Stadtplan Leverkusen
20.01.2012 (Quelle: Bayer)
<< Starkes Interesse an Rundfahrten durch den CHEMPARK Leverkusen   Neujahrsempfang des Integrationsrates >>

Baubeginn im Chempark Leverkusen: Bayer MaterialScience baut Mehrzweckanlage für Lackrohstoffe


Gesamtinvestition von 35 Millionen Euro
Effiziente und flexible Produktion der Isocyanate HDI und IPDI
Steigende Nachfrage nach leistungsfähigen Polyurethan-Autolacken

Bayer MaterialScience hat im Chempark Leverkusen mit dem Bau einer Mehrzweck-Produktionsanlage für Polyurethan-Lackrohstoffe begonnen. Die Produkte Hexamethylen-Diisocyanat (HDI) und Isophoron-Diisocyanat (IPDI) werden vor allem für hochwertige und umweltverträgliche Automobil- und Industrielacke eingesetzt. Rund 35 Millionen Euro investiert das Unternehmen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten und damit zugleich in die Stärkung des Standorts und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Inbetriebnahme ist bereits für Herbst 2013 vorgesehen.

"Im Einklang mit unserer Mission ,Science For A Better Life‘ entwickelt unser Unternehmen innovative und nachhaltige Lösungen als Antwort auf globale Megatrends", sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Dr. Marijn Dekkers am Freitag in Leverkusen. "Ein Beispiel ist die weltweit zunehmende Mobilität. Dadurch steigt auch die Nachfrage nach leistungsfähigen Automobillacken. Mit dieser Investition unterstreicht Bayer erneut sein Bekenntnis zum Standort Leverkusen und zu unserer Region." Die neue Anlage sei dabei nur ein Element in den Investitionsplanungen des Unternehmens, betonte der Vorstandsvorsitzende. "Wir wollen allein bei MaterialScience in den kommenden drei Jahren mindestens 700 Millionen Euro in Sachanlagen in Deutschland investieren", so Dekkers.

"Um den steigenden Bedarf an Lack- und Klebstoff-Rohstoffen decken zu können, müssen wir unsere Kapazitäten dem Marktbedarf entsprechend entwickeln", erläuterte Daniel Meyer, Leiter des Bereichs Lacke, Klebstoffe, Spezialitäten und Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience. "Dazu investieren wir gezielt in den einzelnen Regionen, um unsere führende Marktposition zu halten oder weiter auszubauen."

Die neue Mehrzweck-Anlage wird in die bestehende HDI- und IPDI-Produktion am Standort Leverkusen integriert und ermöglicht eine effiziente Herstellung der beiden Rohstoffe mithilfe moderner und innovativer Prozesstechnologien. Das Unternehmen kommt damit dem Kundenwunsch nach einer noch flexibleren und schnelleren Belieferung entgegen.

"Mit dieser Investition bekennt sich Bayer zum Heimatstandort Deutschland", sagte Thomas de Win, der Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende von Bayer. "Die Hightech-Anlage wird aber auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Leverkusen verbessern, auch und gerade im internationalen Vergleich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir in unserer Region hervorragend ausgebildete Kolleginnen und Kollegen haben, die eine solche Anlage professionell und sicher bedienen können. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass sich Ausbildung lohnt und sich auszahlt."

Ein wichtiges Einsatzgebiet der beiden Rohstoffe sind hochwertige Polyurethanlacke für die Automobillackierung. Angesichts des weltweit zunehmenden Individualverkehrs sind leistungsfähige und dauerhafte Beschichtungen gefragt, die zudem umweltverträglich sind. Für diese Anwendung hat Bayer MaterialScience innovative Produkte auf Basis von HDI und IPDI entwickelt, die auch die Herstellung lösemittelarmer Beschichtungen ermöglichen. Die beiden Rohstoffe werden außerdem in Industrielacken, Textilbeschichtungen und Klebstoffen eingesetzt.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 27.10.2013 20:54 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter