Stadtplan Leverkusen
09.06.2000 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Unterschriftenaktion in der Feldstraße


OB Hebbel: Verkehrsbelastungen in der Feldstraße sind wesentlich von früheren Ratsmehrheiten verursacht

Auf wenig Verständnis stößt bei Oberbürgermeister Paul Hebbel die Unterschriftenaktion, die der SPD Distrikt Quettingen derzeit in der Feldstraße und benachbarten Straßen organisiert. "Natürlich bleibt es jedem Bürger unbenommen", so der OB, gegen aus seiner Sicht missliebige Projekte Unterschriftenaktionen zu initiieren. Fragwürdig werde es aber, wenn die Adressaten der Unterschriftenlisten selbst Betroffene sind und z.B. in der Feldstraße wohnen. Es liege dann immer der Verdacht nahe, dass es vorrangig um persönliche Anliegen gehe, nicht aber um das allgemeine Wohl." Die Aufgeregtheit um die L288n ist für Oberbürgermeister Paul Hebbel nur schwer nachvollziehbar.
Der OB wörtlich:" Um eine wirksame Verkehrsentlastung in Alkenrath zu verwirklichen, werden 5 von 300 ha Wald in Anspruch genommen. Somit sind dies weniger als zwei Prozent der Waldfläche, für die darüber hinaus Ausgleichsmaßnahmen an vielen Stellen im Stadtgebiet, z. B. weitere Kleingärten in Quettingen, jederzeit möglich sind. Angesichts dieser Zahlen ist mir die Debatte ein wenig zu aufgesetzt, insbesondere weil der falsche Eindruck erweckt wird, der Bürgerbusch würde seine heutige Erholungssituation verlieren. Die ist bei einer Inanspruchnahme von weniger als zwei Prozent der Fläche sicher nicht zu befürchten."

Wenn in diesem Zusammenhang auf die Mehrbelastung der Feldstraße hingewiesen wird, sollten sich insbesondere Mitglieder der SPD zunächst an die eigene Nase fassen, so Paul Hebbel. "Durch die Verhinderung der Ostumgehung Opladens (Bahnallee) durch frühere Ratsmehrheiten und SPD-Oberbürgermeister habe man diese Situation auf der Feldstraße selbst heraufbeschworen. Man habe die Fixheider Straße ausgebaut, eine Ostumgehung Opladens in Form der Bahnallee nicht zustande gebracht und dadurch erst die Feldstraße zusätzlich belastet, z.B. als schnellstmöglichen Weg nach Bergisch Neukirchen.

Statt gegen die L288n zu lamentieren, solle man lieber mit dazu beitragen, schnellstmöglich den Ausbau der Bahnallee zu realisieren. Der Oberbürgermeister wird jedenfalls alles daran setzten, über letzteren Weg eine Entlastung der Feldstraße zu verwirklichen. Dann wieder sehen die heute gerechneten Belastungs- und Entlastungszahlen auch für die Feldstraße wieder ganz anders aus.


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Letzte Änderung am 02.12.2015 23:46 von leverkusen.
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