Stadtplan Leverkusen
30.03.2007 (Quelle: Bayer)
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Pott: "Gespräche zum Servicetarifvertrag werden im April fortgesetzt"
Gemeinsame Erklärung unterzeichnet


Entscheidungen im Rahmen verschiedener Strategieprojekte von BIS und BBS werden bis zum Abschluss der Verhandlungen ausgesetzt

"Die Verhandlungen zu einem Servicetarifvertrag für die Gesellschaften Bayer Industry Services (BIS) und Bayer Business Services (BBS) sind auf einem guten Weg. Sie sollen im April fortgesetzt und zu einem Abschluss gebracht werden", teilt Dr. Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG mit. Der Vorstand der Bayer AG, der Bayer-Gesamtbetriebsrat sowie Vertreter der IG BCE unterzeichneten heute eine gemeinsame Erklärung. Darin sind folgende Schwerpunkte für die weiteren Gespräche enthalten:

• Die Überführung der heutigen Mitarbeiter/innen in die neue Tarifstruktur;
• die Möglichkeiten zur Realisierung der notwendigen Kostenentlastungen zur Verbesserung der Wettbewerbssituation als Voraussetzung für die Beschäftigungssicherung;
• die Möglichkeiten der Anpassung der Wochenarbeitszeiten unter Nutzung der Öffnungsklauseln des Tarifvertrags der IG BCE;
• Möglichkeiten einer Vereinbarung zur Stärkung der Beschäftigung in den Gesellschaften.

"Die Aktivitäten zur Ausgliederung und Verlagerung im Rahmen der strategischen Projekte bei der BBS und die Entscheidungen über Veräußerungen bei BIS bleiben bis zum Abschluss der Verhandlungen ausgesetzt", betont der Vorsitzende des Bayer-Gesamtbetriebsrates Thomas de Win.

Anlass der Verhandlungen waren die angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen für BIS und die Ergebnisse der strategischen Projekte der BBS. Bei den Gesprächen wurden zunächst die unterschiedlichen Standpunkte und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gesellschaften erörtert. In Vergleichen der heutigen Personalkosten mit konkurrierenden Tarifverträgen und Benchmark-Untersuchungen wurden die unterschiedlichen Wettbewerbssituationen für einzelne Serviceleistungen deutlich. Peter Hausmann, Landesbezirksleiter der IG BCE Nordrhein, hebt hervor: "Nach intensiven Verhandlungen zeichnen sich nun Lösungen ab, die eine flexible Berücksichtigung der Marktanforderungen auf Basis der Tarifverträge der chemischen Industrie in einem gemeinsamen Vertrag für beide Gesellschaften ermöglichen."

De Win erläutert, dass im April die weiteren Einzelheiten endgültig ausformuliert werden sollen. Von einem neuen Tarifvertrag seien insgesamt rund 5.500 Beschäftigte betroffen.


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Letzte Änderung am 16.09.2014 19:24 von leverkusen.
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