scheitern der Gespräche war das Faktum, dass der Stadt Wesseling - die mit ihrem Angebot der Favorit unter den Interessenten war- vom zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt in Köln eine langfristige Genehmigung für eine Positionierung am Wesselinger Rheinufer verweigert wurde.

Wesselings Bürgermeister Günter Ditgens dankte Hans-Max Deutschle, Geschäftsführer der Landesgartenschau Leverkusen 2005 gGmbH, in einem Schreiben für sein „außergewöhnliches Engagement. Wir haben gemeinsam und mit großem Einsatz versucht, die Schiffe für die Region zu erhalten. Wenn es am Ende nicht gereicht hat, ist dies ausschließlich einem schwer nachvollziehbaren Verhalten der beteiligten Behörden der Schifffahrt zuzurechnen".

Auch Deutschle zeigte sich vom Ergebnis der Verhandlungen sehr enttäuscht: „Es ist sehr schade, dass die Behörden uns in unserem Bemühen, die so beliebten Blumenschiffe der Landesgartenschau in der Region zu halten, nicht unterstützt haben. Sie wären in Wesseling bestimmt – wie im letzten Jahr bei uns in Leverkusen - zu einem Publikumsmagneten geworden".

In dieser Woche soll mit dem Abtransport der Schiffe nach Duisburg begonnen werden. Dabei soll als erstes das Boot, das der Strommitte am nächsten liegt, abtransportiert werden. Allerdings laufen derzeit noch Verhandlungen für den Verkauf eines einzelnen Schiffes.

Zuvor wird aber noch verwertbares Interieur ausgebaut. Darüber hinaus werden die Dalben, an den die Schubleichter derzeit im Rhein befestigt sind, und die Stege verkauft. Im Anschluss daran muss die Fläche des Ankerplatzes in ihrem Sohlebereich in den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt werden. Die Landesgartenschau gGmbH hofft, dass diese Arbeiten bis Ende September abgeschlossen sind.

Zur Landesgartenschau dienten die in Höhe von Rheinkilometer 700,7 ankernden vier Transportschiffe als „Blumenschiffe". Die Schubleichter, unbemannte Transportkähne, kamen ursprünglich aus dem brandenburgischen Eisenhüttenstadt und wurden bereits zur EUROGA 2002 mit einer hallenartigen Überdachung ausgestattet. Mit den „schwimmenden Blumenhallen" erfüllte sich die Landesgartenschau Leverkusen den Traum der unmittelbaren Erlebbarkeit des Rheins für alle Gäste und kam gleichzeitig der Verpflichtung nach, anlässlich der Gartenschau eine Hallenschaufläche von 1.200 m2 anbieten zu können.

Eine Vielzahl von großartigen Blumenschauen faszinierte damals die mehr als 550.000 Besucher der Gartenschau. Daneben gab es auch verschiedene Ikebana-Vorführungen, eine Fotoausstellung mit dem Leverkusener Fotografen Holger Schmidt unter dem Motto „Natur in der Stadt" und die Ausstellung „Grün-Blau-Grün".


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 15.08.2009 23:27 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter