Stadtplan Leverkusen
28.03.2013 (Quelle: Friedrich Busch)
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Aktuell keine Chance für eine direkte Busverbindung zwischen Leverkusen und dem Kölner Norden über die Autobahnbrücke!


Die Bedeutung des Kölner Nordens (mit Umland) für den Wirtschaftsstandort Leverkusen sollte einmal untersucht werden!

Eine direkte Buslinie zwischen Leverkusen und der anderen Rheinseite über die Leverkusener Autobahnbrücke nach Köln-Chorweiler wird es nicht geben.
Im Zuge des notwendigen Brückenneubaus der Leverkusener Autobahnbrücke ist eine Anbindung des Öffentlichen Personennahverkehrs zwischen Leverkusen und dem Kölner Norden ins Gespräch gebracht worden:
Schon früh erteilte Straßen NRW dem Vorschlag eine Absage, in der Mitte der neu zu errichtenden Autobahnbrücke Gleise für einen Stadtbahn bzw. S-Bahn-Verkehr vorzusehen.

Um auch der Diskussion über eine mögliche Busverbindung zwischen Leverkusen und Köln-Chorweiler realistische Grundlagen zu verschaffen, hat der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Friedrich Busch, eine diesbezügliche Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet.
Die Antwort liegt jetzt vor:
„Fahrten in den eher industriell geprägten Kölner Norden wie Chorweiler, Longerich oder Nippes scheinen zurzeit mangels attraktiver Ziele wenig Fahrgastpotenzial zu bieten. Einzig in den Morgen- oder Nachmittagsstunden könnte ein Bedarf im Berufsverkehr vorhanden sein, zu den übrigen Tageszeiten wäre die Fahrgastnachfrage wahrscheinlich gering. Gleichzeitig ist es fraglich, ob ein Bedarf im Kölner Norden besteht, mit dem Leverkusener Zentrum direkt verbunden zu sein. Auch hier ist kein ausreichender Zielverkehr, außer im Berufsverkehr, zu erkennen.“ (z.d.A.: Rat Nr. 4, S. 64f).

Busch: „Die Antwort kommt nicht überraschend und deckt sich mit meinen Erfahrungen. Dennoch sollte man solch eine Busverbindung im Hinterkopf behalten. Es ist schon erstaunlich, immer wieder festzustellen, welch trennende Wirkung der Rhein zwischen Leverkusen und der anderen Rheinseite hervorruft. Trotz Hitdorfer Fähre und Autobahnbrücke ist der Kölner Norden für viele Leverkusener ein „blinder“ Fleck. Dennoch bin ich der Meinung, dass langfristig durch eine Verbindung des Öffentlichen Personennahverkehrs Kaufkraftpotenziale aus dem Kölner Norden für Wiesdorf aktiviert werden können. Auch der Hochschulstandort Opladen könnte von solch einer Verbindung profitieren. Von daher wäre es einmal an der Zeit zu untersuchen, welche Bedeutung dem Kölner Norden und Umgebung (z.B. Dormagen) für Leverkusen zukommt. Vielleicht eine interessante Aufgabe für die Wirtschaftsförderung der Stadt Leverkusen.


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Letzte Änderung am 01.04.2013 21:05 von leverkusen.
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