Stadtplan Leverkusen
13.12.2011 (Quelle: AGO)
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AGO sorgt sich um Bierbörse auf der Schusterinsel


Infrastruktur wohl an der Kapazitätsgrenze
Strom und Zuwegung scheinbar unzureichend

Der AktionsGemeinschaft Opladen e.V. (AGO) sorgt sich um den Bestand der Veranstaltungen an der Schusterinsel. Der Veranstalter hatte geäußert, dass die Infrastruktur des Veranstaltungsgeländes, insbesondere die Stromversorgung und Wegeführung die Kapazitätsgrenze erreicht habe. Die AGO hatte die Schusterinsel als alternatives Veranstaltungsgelände für den Opladener Weihnachtsmarkt ins Auge gefasst. Sollte die Stromversorgung und die Wegebefestigung des Geländes hierfür nicht ausreichend sein, dürfte die Bierbörse im Sommer akut gefährdet sein.

Die AGO hatte angekündigt aufgrund der hohen Kosten und der schwierigen Flächencharakteristika, auch die Schusterinsel als optionale Veranstaltungsfläche für den Weihnachtsmarkt zu prüfen. Hier stünden lediglich 400 bis maximal 1.600 Euro Kosten im Raum für den Weihnachtsmarkt, in Kombination mit Leverkusen on Ice sogar nur 200 – 800 Euro in vier Wochen des Weihnachtsmarktes, basierend auf den Nutzungsgebühren, die der Pächter an die Stadt Leverkusen abführen muß. Hierzu merkte der Pächter der städtischen Fläche, das Veranstaltungsbüro Nolden, an, die Infrastruktur der Schusterinsel reiche dafür nicht.

Wenn man die Eisbahn hinzurechnet, dürfte der Strombedarf natürlich hoch sein. Mitsamt einem möglichen Weihnachtsmarkt auf der Schusterinsel sollte es laut dem Veranstalter von Leverkusen on Ice unmöglich sein, den dann notwendigen Strombedarf zu decken.

Schlußfolgernd daraus macht sich die AGO Sorgen um den Fortbestand der sommerlichen Bierbörse, denn während dieser dürfte der Strombedarf auch immens sein. Wenn unter Hinzunahme des Weihnachtsmarktes Kapazitätslücken entstünden, hieße das, bei der Bierbörse dürfte die Stromversorgung auch gefährdet sein.

Es wäre ein herber Verlust für Leverkusen, sollte die Bierbörse gefährdet sein. Für die zum Ausbau der Leistungskapazitäten vom Veranstalter angeführten 150.000 Euro Investitionsbedarf könnte die städtische Tochter EVL als lokaler Stromversorger vielleicht darüber nachdenken, ob die entgegenstehenden Einnahmen aus dem Stromverbrauch der Veranstaltungen auf der Schusterinsel zum Teil reinvestiert werden könnten. Diese Investitionen sollten sich entsprechend dem hohen Stromverbrauch auf der Schusterinsel ja reichlich amortisieren.

Laut dem Veranstalter Werner Nolden müssten für den Weihnachtsmarkt auch die Wege befestigt werden. Auch hier fürchtet die AGO folglich um den Fortbestand der Bierbörse, für die jährlich etwa 200.000 bis 400.000 Besucher in vier Tagen gemeldet werden. Für das nachmittägliche Leverkusen on Ice wurden schon im ersten Jahr „weit über 20.000 Schlittschuhläufer und mehr als das dreifache an Besuchern“ – in den Folgejahren angewachsen - angeführt.

Der jeweils ganztägige Opladener Weihnachtsmarkt konnte die letzten Jahre auf bis zu 200.000 bis 300.000 Besucher während fünf Wochen zurückblicken.

Somit wäre also der Fortbestand der Bierbörse auch aufgrund der mangelnden Zuwegung gefährdet.

Es scheint also nicht nur für den Opladener Weihnachtsmarkt erhebliche Probleme in Leverkusen zu geben, das sich auch für Veranstaltungen rühmt.


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Letzte Änderung am 15.06.2013 19:44 von leverkusen.
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