Stadtplan Leverkusen
28.05.2013 (Quelle: Stadtverwaltung)
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3. Öffentliche Veranstaltung zum Stadtteilentwicklungskonzept Opladen


Soeben hielt Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn im Landrat-Lucas-Gymnasium folgende Rede:

"Liebe Opladenerinnen und Opladener,
liebe Teilnehmer des Fotowettbewerbs,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

zum dritten Mal treffen wir uns heute hier in den Räumen des Landrat-Lucas-Gymnasiums und zum dritten Mal wollen wir heute systematisch die Zukunft des Stadtteils Opladen diskutieren, um schlussendlich zu einer von vielen Opladenern mitgetragenen Zielplanung zu kommen – einer Zielplanung, die es uns gestattet, die Zukunft des Stadtteils parallel und flankierend zu der Entwicklung der „neuen bahnstadt“ voran zu treiben.

Wir stehen damit am Start eines länger dauernden Planungs- und Umsetzungsprozesses, bei dem Projekte und Maßnahmen entwickelt werden, die in den nächsten 10 bis 15 Jahren zu realisieren sind.

Vor einem Jahr begann dieser Prozess mit einer ersten Versammlung in diesem Rahmen. Dabei wurde die erste Bestandsaufnahme mit dem Schwerpunkt „Einzelhandel, Büromarkt und Gewerbe“ vorgestellt. Wir haben uns an diesem Abend intensiv mit den erforderlichen Maßnahmen und notwendigen Veränderungen in der Innenstadt befasst und erste Ergebnisse auf der Bürgerveranstaltung im Oktober präsentiert.

Im Oktober letzten Jahres wurde außerdem die Inventur des großen Themas „Wohnen“ vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Daraus wurde von den Gutachtern der „CIMA Beratung + Management GmbH“ und der „Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen“ in der Zwischenzeit - und nach Feinjustierung mit einigen Akteuren in Opladen - ein Konzeptentwurf erarbeitet, dessen Elemente gleich hier vorgestellt werden.

Neu ist heute der große Themenkreis „Freizeit und Grün“. Dafür stellen Herr Dr. Haensch und Frau Mölders gleich die Arbeitsergebnisse vor, eine Analyse von Stärken und Verbesserungspotential, die wir heute mit Ihnen auch wieder bearbeiten wollen.

Mit diesem Baustein ist die Bestandsaufnahme abgeschlossen. Jetzt geht es in die Konzeptphase. Das heißt, heute können die beauftragten Planungsbüros Ihnen schon ein Entwicklungskonzept für Opladen vorstellen. Es ist eine gutachterliche Empfehlung, die aus Expertensicht dokumentiert, in welche Richtung die Entwicklung in Opladen gehen sollte, um die Chancen:
- der „neuen bahnstadt“,
- der Gütergleisverlegung und
- der damit erstmals möglich gewordenen Urbanisierung eines bisher zwischen zwei Gleiskörpern gefangenen, wichtigen Teils von Opladen

zu nutzen.

Ich will der detaillierten Vorstellung nicht vorgreifen, will Ihnen aber kurz schildern, wie Opladen aussehen kann, wenn wir es mit vereinten Kräften schaffen, dieses Konzept Wirklichkeit werden zu lassen.

Opladen 2022: Der Bahnhof wird in etwa da sein, wo er heute ist. Das Gebäude aber, durch das man geht, um zu den Gleisen zu gelangen, ist ein völlig anderes. Es ist modern, hell und erlaubt es, die Wartezeit die jeder Pendler zur Genüge kennt, für Einkäufe oder eine kleine Pause zu nutzen. Niemand braucht mehr länger als ein paar Minuten frierend an den Gleisen stehen, sondern kann schnell noch die eine oder andere Kleinigkeit kaufen oder sich einen Kaffee holen. Sie kennen diese Art von Bauten längst aus anderen Städten. Das Opladener Carrée erstreckt sich zwischen dem Kreisverkehr an der Lützenkirchener Straße und der Bahnhofstraße. Sein seitlicher Ausgang geht direkt auf den Busbahnhof, der idealerweise hierher neben den Bahnhof verlagert wird. Denn das erlaubt ein Abfließen des Verkehrs auf eine neugeschaffene Bahnallee, die direkt am neuen Gleiskörper entlang führt.

Die Bahnhofstraße ist nach dieser Konzeptvariante von der Kölner Straße bis zum neuen Carrée und zum Eingang des Bahnhofs eine Fußgängerzone, die mit der Bahnhofsbrücke über die Gleistrasse auf die Seite des Campus fortgeführt wird.

Ich kann mir vorstellen, dass die Einzelhändler in Opladen einem Bahnhofscarrée zwar zunächst etwas skeptisch entgegen sehen. Es wird aber keine Kaufkraft abziehen, sondern bei sorgfältiger Auswahl der Angebotsmischung die Nachfrage ein Stück weit mehr in Opladen binden.

Für die Weiterentwicklung des Handels in Opladen wäre ein solches Carrée ein wichtiger Anker, aber auch städtebaulich wäre es ein attraktives Stadtteilentree. Neubauflächen für innerstädtisches Wohnen, deren Realisierung durch die Gleisverlegung möglich werden, tun ein Übriges.

Das ist der große Wurf; Veränderungen, die sich aber mit vielen kleineren Maßnahmen sowohl in den Wohn- als auch in den Einkaufsbereichen und den Grünanlagen zu einem organischen Ganzen verbinden sollen. Welche Einzelmaßnahmen das sein können, das führen gleich die Konzeptentwickler selbst aus.

Von mir nur so viel: Opladen hat viel Potential, besonders was die Wohn- und Lebensqualität angeht. Es bietet historische Gartenstadtviertel genauso wie Siedlungen, die in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gebaut und erstklassig instandgehalten wurden. Seine parkhafte Umgebung mit Rehbockanlage und Himmelsleiter wurde gerade erst im Rahmen der Regionale 2010 grundlegend saniert. Seine Freizeitmöglichkeiten mit eigenem Bad und großer Sportanlage sind außergewöhnlich. Mit diesem Stadtteilentwicklungskonzept haben wir die Chance, den Fokus wieder auf dieses große Potential zu legen und es weiterzuentwickeln. Das gelingt aber nur, wenn wir die Veränderung, die die „neue bahnstadt“ mit sich bringt, annehmen und mitgestalten.

Ich gebe jetzt die Bühne frei für den Vortrag der Gutachter, möchte aber noch darauf aufmerksam machen, dass direkt im Anschluss daran die Preisverleihung im Rahmen des Fotowettbewerbs „Opladen: Jetzt“ stattfinden soll. Wenn Sie also Fragen zum Vortrag haben, wäre es schön, wenn Sie diese zunächst bis nach der Preisverleihung zurückstellen könnten.

Wir wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ja nicht unnötig auf die Folter spannen.

Meine Damen und Herren,

ich freue ich mich, die Preisträger des Fotowettbewerbs „Opladen: Jetzt!“ zu präsentieren. Ich war ja selbst in der Jury und sehr erfreut, wie viele unterschiedliche, schöne und manchmal auch bizarre Seiten in Opladen festgehalten wurden. Alle Fotos werden übrigens über einen Beamer im Durchgang zur Pausenhalle an die Wand projiziert. Ausgewählt hat die Jury aus Stadt Leverkusen, Rheinischer Post, den Jugendkunstgruppen und dem „Verein für künstlerische Bildmedien“ natürlich ohne die Namen der Einsender zu kennen. Sie werden deshalb gleich feststellen, dass manche Einsender mehr als einen Preis gewonnen haben.

Es gibt drei Preiskategorien:
• Den allgemeinen Wettbewerb, in dem 15 Preise vergeben werden.
• Dazu loben wir einen Sonderpreis für unter 18jährige in diesem Wettbewerb aus
• und schließlich bekommen die Collagen von Siebtklässlern des Landrat-Lucas-Gymnasiums ihre Preise außer Konkurrenz.

Erwähnen und lobend hervorheben möchte ich deshalb die aktive Beteiligung des Landrat-Lucas-Gymnasiums am Stadtteilentwicklungsprojekt Opladen. Beim letzten Mal war die Lehrerin, Frau Windhuis, mit den Schülerinnen und Schülern ihres Geografie Grundkurses hier, für diese Veranstaltung heute hat sich der Kunstlehrer, Herr Gerhardus mit seinen Eleven sehr ins Zeug gelegt. Er hat nicht nur seine Kunstklassen animiert, beim Fotowettbewerb mitzumachen, sondern auch die Präsentation aller Werke übernommen, die heute einen Preis gewinnen.

