Stadtplan Leverkusen
09.02.2007 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Kanalbauarbeiten "Regenüberlaufbecken Elsbachstraße"


Im Bereich der Kreuzung der Elsbachstrasse/ DB-Linie finden seit Ende 2006 Bauarbeiten der Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen, TBL AöR statt.

Auf der Grünfläche westlich der DB-Linie wird ein unterirdisches Regenüberlaufbecken in zwei Ausbaustufen mit einem Rückhaltevolumen von zunächst 200 m³ erstellt.

Zum Anschluss der Kanalisation aus dem Bereich Imbach muss ein Kanal mit einem Außendurchmesser von 2,4 m auf eine Länge von ca. 50 m unter der Bahnstrecke hindurch vorgetrieben werden.

Wie bereits im November berichtet, wurden im Rahmen einer Kampfmitteluntersuchung zu Beginn der Bauarbeiten 18 Sprengkörper aus dem zweiten Weltkrieg gefunden und abtransportiert.

Anschließend konnte damit begonnen werden zwei Baugruben, jeweils eine zu jeder Seite der Bahntrasse, zu erstellen.

Diese dienen als Start- und Zielgrube für den Rohrvortrieb.

Ab Montag, 12. Februar, können nun die Vortriebsarbeiten beginnen.

Aus der sogenannten Press- oder Startgrube wird das Rohr dann mittels hydraulischer Pressen unterirdisch, das heißt ohne die Oberfläche zu öffnen, bis zur Zielgrube vorgeschoben. Das überschüssige Bodenmaterial wird durch das neu erstellte Rohr rückwärts zur Pressgrube transportiert und dann nach oben gefördert.

An der Spitze der Vortriebsmaschine befindet sich ein drehendes Schild, welches quasi wie ein Bohrer das Erdreich abbaut, verflüssigt und mit Hilfe von Pumpen fördert. Gesteuert wird die Maschine durch hydraulische Pressen, die das Schild in die gewünschte Richtung schwenken können.

Zur Querung der Bahntrasse mussten diverse Auflagen des Eisenbahnbundesamtes und der DB-AG berücksichtigt werden. Unter anderem müssen die Vortriebsarbeiten kontinuierlich erfolgen. Das heißt, dass für die Zeit des Rohrvortriebes zwischen Montag, 12. Februar, und Freitag, 16. Februar, rund um die Uhr, also auch die Nächte hindurch, gearbeitet werden muss.

Somit kann es auch nachts zu Lärmbelästigungen durch Baulärm und Baufahrzeuge kommen.

Es müssen während des Vortriebs permanent Vermessungskontrollen der Schienen erfolgen.

Für den Notfall wird eine so genannte "Stopfkolonne" vorgehalten, die im Falle einer, wenn auch unwahrscheinlichen, Absackung des Bahndammes die Gleise wieder richten und befestigen kann.

Zur Absicherung der Vermesser und der Stopfkolonne werden Sicherungsposten im Bereich der Gleise positioniert.

Die Technischen Betriebe Leverkusen bitten die Anwohner um Verständnis für diese leider unausweichlichen Belästigungen.


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Letzte Änderung am 19.07.2009 09:33 von leverkusen.
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