Stadtplan Leverkusen
13.12.2013 (Quelle: Bayer)
<< Kneipp-Veranstaltungen des Kneipp-Verein Leverkusen   Veranstaltungsreihe 'Politics 2020': Jungpolitiker erhalten Einblick in das Chempark-Sicherheitskonzept >>

Neue Gesamtbetriebsvereinbarungen bei Bayer Technology Services GmbH: Flexible Arbeitszeitregelung sichert Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung


Ab 1. Oktober 2014 Rückkehr zur 37,5-Stunden-Woche
Neues Arbeitszeitmodell unterstützt Projektgeschäft
Personalbestand wird beibehalten

Die Bayer Technology Services GmbH (BTS) wird am 1. Oktober 2014 zur 37,5-Stundenwoche zurückkehren. Das aktuelle Entgelt der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wird nicht verändert. Darüber hinaus ermöglicht ein nachhaltiges, innovatives Arbeitszeitmodell flexibel auf schwankende Kundennachfragen zu reagieren. Darauf haben sich Unternehmensleitung und der Gesamtbetriebsrat von Bayer in einer Nachfolgevereinbarung zur Zukunftssicherung der BTS GmbH verständigt. Nach der in 2009 geschlossenen Gesamtbetriebsvereinbarung "Zukunftssicherung" hatte die BTS die im Flächentarifvertrag der chemischen Industrie vorgesehenen Öffnungsklauseln genutzt und für die Beschäftigten eine wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden bei gleich bleibendem Entgelt vereinbart. Dadurch konnte die Bayer-Servicegesellschaft die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und einen Arbeitsplatzabau vermeiden sowie weitere Einstellungen realisieren.

Zu den Kernelementen der Nachfolgevereinbarung sowie einer Rahmenvereinbarung zur Gleitzeit zählen die Nutzung flexibler Arbeitszeitmodelle und Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung. Im Zuge der klassischen Gleitzeitregelung können die BTS-Beschäftigten ihre Arbeitszeiten weitgehend eigenverantwortlich planen. Zudem sind im Rahmen einer sogenannten Projektarbeitszeit kollektive Regelungen zur Gestaltung der Arbeitszeit möglich. So kann eine Wochenarbeitszeit je nach Auftragslage festgelegt werden, die maximal 40 und mindestens 35 Stunden umfassen darf. Festgeschrieben wurden zudem die Fortsetzung von Qualifizierungsprogrammen und die bedarfsorientierte Übernahme von Ausgebildeten. Auch den Personalbestand von rund 1.300 Mitarbeiterjahren wird die BTS beibehalten.

"Mit den neuen Vereinbarungen ist es gelungen, die Sicherung des Geschäfts und die damit verbundene Wettbewerbsfähigkeit sowie die Interessen der Beschäftigten nachhaltig und innovativ miteinander in Einklang zu bringen. Mit der Fortführung unserer erfolgreichen Weiterqualifizierungsprogramme können wir unsere technologische Kompetenz nachhaltig ausbauen", sagt Dr. Dirk Van Meirvenne, Geschäftsführer der Bayer Technology Services. Er erläutert, dass eine gemeinsame paritätische Kommission regelmäßig mit Blick auf die wirtschaftliche Situation der BTS den Erfolg der festgelegten Maßnahmen beurteilen werde.

"Gesamtbetriebsrat und Unternehmensleitung der BTS GmbH sind sich einig, dass die nachhaltige Geschäfts- und Beschäftigungssicherung ein wesentliches gemeinsames Anliegen ist. Beide Seiten begrüßen darum insbesondere Formen der Arbeitszeitgestaltung, die zum einen die individuellen Wünsche der Beschäftigten und zum anderen die betrieblichen Notwendigkeiten miteinander verbinden", hebt Thomas de Win, Vorsitzender des Bayer-Gesamtbetriebsrats, hervor. Zukunftssicherung sei nicht möglich ohne deutliches Bekenntnis zur Beschäftigungssicherung. Dazu gehöre auch die Übernahme von Ausgebildeten, so de Win.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 02.11.2014 21:46 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter