Stadtplan Leverkusen
20.04.2009 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Erster Spatenstich für den Hochwasserschutz in Hitdorf getan


Nordrhein-Westfalens Umweltminister Eckhard Uhlenberg und Oberbürgermeister Ernst Küchler nahmen heute in Leverkusen den ersten Spatenstich für den Hochwasserschutz am Rheinufer in Hitdorf vor. Auf ein akustisches Signal startete ein 80 Tonnen schwerer so genannter Schlitzwandgreifer die Erdarbeiten für die insgesamt 910 Meter lange Hochwasserschutzwand. Sie besteht aus einer wasserundurchlässigen, unterirdischen Dichtwand, die teilweise bis 30 Meter tief in die Erde gegraben wird. Darüber schließt sich eine oberirdisch sichtbare, 1,50 Meter hohe, Stahlbetonwand an. Im extremen Hochwasserfall, dem 200-jährlichen Hochwasser, das laut Statistik nur alle 200 Jahre vorkommt, können zusätzlich noch mobile Absperrelemente aus Aluminium montiert werden. Bis Ende 2010 soll das 10 Millionen Euro teure Schutzbauwerk vollendet sein – sechs Millionen Euro trägt das Land NRW aus seinem Programm „Hochwasserschutzkonzept", vier Millionen Euro werden von der Stadt Leverkusen finanziert.
OB Küchler: „Schutz von mehr als 2000 Rheinanliegern wird garantiert"
„Damit garantieren wir den Schutz von über 2000 Rheinanliegern hier in Hitdorf bis zur Stadtgrenze von Monheim, die unter den Hochwassern von 1993 und 1995 sehr gelitten haben", sagte Oberbürgermeister Ernst Küchler bei der Zeremonie. Mit dem Hochwasserschutz Hitdorf wird die noch letzte bestehende Lücke im Hochwasserschutz zwischen dem Leverkusener Stadtteil Wiesdorf und Monheim geschlossen.
Das Herstellen der 60 Zentimeter dicken Dichtwand, die das Durchströmen des Rheinwassers verhindern soll, wird rund sieben Monate in Anspruch nehmen. Die Arbeiten an der oberirdischen Stahlbetonwand starten dann ab Juli 2009. Darüber hinaus werden die Technische Betriebe Leverkusen, denen die Projektleitung obliegt, zahlreiche Leitungen freilegen lassen und sie später in wasserdichten Rohren durch die Dichtwand führen. Dazu gehören auch mehrere Kanäle, die hochwassersicher gemacht werden. Diese Arbeiten werden bis zum Jahresende abgeschlossen.
Bis zum Frühjahr 2011 werden dann die Straßenoberflächen und Wiesen wieder hergestellt, und es werden Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume vorgenommen.
Immer donnerstags: Offene Sprechstunde im Baustellenbüro
Oberbürgermeister Küchler bat die Hitdorfer und die betroffenen Anwohner um Verständnis für die Belästigungen, die durch Lärm, Staub und Baustellenverkehr auf sie zukommen werden. Für alle Fragen und auch Probleme rund um die Baustelle bieten die TBL jeden Donnerstag von 16.00 bis 17.00 Uhr im Baustellenbüro im Hitdorfer Hafen eine offene Sprechstunde an. Andere Termine können unter 0214 / 406-6630 vereinbart werden.
Anwesend bei der Veranstaltung waren u.a. die Landtagsabgeordnete Ursula Monheim, Dezernent Wolfgang Mues, Bernhard Apel, Ursula Behrend, Wolfgang Berg, Karl Schweiger, Franz Mayer, Manfred Gruse, Thomas Wolf und Ferdinand Feller


13 Bilder, die sich auf Erster Spatenstich für den Hochwasserschutz in Hitdorf getan beziehen:
20.04.2009: Wolfgang Mues
20.04.2009: Wolfgang Berg
20.04.2009: Ursula Behrendt
20.04.2009: Ernst Küchler und Ursula Monheim
20.04.2009: Ernst Küchler und Ursula Monheim
20.04.2009: Franz Mayer
20.04.2009: Dachterrasse Bergischer Hof (Empfang)
20.04.2009: Dachterrasse Bergischer Hof
20.04.2009: Dachterrasse Bergischer Hof
20.04.2009: Baggereinsatz für Hochwasserschutz
20.04.2009: Baggereinsatz für Hochwasserschutz
20.04.2009: Spundwand
20.04.2009: Manfred Gruse

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Letzte Änderung am 04.04.2010 08:17 von leverkusen.
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