Stadtplan Leverkusen
16.11.2010 (Quelle: Bayer)
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Platz für 125 Kinder: Bayer investiert sechs Millionen Euro in Kita-Neubau


Eröffnung voraussichtlich im Sommer 2012 / Einrichtungen am Kurtekottenweg und Carl-Rumpff-Straße werden geschlossen

Die Bayer AG plant in unmittelbarer Nähe zum Chempark Leverkusen den Neubau einer Kindertageseinrichtung für 125 Kinder im Alter von sechs Monaten bis zu sechs Jahren. Dafür habe das Unternehmen Investitionen in Höhe von rund sechs Millionen Euro vorgesehen, teilt Dr. Richard Pott, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Bayer AG, mit.

"Im Sommer 2012 soll der Neubau im Bereich des von Currenta betriebenen Besucherempfangs bezugsfertig sein", sagte Pott. Der Energiebedarf des Gebäudes werde auf Grund der Architektur und des Energiekonzeptes weit unter den gesetzlichen Anforderungen liegen, erläuterte der Bayer-Personalvorstand. Die beiden Leverkusener Kitas in der Carl-Rumpff-Straße und am Kurtekottenweg, in denen 120 Kinder untergebracht sind, sollen geschlossen werden. Als Grund nannte Pott die dort nur eingeschränkten Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Beschäftigten nach der Geburt eines Kindes heutzutage viel schneller als früher in den Beruf zurückkehren wollen und daher die Anfragen nach der Betreuung von Kleinkindern gestiegen sind“, betonte Pott. Rückläufig sei dagegen die Nachfrage nach Plätzen für schulpflichtige Kinder. Mit dem Angebot wolle Bayer gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen halten und auch bei potenziellen Bewerbern punkten, so der Bayer-Personalvorstand.

Thomas de Win, Vorsitzender des Bayer-Gesamtbetriebsrats, hob hervor: „Wenn Unternehmen mehr Frauen in Beschäftigung haben wollen sowie den Anteil weiblicher Beschäftigter in Führungspositionen erhöhen möchten, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen.“ Er begrüße es, dass Bayer dem Kapitel ‚Familie und Beruf’ eine hohe Priorität einräume. „Kinder dürfen in der Berufsbiografie von Frauen kein Hindernis sein“, sagte de Win.

Bayer werde die erfolgreiche und bewährte Arbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz fortsetzen, erklärte Pott. Das DRK übernimmt damit auch für die neue Einrichtung die Trägerschaft und setzt das pädagogische Konzept der „offenen Arbeit“ fort. Dabei wird die Entfaltung der kindlichen Fähigkeiten und Interessen unterstützt. Die Kinder sollen möglichst viel an Eigenaktivität entwickeln – ob beim Malen, Basteln oder Toben.

Darüber hinaus haben sich Bayer und das DRK für die neue Kita auf ein flexibles Betreuungsmodell verständigt. Neben sieben Gruppen wird eine weitere eingerichtet, in der die Kinder zeitweise untergebracht werden können – wenn beispielsweise die Eltern erkrankt oder auf Dienstreisen sind.

Mit der neuen Kindertagesstätte sowie den beiden weiteren Kitas in Leverkusen, den Häusern in Berlin und in Monheim stellt Bayer in Deutschland Plätze für insgesamt 425 Kinder bereit. Mit Öffnungszeiten von täglich durchschnittlich elf Stunden bieten diese Einrichtungen für die berufstätigen Eltern eine hohe zeitliche Flexibilität.


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Letzte Änderung am 16.11.2014 01:09 von leverkusen.
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