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10.08.2000 (Quelle: Bayer)
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Geschäftsentwicklung ist weiterhin erfreulich


Bayer-Vorstandschef Dr. Manfred Schneider zum Halbjahres-Abschluss:
22 Prozent Umsatzplus im fortzuführenden Geschäft / Operatives Ergebnis um 31 Prozent verbessert / Für das Gesamtjahr "sehr zuversichtlich"

Mit deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und operativem Ergebnis hat der Bayer-Konzern das erste Halbjahr 2000 abgeschlossen: Der Umsatz erhöhte sich um 22 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro, das operative Ergebnis stieg sogar um 31 Prozent auf zwei Milliarden Euro - jeweils bezogen auf das fortzuführende Geschäft, also unter Herausrechnung der 1999 an die Börse gebrachten Tochter Agfa sowie bereinigt um die Aktivitäten der DyStar-Gruppe und EC Erdölchemie. "Die Geschäftsentwicklung ist weiterhin erfreulich", sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Dr. Manfred Schneider mit Blick auf die zweistelligen Umsatzsteigerungen in allen Arbeitsgebieten und Regionen. Deshalb sei er auch für das Gesamtjahr sehr zuversichtlich: "Ich rechne hier weiter mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Ergebnis. Dabei setzen wir vorrangig auf unser Arbeitsgebiet Gesundheit, wo wir aufgrund der steigenden Nachfrage nach unseren Produkten weiteres Wachtumspotenzial sehen."

Ausschlaggebend für das gute Abschneiden war die weltweit positive wirtschaftliche Entwicklung. "Die stabile Nachfrage in den USA und Asien bei gleichzeitig verbesserter Konjunktur in Europa und auch in Deutschland ermöglichten uns den guten Halbjahres-Abschluss", sagte Schneider. Der Konzerngewinn erreichte eine Milliarde Euro. "Ohne den Sondereffekt des Agfa-Börsengangs, der das entsprechende Vorjahresergebnis deutlich steigerte, weist der Konzerngewinn für das fortzuführende Geschäft einen Anstieg um 40 Prozent aus."

Besonders erfreut zeigte sich der Vorstandsvorsitzende über die 23 Prozent Umsatzplus des Pharma-Bereichs. Die Top-Produkte Cipro und Adalat hätten weiter deutlich zulegen können; bei Lipobay/Baycol habe sich der Umsatz nahezu verdoppelt. Ein äußerst positives Umsatzwachstum zeige auch das mittlerweile in 19 Ländern angebotene Atemwegs-Antibiotikum Avalox/Avelox. Schneider: "Ein Medikament mit großem Potenzial."

Das Arbeitsgebiet Gesundheit insgesamt konnte seinen Umsatz um 21 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro steigern. Noch stärker wuchs mit 68 Prozent auf 726 Millionen Euro das operative Ergebnis. "Wir sind hier auf dem richtigen Weg", sagte Schneider mit Blick auf die Umsatzrendite von 15 Prozent nach 11 Prozent zur Vorjahreszeit. Für 2002 peilt Bayer im Bereich Gesundheit eine Umsatzrendite von mindestens 20 Prozent an.

Eine Umsatzsteigerung um 20 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 487 Millionen Euro (plus 17 Prozent) erzielte das Arbeitsgebiet Landwirtschaft. Dabei gewann der Geschäftsbereich Pflanzenschutz mit 21 Prozent Umsatzsteigerung erneut Marktanteile hinzu. Mit einer Umsatzrendite von 23 Prozent nimmt Landwirtschaft international eine Spitzenposition ein.

Die Arbeitsgebiete Polymere und Chemie wiesen mit Umsatzsteigerungen von 27 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro bzw. 17 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro ebenfalls hohe Zuwächse auf. Die operativen Ergebnisse blieben aufgrund der drastisch gestiegenen Rohstoffpreise jedoch dahinter zurück. Selektive Preiserhöhungen werden jedoch in beiden Arbeitsgebieten zu Ergebnisverbesserungen führen. Im zweiten Quartal konnten die Preise bereits um zwei Prozent verbessert werden.


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Letzte Änderung am 09.03.2015 16:41 von leverkusen.
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