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14.12.2011 (Quelle: Bayer)
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Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen: Bayer sichert Beschäftigung in Deutschland bis Ende 2015


Arbeitsbedingungen werden weiterhin auf Flexibilität und Mobilität ausgerichtet / Hohes Ausbildungsniveau wird beibehalten

Vorstand und Gesamtbetriebsrat des Bayer-Konzerns haben die bestehende Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung vorzeitig bis Ende 2015 fortgeschrieben. Sie gilt für rund 24.500 Beschäftigte in den Bayer-Teilkonzernen und Servicegesellschaften sowie der Holding in Deutschland.

"Die erneute Verlängerung unserer Vereinbarung mit dem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Wir wollen Arbeitsplätze zukunftsfähig halten und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sichern", betont Dr. Richard Pott, Arbeitsdirektor und Personalvorstand der Bayer AG. Neben Investitionen in Forschung und Entwicklung sei dazu aber auch die Bereitschaft der Beschäftigten zu Veränderungen unabdingbar. Pott weist in diesem Zusammenhang auf die erforderliche Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hin. Bei notwendigen Personalanpassungen werde Bayer auch weiterhin auf betriebliche und tarifvertragliche Lösungen setzen. Die Aufgabe von Leistungen oder die Verlagerung von Aufgaben in neue Gesellschaften seien nur dann eine Option, wenn keine nachhaltig wirtschaftlichen Lösungen erreichbar seien, so der Personalvorstand.

"Wir freuen uns, dass es gelungen ist, die Beschäftigungssicherung vorzeitig um drei weitere Jahre bis Ende 2015 zu verlängern", erklärt Thomas de Win, Vorsitzender des Bayer-Gesamtbetriebsrats. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten damit Planungssicherheit für die kommenden Jahre, was angesichts der laufenden oder angekündigten Veränderungen im Unternehmen besonders wichtig ist."

Mitarbeiter, die nach Verlust ihres Arbeitsplatzes nicht sofort auf eine andere Stelle wechseln können, werden auch künftig über die interne Organisation "BayJob" aufgefangen. Ziel ist die Vermittlung - auch gesellschaftsübergreifend oder extern - auf einen neuen Dauer-Arbeitsplatz oder von temporären Einsätzen. Außerdem sollen die betroffenen Mitarbeiter an beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen.

In der Vereinbarung wurde zudem festgeschrieben, dass der bestehende Solidarpakt zur Bezahlung von vorübergehend nicht beschäftigten Arbeitnehmern fortgesetzt wird. Daran beteiligen sich alle Mitarbeiter - vom Vorstand bis zum Tarifbereich - mit maximal zehn Prozent ihrer variablen Bezüge.

Bayer wird jährlich weiterhin mindestens 630 Ausbildungsplätze für Schulabgänger anbieten sowie in den kommenden vier Jahren nicht weniger als 400 Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen rekrutieren. In diesem Jahr hat das Unternehmen insgesamt rund 550 Hochschul-Absolventen und Ausgebildete eingestellt. Die Betriebsparteien vereinbarten vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, die Übernahmeregelungen von Ausgebildeten im kommenden Jahr gemeinsam zu überprüfen.


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Letzte Änderung am 14.12.2014 14:45 von leverkusen.
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