Stadtplan Leverkusen
15.08.2007 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Eine Million Euro für die neue bahn stadt: opladen


Regierungspräsident Lindlar überreichte Bewilligungsbescheid

Mit 1. 049.000 Euro aus Städtebaumitteln finanziert der Bund das Leverkusener Großprojekt „neue bahn stadt: opladen“ mit. Auf der insgesamt 76 Hektar großen innerstädtischen Bahn-Brachfläche – auf ihr befand sich unter anderem das bis 2003 betriebene ehemalige Eisenbahn-Ausbesserungswerk Opladen - soll im Ostteil ein neuer Stadtteil mit Wohnbebauung, Gewerbe, Dienstleistungen und einem großem Park angesiedelt werden. Im Westen des Areals soll die Verlegung der bisherigen Gütergleisstrecke den Bahnhof von Opladen näher an die City rücken. Brücken sollen über die Bahngleise geschlagen werden und bisher getrennte Stadtteile verbinden.

Den „Millionen-Scheck“ überreichte der Kölner Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar gestern persönlich an Leverkusens Oberbürgermeister Ernst Küchler. Bereits im Juli war von der Bezirksregierung, im Anschluss an bereits vorher erfolgte Bewilligungen, eine weitere Tranche in Höhe von 1, 16 Millionen Euro an die Stadt Leverkusen bewilligt worden. Diese Gelder stammten aus Mitteln der Städtebauförderung des Landes NRW.

Über die große Unterstützung und finanzielle Förderung durch Bezirksregierung, Land und Bund zeigten sich alle Anwesenden – der Projektpartner der Stadt Leverkusen, die Deutsche Bahn AG, vertreten durch Hans van Arkel, Leiter der Niederlassung Köln, DBSimm Köln, sowie Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer der Regionale 2010, sehr zufrieden. Die neue bahn stadt: opladen ist ein A-Projekt der Regionale 2010. Im Präsentationsjahr 2010, also in drei Jahren, soll die Wandlung auf dem Ostteil des Geländes schon für alle Besucher sichtbar sein.

Bei einem anschließenden Rundgang über das Gelände nahm Hans-Peter Lindlar die Gelegenheit wahr, sich den aktuellen Projektstand erläutern zu lassen:

Die Projektgesellschaft „neue bahn stadt: opladen“ befindet sich in Gründung. Die Mitarbeiter beziehen im September ihre Büros auf dem Gelände der neuen bahn stadt: opladen. Ihr neues Domizil ist dann der so genannte „Würfelbau“, der Verwaltungstrakt der südlichen großen Halle, und damit in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Kesselhauses.

Noch in diesem Jahr sollen, sofern das Eisenbahnbundesamt hierzu eine Genehmigung erteilt, auf den Flächen des ehemaligen Gleisbauhofes erste leer stehende Gebäude abgerissen werden.

Weitere Arbeits-Schwerpunkte sind derzeit die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG u. a. zur Verlegung der Gütergleistrasse im Westen und die Fortführung der städtebaulichen Planung zur Entwicklung der Ostseite – auf der bis 2010 die ersten Wohnbauten und der Park „Grünes Kreuz“ entwickelt sein sollen.

Der Weg von Regierungspräsident Lindlar führte heute vom Kesselhaus entlang des geplanten Ost-West Grünzuges („Grünes Kreuz“) in Richtung Wasserturm. Dort warf er einen Blick auf das Areal in Höhe der Torstraße, auf dem für 2010 eine erste Wohnbebauung realisiert werden soll. Weitere markante Punkte waren die „Halle Torstraße“, die Keimzelle der zukünftigen Gewerbebetriebe sein soll, und die große, südliche Halle des ehemaligen Ausbesserungswerks, die den Übergang zum für die Zukunft geplanten Gewerbegebiet markiert.

Die Führung endete am so genannten „Sängerheim“ und mit einem Blick auf die bestehenden Gleisanlagen im Westen und die Entwicklungsflächen des Zentrums von Opladen.

Im Herbst 2007 sind erneut die Bürger und Bürgerinnen gefragt: Dann wird der aktuelle Planungsstand für die Ostseite vorgestellt und die „vorzeitige Bürgerbeteiligung“ für die Bebauungspläne durchgeführt.


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Letzte Änderung am 15.08.2014 01:32 von leverkusen.
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