Stadtplan Leverkusen
04.12.2007 (Quelle: Bayer)
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Neuer Name für Bayer Industry Services: Aus dem Bayer Chemiepark wird der "CHEMPARK"


Schäfer: "CURRENTA steht für das Ziel, führender Chemieparkmanager Europas zu werden"

Die Bayer Industry Services heißt ab dem 1. Januar 2008 "CURRENTA". "Unser neuer Name CURRENTA steht für das Ziel, der führende Chemieparkmanager und -betreiber Europas zu werden", erklärte Dr. Klaus Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer Industry Services, bei einer Pressekonferenz in Leverkusen am Dienstag, 4. Dezember 2007. "Konkret heißt das: Wir wollen ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere bereits ansässigen Kunden sowie ein attraktives Umfeld für Investoren bei Neuansiedlungen in Nordwesteuropa bieten", so Schäfer. CURRENTA ist ein Joint Venture von Bayer und LANXESS. Die beiden Anteilseigner halten unverändert 60 Prozent (Bayer) bzw. 40 Prozent (LANXESS): Im Jahr 2007 erwartet das Unternehmen mit rund 5.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro.

Auch der Bayer Chemiepark mit den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen tritt mit einer neuen Bezeichnung an: "CHEMPARK". "Unter diesem Namen erhalten die über 60 Chemieparkpartner eine Plattform, auf der sie sich mit ihren eigenen Marken präsentieren können", so Schäfer. "Mit 13,3 Quadratkilometer wertvoller Fläche sind wir bereits einer der größten Chemieparks Europas. Jetzt wollen wir zudem einer der attraktivsten sein und Kostenführer werden." Im CHEMPARK findet rund ein Drittel der Chemieproduktion Nordrhein-Westfalens statt - rund 50.000 Menschen sind an den drei Standorten beschäftigt. "CURRENTA trägt mit der Wirtschaftlichkeit seiner Leistungen zur Zukunft der Standorte bei. Ganz wichtig dafür sind aber auch passende Rahmenbedingungen. Wir brauchen hierzu die Unterstützung der Politik - zur Sicherung der Arbeitsplätze in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen", sagte Schäfer. Als Beispiel nannte der Geschäftsführer die aktuelle Diskussion um den Neubau eines Kohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen.

CURRENTA steht für "Dynamik und Bewegung". Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort "currere" und vom englischen Wort "current" ab. Zu Deutsch übersetzt heißt "currere" "der Lauf" oder auch "laufen" - und "current" bedeutet "aktuell" oder auch "elektrischer Strom". "Dieses Sprachbild drückt die mitreißende Kraft von CURRENTA aus - das neue Unternehmen packt seine Aufgaben mit Kraft und Begeisterung an", erklärte Schäfer. Die neue Identität bekräftige zudem den Wandel von einer zentralen Werksverwaltung zum modernen Serviceanbieter und zur verstärkten Kundenorientierung. Schäfer: "CURRENTA steht für Stärke und Selbstbewusstsein. Unser Markenzusatz "Leistung für Chemie und Industrie" beschreibt unseren Auftrag. Unsere Unternehmensfarbe - ein kraftvolles, zugleich aber auch warmes und sympathisches Orange - ist ein klares Signal und differenziert uns ganz bewusst von unseren Wettbewerbern."

"CHEMPARK - Europas Chemiepark" ist das Signal dafür, mit drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen eine der attraktivsten Adressen des Kontinents sein zu wollen. "Der Name ist vor allem international verständlich und verdeutlicht zudem die Stärke des Standorts - nämlich das Geschäft mit der Chemie", erklärte Schäfer. "CHEMPARK steht aber auch für Sicherheit, Zuverlässigkeit und gute Nachbarschaft. Dafür setzen sich alle Unternehmen ein." Die Grundfarbe ist ein klares, aber eher zurückhaltendes Blau.

