Stadtplan Leverkusen
02.01.2012 (Quelle: Friedrich Busch)
<< 5. Europäischer Künstlerwettbewerb: Künstler entdecken Europa   Wachsame Nachbarin meldet Polizei Einbrecher >>

Resümee: Weihnachtsmärkte in Opladen und Wiesdorf sind wichtige Standortfaktoren!


Die beiden Weihnachtsmärkte in den Fußgängerzonen von Opladen und Wiesdorf haben sich als wichtige Standortfaktoren erwiesen, die erheblich zur Besucherfrequenz in den beiden Stadtteilen beigetragen haben.
So lautet das das Fazit von Bürgermeister Friedrich Busch (FDP).

Aber es hat auch Merkwürdigkeiten gegeben:
1. Opladen

Auf ratloses Kopfschütteln in der Bevölkerung ist der Vorschlag der AGO als Veranstalter des Opladener Weihnachtsmarktes gestoßen, den Weihnachtsmarkt möglicherweise von der Fußgängerzone auf das Gelände der Bierbörse an der Wupper zu verlegen.
Der Vorschlag war ohne vorherige Rücksprache mit dem Organisator der „Bierbörse“ und „Leverkusen on Ice“, Nolden, erfolgt.
Ergebnis: Ein nicht zielführender Disput zwischen dem Vorsitzenden der AGO, Kuhl, und Nolden.

Ausblick auf 2012:
Der Weihnachtsmarkt belebt die Fußgängerzone und muss von daher auch dort bleiben. Der Weihnachtsmarkt muss aber grundsätzlich attraktiver gestaltet werden, um seinen Nimbus als gemütlicher Familien- Weihnachtsmarkt bewahren zu können. Dies muss unbedingtes Ziel der AGO für 2012 sein, auch mit Blick auf die „Konkurrenz“ in Wiesdorf.

2. Wiesdorf

Aus einem bislang zweitklassigen und mitleidig belächelten Weihnachtsmarkt hat der neue Organisator, Kaechele, in der Wiesdorfer Fußgängerzone einen Weihnachtsmarkt mit ansehnlichen Buden entwickelt, der bei Besuchern auf große Akzeptanz gestoßen ist.
Aber auch in Wiesdorf lassen sich Merkwürdigkeiten aufzeigen:


a) Da beschließt der Rat der Stadt Leverkusen in seiner Sitzung am 12. Dezember ohne Rücksprache mit dem Organisator, dass für das Jahr 2012 der Marktplatz beim Weihnachtsmarkt mit einbezogen wird.
Es ist mehr als zu bezweifeln, dass dieser Ratsbeschluss an den realen Gegebenheiten orientiert ist. Die Erfahrungen aus dem Jahr 2010 mit Riesenrad auf dem Marktplatz haben gezeigt, dass dieser Standort von den Besuchern nicht angenommen wird.
b) Die Entscheidung des Organisators, den Weihnachtsmarkt über die Weihnachtstage bis zum 30. Dezember zu verlängern, hat zu einem einmaligen Phänomen geführt: Die Verkaufsbuden mit Weihnachtsartikeln wirkten wie Fremdkörper. Wer ist schon daran interessiert, nach den Feiertagen Weihnachtsdekoration oder Christstollen zu kaufen, wo es solche Artikel in der Kaufhof-Galeria zum Beispiel zum halben Preis gab. Die Verkäufer konnten einem schon leid tun!
Ausblick auf 2012:
Der Weihnachtsmarkt in Wiesdorf hat sich zu einer festen Größe etabliert. Sollte es auch in 2012 zu einer Verlängerung des Marktes über die Feiertage kommen, dann haben das Winterdorf auf dem Rathausvorplatz und die Getränke- und Essbuden an der Kaufhof-Galeria durchaus ihre Berechtigung. Alle anderen Stände könnten aber schon abgebaut werden.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 02.01.2012 00:48 von leverkusen.
Bisherige Kommentare
Am 02.01.2012 um 11:58:07 schrieb Wilfried Adams:
Weihnachtsmarkt 2011
Sehr geehrte Damen und Herren, ich persönlich halte den Weihnachtsmarkt in Leverkusen für lachhaft. Es ist keine Gemütlichkeit und schon gar keine Weihnachtsstimmung aufgekommen. Auch nicht nachvollziehbar warum in Wiesdorf eine Unterbrechung im Markt ist. Vorschlag: Zieht die Märkte von den Stadtteile in Wiesdorf zusammen und beschränkt Euch auf den Bereich vor der Galerie. MfG Wilfried Adams

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter