Stadtplan Leverkusen
08.09.2013 (Quelle: Handball-Elfen)
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Buxtehude erkämpft zwei Punkte in Leverkusen


Als die Spielerinnen des Buxtehuder SV um die überragende Regisseurin Randy Bülau nach ihrem 29:24 (12:15)-Sieg in Leverkusen am Mittelkreis der Smidt-Arena noch gemeinsam ein paar lockere Dehnübungen machten, rangen die geschlagenen Elfen mühsam um ihre Fassung. Es hatte wieder nicht gereicht, zum dritten Mal im dritten Saisonspiel und zum zweiten Mal in eigener Halle verließ das Team von Heike Ahlgrimm als Verlierer das Parkett. "Wir können es besser, und das wissen wir auch", sagte die Cheftrainerin: "Es geht jetzt darum, dass wir möglichst schnell den Glauben an unsere eigene Stärke wiederfinden."

Das wird vermutlich Heike Ahlgrimms Hauptaufgabe in der nächsten drei Tagen sein. Am Mittwoch steht das nächste Spiel ihrer Mannschaft in Trier auf dem Programm - ehe dann am kommenden Sonntag der Deutsche Meister Thüringer HC in die Smidt-Arena kommt. "Wir müssen den Kopf frei kriegen und uns auf unsere Stärken besinnen", sagte Ahlgrimm: "Wenn der Knoten erst mal geplatzt ist, dann sieht alles schon wieder ganz anders aus."

Fast schien es, als sei dieser besagte Knoten bereits gegen den Buxtehuder SV geplatzt. Die Nervosität der Elfen nach den zwei Niederlagen gegen Oldenburg und in Leipzig war beim Anpfiff allerdings überdeutlich zu erkennen, schnell führte der BSV nach zwei Toren von Jessica Oldenburg und Randy Bülau mit 2:0. Anne Jochin und zweimal Elfen-Kapitän Dees Comans brachten die Gastgeberinnen mit 3:2 nach vorn, danach blieb die Partie auch vom Spielstand her ausgeglichen. Als Dees Comans nach einem hervorragenden Anspiel von Renee Verschuren an den Kreis in der 17. Minute zum 10:8 traf, lagen die Elfen zum ersten Mal mit zwei Toren vorn.

Und es ging sogar noch weiter, nach einem "Hattrick" von Renee Verschuren lagen die Elfen in der 28. Minute mit 15:9 in Führung. Einen entscheidenden Anteil am Spielverlauf hatte bis zu diesem Zeitpunkt Torhüterin Valentyna Salamakha, die mehrere Würfe entschärfte und unter anderem zwei Siebenmeter hielt. Unaufmerksamkeiten in der Abwehr der Gastgeberinnen ließen Buxtehude in den verbleibenden zwei Minuten bis zur Pause wieder ins Spiel finden, Lone Fischer, Jessica Oldenburg und Randy Bülau stellten den Halbzeitstand auf 15:12. "Das zeichnet eine große Mannschaft aus, dass sie sich in so einer Situation nicht hängen lässt und stattdessen immer weit den Weg zum Tor sucht", sagte Buxtehudes Trainer Dirk Leun.

Wer bei diesen schnellen Gegentoren kurz vor der Pause schon Schlimmes befürchtet hatte, wurde wenig später bestätigt. Als Ulrika Agren in der 38. Minute vom Kreis zum 17:17 traf, war der zuvor schon immer weiter geschmolzene Vorsprung endgültig und unwiderruflich dahin. Die Elfen-Abwehr wirkte aufgescheucht und kopflos, Buxtehude agierte und traf fast nach Belieben. "Mit einer Pinguin-Abwehr gewinnst du halt kein Spiel", sagte Elfen-Geschäftsführerin Renate Wolf: "Mit den Armen unten lädst du jeden Gegner zum munteren Torewerfen ein."

Kaum noch etwas hatten die Elfen dem BSV in der Schlussviertelstunde einer wechselhaften Partie entgegenzusetzen, die technischen Fehler häuften sich, die wenigen Würfe auf das Tor des BSV entschärfte die in der zweiten Hälfte ins Spiel gekommene Torfrau Antje Lenz. Auf der Gegenseite versuchte Natalie Hagel zu retten, was nicht mehr zu retten war, auch die in der 57. Minute ins Spiel gekommene Pia Adams konnte nichts mehr bewirken. "So wird es auch in Trier nicht einfach", sagte Renate Wolf - und dann kommt der THC.


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Letzte Änderung am 08.08.2016 23:26 von leverkusen.
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