Stadtplan Leverkusen
15.12.2011 (Quelle: AGO)
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AGO dankt für Lösungen – in Opladen und Wiesdorf!


Werner Nolden lehnt Alternative Schusterinsel ab und bietet Beratung an
Beratungsangebot bei näheren Infos interessant. Politische Auflagen müssen umsetzbar sein – auch am Marktplatz in Wiesdorf

Der AktionsGemeinschaft Opladen e.V. (AGO) bedankt sich für das Beratungsangebot von Bierbörsen-Veranstalter Werner Nolden zur Lösung der Probleme der Opladener Fußgängerzone, der selbst die großen Herausforderungen in Opladen kennt und daher seit 2011 in der Fußgängerzone keine Veranstaltungen mehr durchführt. Die Politik sollte auch in Wiesdorf aus Wolkenkuckucksheims Tür hinausschauen.

Die AGO hat noch Erklärungsbedarf in der Argumentation gegen die Opladener Schusterinsel als Veranstaltungsort für den Weihnachtsmarkt. Gegen eine sommerliche Bierbörse oder eine winterliche Eisbahn, beides mit enormem Kühlungsbedarf, stellt sich der Strombedarf des Weihnachtsmarktes als quasi nicht existent dar. Daher bedarf es gar keiner zusätzlichen Kapazitäten. Auch keiner neuen Wege.

Zum anderen möchte sich die AGO für das Beratungsangebot zur Lösung der Probleme der Opladener Fußgängerzone ausdrücklich bedanken. Herr Nolden kennt diese wie die sprichwörtlich eigene Westentasche, da er seine letzten beiden Veranstaltungen in der Opladener Fußgängerzone aus wirtschaftlichen Gründen nach dem letzten Jahr einstellen musste.

Eine regelrecht traumhafte Vorstellung wäre natürlich, wenn die bei der Bierbörse erhobene Vereinsabgabe z.T. der Förderung Opladens zu Gute käme.

Die AGO ist auf die Lösungsansätze für Opladen gespannt, da sie gerade bei Weihnachtsmarkt & Co. als belebendem Element trotz allem nicht den wirtschaftlichen Maßstab im Vordergrund sieht.

Die AGO ist unterdessen sehr intensiv und fortlaufend dabei, Antworten auf die wachsenden Herausforderungen zu geben und Lösungen zu finden, auch und gerade für den Weihnachtsmarkt, der dieses Jahr und insbesondere im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße / Kölner Straße sowie an der Aloysiuskapelle unter den überwiegend sehr kurzfristig konkretisierten Sicherheitsauflagen und insgesamt unter der gestiegenen Kostenbelastung leidet.

Dies gilt im Übrigen für alle Veranstaltungen, hier auch und vor allem für den samstäglichen Frischemarkt.

Daher bleibt für den Weihnachtsmarkt, wenn auch eher als einer der letzten Auswege, die Schusterinsel vor allem wegen der günstigen Kostensituation als Alternative im Fokus der AGO. Priorität hat die Innenstadt.

Wir sind aber zuversichtlich, rechtzeitig Lösungen zu schaffen, damit der Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone erhalten bleibt, den z.B. Herr Nolden schon 2007 als nicht mehr tragfähig erachtete.

Dazu bedarf es jedoch auch politischer Zeichen hinsichtlich der eindeutig erkennbaren Lösungsansätze. Lippenbekenntnisse Einzelner, dass alles nicht so ist, wie es am besten wäre, weil Opladen zu lange vernachlässigt wurde, reichen da nicht.

Für Wiesdorf warnt die AGO deshalb auch davor, dem Veranstalter die nicht tragfähige Ausweitung bis zum Marktplatz aufzuerlegen. Wer diese Unmöglichkeit nicht fasst, sollte die Tür Wolkenkuckucksheims öffnen. Und die sollte seit dem letzten Jahr mehr als offenstehen. Hinausschauen und handeln muss die Politik also auch.


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Letzte Änderung am 15.12.2011 23:00 von leverkusen.
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