Stadtplan Leverkusen
05.06.2009 (Quelle: AGO)
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AGO begrüßt Vorschlag, Verwaltung in Opladen zu konzentrieren


Wirtschaftliche Machbarkeitsprüfung eines neuen Verwaltungsgebäudes in Opladen
Nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern besser für Bürger, Verwaltung, Wirtschaft und Finanzen

Die Stadt Leverkusen hat angekündigt, dass bis Ende des Jahres eine Prüfung erfolgen soll, ob die Konzentration von Verwaltungsstellen an einem neuen Standort auf dem Gelände der Neuen Bahnstadt Opladen sinnvoll und wirtschaftlich effizienter ist als die bisherigen eher dezentralen Standorte. Die AktionsGemeinschaft Opladen (AGO) begrüßt diese Prüfung ausdrücklich, da eine Konzentration an einem möglichen Standort in Opladens alter und neuer Mitte sowohl für die Verwaltung, als auch Opladen selbst und natürlich auch für die Bürger als Kunden der Verwaltung immense Vorteile bedeutete. Die bisherigen Standorte bzw. Immobilien könnten durchaus lukrativ vermietet oder als privater Baugrund veräußert werden, so dass sogar für die alten Standorte eine Verbesserung einträfe. Demnach wäre es durchaus realistisch, dass eine solche Konzentration ohne Mehraufwand oder sogar mit niedrigeren Kosten für den städtischen Haushalt durchführbar wäre.

„Nehmen wir den Aspekt der Verbesserung für die Bürger – ob als Privatperson oder als Gewerbetreibender - zuerst in Augenschein, so haben diese den klaren Vorteil, nur einen Standort anlaufen zu müssen. Und der liegt so zentral, dass man ihn noch nicht mal extra anfahren muss, wenn man eh in der Stadt noch andere Dinge erledigen will“, so der AGO-Vorsitzende Siegfried Kuhl.

„Für die Verwaltung birgt die Konzentration an einem Standort mit Sicherheit zumindest finanzielle Vorteile. In Zeiten moderner Kommunikation sollten Entfernungen zwar weitestgehend keine Rolle mehr spielen, aber die irgendwie über die Jahre gewachsenen, dezentralen Strukturen haben es konzentriert – und sei es nur in der Immobilienverwaltung an sich – mit Sicherheit leichter und billiger zusammenzuarbeiten“.

„Die bisherigen Standorte sind zwar soweit einigermaßen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, in der Innenstadt bestehen aber weit mehr und bessere Möglichkeiten ohne viel Umsteigen die richtige Verbindung zu erreichen.“

„Für die Mitarbeiter der Verwaltung selbst gilt dies natürlich auch, sei es in punkto Erreichbarkeit als auch in punkto Nähe zum Opladener Zentrum, um nach Feierabend oder schnell in der Pause noch ein paar Besorgungen zu machen oder den Hunger zu stillen.“

„Und warum soll für den Einzelhandelsstandort Opladen nicht die gleiche Maxime gelten, wenn in der City sich dieFachbereiche Oberbürgermeister und Bau ansiedeln, um dort Frequenz in die alte und vor allem neue Einzelhandelslandschaft zu bringen. Es ist also nicht zuletzt auch eine Frage von Wirtschaftsförderung für die ortsansässigen Gewerbe und nicht zuletzt für die eingehende Gewerbesteuer der Betriebe, die sich gerade im Moment in einer schwierigen Situation befinden.“

„Im Sinne eines gesunden städtischen Haushalts sollte dies natürlich alles unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen werden. Hier bin ich mir sicher, dass eine neue Lösung auch auf der Kostenseite mindestens mittel- bis langfristig sinnvoll ist, ob in Eigenregie oder als Public Private Partnership.“

„Und auf der Erlösseite stehen mindestens sehr lukrative Geschäftsgebäude an den alten Standorten, die veräußert werden könnten, wenn nicht sogar als private Baugrundstücke zu verwertende Lagen, deren Marktwert – das bestätigen immer wieder Marktdaten – zu den höchsten, sogar allerhöchsten in ganz Leverkusen gehören.“

„Eine mitunter angesprochene Nutzung des irgendwann leerstehenden Finanzamtes durch städtische Stellen ist dagegen ineffizient, denn das Finanzamt zieht gerade wegen der kostenträchtigen Sanierungsbedürftigkeit dort aus.“


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Letzte Änderung am 12.06.2013 07:45 von leverkusen.
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