Deshalb: Bitte machen Sie heute Abend noch einen Abstecher zu den Räumen vor der Stadtteil-Bibliothek hier im Haus. Dort sind alle Werke, die die Jury ausgewählt hat, in Galerierahmen ausgestellt.

Jetzt aber zur Preisverleihung:

Platz 1  Merle Munkel
Sie gewinnt einen Volkshochschul-Kurs im Wert von 100 Euro, kann sich damit einen Fotokurs, oder digitale Bildbearbeitung aussuchen. (Außerdem bekommt sie das eigene Bild auf Alu-Dibond)

Platz 2  Wolfgang Tiling
Er gewinnt ebenfalls einen Volkshochschul-Kurs. (Außerdem bekommt er das eigene Bild auf Alu-Dibond)

Platz 3  Theo Salzburger
Er gewinnt zwei Tribünenkarten Kölner Lichter (außerdem bekommt er das eigene Bild auf Alu-Dibond).

Platz 4  Christoph Baumann
Er gewinnt zwei Karten Eisstockschießen

Platz 5  Rebekka Berkenkopf
Sie gewinnt ein Geburtstagsfest auf Gut Ophoven

Platz 6  Kristina Ebert
Sie gewinnt zwei Eintrittskarten für die CaLevornia-Sauna

Platz 7  Iris Gobbers
Sie gewinnt zwei Eintrittskarten für die CaLevornia-Sauna

Platz 8  Lucas Melzig
Er gewinnt zwei Eintrittskarten für die CaLevornia-Sauna

Platz 9  (nochmal) Merle Munkel
Sie gewinnt zwei Eintrittskarten für die CaLevornia-Sauna

Platz 10  Maximilian Jarmuzek
Er gewinnt zwei Eintrittskarten für die CaLevornia-Sauna

Platz 11  Klaus Küppers
Er gewinnt zwei Mal die Startgebühr für den EVL-Halbmarathon

Platz 12  Lucas Melzig
Er gewinnt eine historische RP-Manteltitelseite im passenden Rahmen zum Wunschdatum

Platz 13  Maximilian Jarmuzek
Er gewinnt nochmal, nämlich: eine historische RP-Manteltitelseite im passenden Rahmen zum Wunschdatum

Platz 14  Iris Gobbers
Auch sie gewinnt nochmal: Eine historische RP-Manteltitelseite im passenden Rahmen zum Wunschdatum

Platz 15  Tobias Reidl
Er gewinnt eine Führung durch die Villa Römer

Jetzt komme ich zur Sonderkategorie: U18. Hier konnten sich alle Teilnehmer des Fotowettbewerbs, die unter 18 Jahre alt sind und sich auch als solche bei der Einreichung ihrer Fotos zu erkennen gegeben haben, noch einmal platzieren.

Zu erlangen gibt es dreimal jeweils zwei Eintrittskarten für das Festival „Poller Wiesen“.

Den ersten Platz in dieser Kategorie macht Simone Bühler (außerdem bekommt sie das eigene Bild auf Alu-Dibond), den zweiten Platz Mara Weßling und den dritten Raphael Paschalidis.

Ganz zum Schluss habe ich noch Preise, für Arbeiten, die außer Konkurrenz liefen, zu vergeben: Die Collagen der Siebtklässler.

Sie gewinnen dreimal jeweils zwei Eintrittskarten für den Klettergarten Birkenberg.

Soweit anwesend bitte ich zu mir:
• Sarah Lemke (außerdem bekommt Sie das eigene Bild auf Alu-Dibond),
Svenja Stachulla und
• Simon Werker.
• Außerdem den Lehrer, Norbert Gerhardus, denn alle anderen, die Collagen eingereicht haben, bekommen noch je eine Eintrittskarte für das Bad Wiembachtal.

Bleibt mir jetzt noch zu danken: Allen Einsendern und den Sponsoren der Preise – außerdem der Rheinischen Post, die den Fotowettbewerb als Kooperationspartner mitgestaltet hat. Ihnen ganz besonders Herr Schütz,

vielen Dank!"


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Letzte Änderung am 27.02.2017 10:34 von leverkusen.
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