Beide Marken CURRENTA und CHEMPARK verwenden bewusst das gleiche Bildzeichen, um die Verbindung zwischen dem Chemieparkmanager und dem Chemiepark zu verdeutlichen. Es ist ein aus der Kartographie abgeleitetes Symbol, das Aussichts- und Übersichtspunkte kennzeichnet. "Mit diesem Zeichen markieren wir unseren Standpunkt, und wir eröffnen Perspektiven. Es steht dafür, dass wir alle Prozesse und Vorgänge stets im Blick behalten und unseren Kunden gute Aussichten für ihre geschäftliche Entwicklung bieten", erläuterte Schäfer.

"Die neue Identität war der vierte Baustein auf dem Weg zu einem modernen Serviceunternehmen. Andere wesentliche Aufgaben konnten wir bereits in den vergangenen Monaten mit Erfolg erledigen: Die Kosten wurden reduziert, die Strukturen angepasst und Geschäfts- und Entscheidungsprozesse vereinfacht", so Schäfer. Das alles für ein erreichtes Ziel: "Wir sind heute schneller, schlanker und effizienter", sagte der Geschäftsführer.

Den nicht wettbewerbsfähigen Kosten - vor allem in den personalintensiven Dienstleistungen - begegnete das Unternehmen mit dem Abschluss eines unternehmensbezogenen Tarifvertrages. Gegenstand der Verhandlungen waren im Wesentlichen Veränderungen im Bereich Arbeitszeit und Entgelt. Diese am 1. Juli 2007 umgesetzte Regelung bildete die Basis für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft.

Parallel greifen zahlreiche Effizienzprogramme. Das sind Strukturbereinigungen, Prozessverbesserungen und Optimierungen der Systeme.
Drittens war zum 1. Juli 2007 die Neu-Organisation umgesetzt worden. Dabei wurden die Geschäftsfelder neu zusammengesetzt und von neun auf fünf reduziert: Energie, Umwelt, Sicherheit, Services und Chemiepark-Management.

Zudem wurde als ein Bestandteil der Vereinbarungen mit den Arbeitnehmervertretern rund um den Tarifvertrag beschlossen, die Technischen Dienste zum 1. Januar 2008 mit rund 1.300 Mitarbeitern wirtschaftlich in eine 100-prozentige Tochter der CURRENTA zu überführen. Das neue selbständige Unternehmen tritt ab diesem Datum mit dem Namen "Tectrion" an.

Schäfer fasste zusammen: "Ziel des Strategieprojektes waren Einsparungen in Höhe von 125 Millionen Euro bis 2009. Davon haben wir bis heute bereits 100 Millionen Euro sicher. Das sind 80 Prozent - ein sehr gutes Ergebnis!"

"Kostenführerschaft aber ist ein Dauerauftrag", erklärte Schäfer. "Ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, das bedeutet tägliche Arbeit." Und auch die Organisation habe sich ständig flexibel den Anforderungen des Marktes anzupassen. Schäfer: "Wir müssen über unsere Prozesse immer wieder nachdenken und gleichzeitig unsere Anlagen durch innovative energiesparende und umweltschonende Technik optimal nutzen."

Der Geschäftsführer dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz bei dem bereits zurückgelegten Weg: "Unsere Belegschaft hat mit viel Engagement entscheidend an der Architektur unserer neuen Firma mitgearbeitet. Zudem konnte die positive konjunkturelle Entwicklung der vergangenen Monate genutzt werden. Deswegen bin ich mir auch sicher, dass wir gemeinsam unser Ziel erreichen werden."

Rechtlicher Hinweis
Die neue Firmierung der BIS nebst dem neuen Logo ist von den Gesellschaftern der Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG bereits beschlossen. Diese Umfirmierung tritt zum Jahreswechsel in Kraft.



Meldungen, die sich auf diese Meldung beziehen:
25.09.2016: Currenta Bürgergespräch auf dem Rathaus-Vorplatz

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Letzte Änderung am 19.11.2016 19:40 von leverkusen.
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