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26.11.2007 (Quelle: Bayer)
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Bayer-Personalvorstand Dr. Richard Pott auf dem Fest der Neujubilare: Mit Einsatz und Engagement zum Unternehmenserfolg beigetragen


Dr. Ernst-August Kleinheidt: "Stärke durch Gemeinsamkeit"

"In den vergangenen fünf Jahren hat sich unser Unternehmen durch Abspaltungen, Verkäufe und Zukäufe ständig verändert. Aktuelle Beispiele sind mit unserer größten Transaktion in der Bayer-Geschichte der Erwerb von Schering sowie die Übernahme des OTC-Geschäftes von Roche und der Verkauf von HC Starck und Wolff Walsrode", betonte Dr. Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG beim Fest der Neujubilare am Samstag, dem 24. November 2007 in Leverkusen.
In der heutigen Zeit sei es schon etwas Außergewöhnliches, wenn Beschäftigte auf eine lange Zugehörigkeit zum Unternehmen zurückblicken könnten. Der Arbeitsdirektor dankte allen Jubilaren, die mit ihrem Einsatz und Engagement über viele Jahre und Jahrzehnte zu den Erfolgen des Unternehmens beigetragen hätten.

Bayer ehrt mit dem traditionellen Jubilarfest alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit 25, 40 oder sogar 50 Jahren im Unternehmen tätig sind. In diesem Jahr können insgesamt 1166 Beschäftigte auf eine lange Zugehörigkeit zum Konzern oder zu befreundeten Firmen zurückblicken. So wurde der seit 1968 bei der Kronos Titan GmbH in Nordenham tätige Friedel Wolfgarten geehrt, der vor 50 Jahren bei Bayer eintrat und zum Chemielaborjungwerker und zum Chemielaboranten ausgebildet wurde.

In seiner Ansprache an die Jubilare hob Richard Pott hervor, dass mit der Integration des Schering-Geschäfts ein nationaler Pharma-Champion etabliert wurde, der auch international unter den ersten zehn Anbietern von Pharma-Spezialitäten rangiere. In zahlreichen Bereichen sei Bayer Schering Pharma führend: in der Gynäkologie, der Therapie der Multiplen Sklerose, der Onkologie, den Kontrastmitteln und der Hämatologie. Auch Primary Care leiste einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Im Onkologie-Bereich habe das Produkt Nexavar® vor einigen Wochen die Zulassung in Europa und kürzlich in den USA gegen Leberkrebs erhalten. Pott: "Damit verfügt Bayer über das einzige Medikament, das die Gesamtüberlebenszeit bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom - der häufigsten Form von Leberkrebs - signifikant verlängert." Für die Indikation Nierenkrebs im fortgeschrittenen Stadium sei Nexavar nach nur rund zehn Jahren Entwicklungszeit als erstes neues Präparat auf den Markt gebracht und in mehr als 60 Ländern zugelassen worden.

Bei Bayer CropScience konzentriere man sich neben dem klassischen Pflanzenschutz auf das dynamische Saatgutgeschäft, teilte der Bayer-Personalvorstand mit. Um das Saatgut-Portfolio zu stärken, habe Bayer seit Dezember des vergangenen Jahres mehr als 250 Millionen Euro in Akquisitionen investiert. Bayer MaterialScience sei in allen seinen Kerngeschäften die Nummer eins auf dem Markt, führte Pott aus. "Wir sind entschlossen, diese Position nachhaltig zu behaupten und weiter auszubauen." Das Portfolio dieses Teilkonzerns mit den Schwerpunkten Polyurethane und Polycarbonate werde durch Innovationen aus dem Bereich Functional Films & Smart Surfaces (Funktionelle Folien und intelligente Oberflächen) erweitert, die u.a. in der Medizin und der Elektronik sowie im Automobilbau Anwendung fänden.

Richard Pott hob in seinen Ausführungen die ausgezeichnete Unterstützung der Servicegesellschaften Bayer Business Services und Bayer Technology Services beispielsweise im Rahmen der Schering-Integration sowie beim Aufbau der Infrastruktur in China hervor. Die Reorganisation von Bayer Industry Services (BIS) mit seinen fünf operativen Geschäftsfeldern und der Ausgliederung der Technischen Dienste in eine BIS-Tochtergesellschaft (Tectrion) im Januar 2008 sei mit vielfältigen Vorteilen für die Kunden durch klare Zuständigkeiten und kürzere Entscheidungswege verbunden.

Der Vorsitzende des Jubilarvereins, Dr. Ernst-August Kleinheidt, unterstrich, dass eine wesentliche Kraftreserve eines jeden Unternehmens im vertrauensvollen Miteinander von Führung und Mannschaft liege. Dabei sei Motivation der Schlüssel, um im anhaltenden Wettbewerb zu bestehen. "Stärke durch Gemeinsamkeit heißt auch weiterhin der Weg in die Zukunft", so Kleinheidt und ergänzte: "In der heutigen Zeit wird das Trennende immer, aber das Verbindende nur selten betont." Deshalb halte der Jubilarverein mit seinen 23.000 Mitgliedern eine enge Verbindung zum Unternehmen sowie seinen Gesellschaften und fördere den Kontakt der Mitglieder untereinander.
Das Neujubilarfest zeige, welch hoher Stellenwert den Jubilaren bei Bayer zukomme.

Konzernbetriebsratsvorsitzender Karl-Josef Ellrich betonte in seinem Grußwort, dass er es für wichtig halte, in der Öffentlichkeit über Tun und Handeln im Konzern zu berichten und zu diskutieren. "Insbesondere wenn man die zurzeit stattfindenden Diskussionen zur Pipeline oder dem Kohlekraftwerkbau im Werk Uerdingen verfolgt, die teilweise bewusst polemisch geführt werden, um Ängste zu schüren", sagte er. Nach Ellrichs Auffassung sei diese industrie- bzw. chemiefeindliche Diskussion bedenklich, weil das Land nicht nur Dienstleistungen benötige, sondern auf Industrie und Chemie angewiesen sei.


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