Stadtplan Leverkusen
19.08.2009 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Erste Halle wurde eingerissen


neue bahnstadt opladen

Heute gab Oberbürgermeister Ernst Küchler im Nordosten des Geländes der neuen bahnstadt opladen, der einst als Gleisbauhof diente, den Startschuss zum Abriss von zehn seit Jahren nicht mehr genutzten Hallen und von zwei oberirdischen Tanks. An dieser Stelle soll in den nächsten Jahren ein Wohngebiet mit mehr als 150 Wohneinheiten entstehen.
„Auf diesen Tag hat die neue bahnstadt Gesellschaft seit Monaten hingearbeitet, und es ist ein echter Meilenstein und sehr gutes Signal für die Stadt Leverkusen, dass es jetzt mit Macht vorangeht. Altes weicht, um Neuem Platz zu machen", sagte Oberbürgermeister Küchler, bevor er sich mit Unterstützung der Baufirma F&R, spezialisiert auf Industriedemontage, an den Abriss der Fachwerkwand von Halle Nr. 5 machte. Diese, 1911 errichtet, hatte zuletzt als KFZ-Werkstatt und Lackiererei gedient. OB Küchler wies darauf hin, dass dieser Tag für Leverkusen den endgültigen Abschied von der traditionsreichen Bahn-Vergangenheit markiere und er gleichzeitig den Weg für Neues freimache: „Der Ort, an dem wir jetzt hier stehen, wird die Keimzelle für ein neues Wohngebiet mit über 150 Wohneinheiten. Innovatives, familienfreundliches Wohnen, bestens angebunden, an den Öffentlichen Nahverkehr, soll hier entstehen."
Zuvor hatte er gemeinsam mit nbso-Geschäftsführerin Vera Rottes und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Hebbel an der Kolberger Straße das offizielle Bauschild „Hier entsteht Stadt!" der neuen bahnstadt opladen enthüllt und die Gelegenheit genutzt, dem maßgeblichen Fördergeber Land NRW und der Regionale 2010 als Impulsgeber zu danken: „Aus alleiniger Kraft wäre die Stadt Leverkusen niemals in der Lage, den Umbau dieses gewaltigen Geländes zu schultern," sagte er.

80.000 Kubikmeter umbauter Raum fallen –
12.000 Tonnen Recyclingbaustoff für die nbso – Baustellenverkehr über Quettinger Straße

Geschäftsführerin Vera Rottes nannte Zahlen und Fakten: Die im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung ermittelte Firma F&R aus dem Saarland entkernt und räumt in den nächsten fünf Monaten rund 80.000 Kubikmeter umbauten Raums ab – es handelt sich überwiegend um holzgedeckte Backsteingebäude. Sie startet im Nordosten mit den Hallen an der Kolberger Straße in unmittelbarer Nähe des Kulturausbesserungswerks (KAW) und endet mit den Gebäuden in Höhe Torstraße und Quettinger Straße.
Der Baustellenverkehr wird ausschließlich über die Quettinger Straße geleitet. Ein speziell erstelltes, vom Fachbereich Umwelt geprüftes, Emissionsschutzkonzept trägt den Belangen der Anwohner Rechnung, deren Häuser teilweise sehr nah an der Baustelle liegen. Sie sollen möglichst wenig durch Lärm, Staub und Erschütterungen beeinträchtigt werden.
Der 350.000 Euro teure Rückbau der Gebäude – denn darum handelt es sich: gut 12.000 Kubikmeter Abbruchmaterial werden im Brecher klein gemahlen und in den nächsten Monaten in der neuen bahnstadt als Recyclingbaustoff für Straßenbau und als Verfüllmaterial wieder verwendet – wurde akribisch vorbereitet: Ein eigens erstelltes Gebäudekataster listet alle Eigenschaften auf – Baujahr, Bauweise und eventuelle Schadstoffe. Insgesamt nur 1000 Tonnen wurden als schadstoffbelastet klassifiziert. Diese werden als Sonderabfall getrennt entsorgt.
OB Küchler betonte, dass mit Hilfe des Gebäudekatasters auch das Wissen um die historische Nutzung der Gebäude nicht verloren gehe.
Ende des Jahres wird der erste Bauabschnitt im Kapitel „Gebäudeabbruch" beendet sein. 2010 geht es mit dem Abbruch von Kasino, Waschhaus, Gasstation und anderen Nebengebäuden weiter.

B-Pläne für neues Wohngebiet im Herbst in der Politik
Vera Rottes gab einen Ausblick in die Zukunft: Das neue Wohngebiet solle sich durch eine zukunftsweisende Energieversorgung auszeichnen und Zeichen für eine soziale und ökologische Entwicklung im Sinne des Klimaschutzprogramms der Stadt Leverkusen setzen. Sie sagte: „Wir wollen Wohnungen für jung und alt, für Familien in Einfamilienhäusern und Doppelhäusern und für Baugemeinschaften in Wohngruppenprojekten."
Private Bauherren sowie Bauträger und Investoren würden in naher Zukunft in einem europaweiten Verfahren angesprochen.
Grundlage dafür seien die Bebauungspläne für das Wohngebiet, das Grüne Kreuz und den Campus Leverkusen, die zur Zeit aus der Rahmenplanung weiterentwickelt werden. Im Spätherbst soll die Politik die entsprechenden Beschlüsse fassen.


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Letzte Änderung am 19.08.2014 00:05 von leverkusen.
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