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04.02.2014 (Quelle: Bayer)
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Bayer forscht gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum gegen Krebs


Allianz baut auf bestehender Zusammenarbeit zur Entwicklung neuartiger Krebstherapien auf
Gemeinsame Investitionen von bis zu 30 Millionen Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre

Bayer HealthCare und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben eine strategische Forschungsallianz über fünf Jahre vereinbart. Die beiden Partner arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam an der Entwicklung neuartiger Behandlungsoptionen für Krebspatienten. In den nächsten fünf Jahren wollen Bayer und das DKFZ zusammen bis zu 30 Millionen Euro in die Kooperation investieren, um gemeinsam den großen medizinischen Bedarf in der Krebstherapie und -diagnose anzugehen.

"Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem DKFZ, mit dem wir bereits 28 Projekte initiieren konnten. Davon haben zwölf Projekte wichtige Meilensteine erreicht", sagte Prof. Dr. Andreas Busch, Mitglied des Bayer HealthCare Executive Committee und Head of Global Drug Discovery. "Die wissenschaftliche Exzellenz des DKFZ als größte biomedizinische Forschungseinrichtung Deutschlands ergänzt die Expertise von Bayer in der Arzneimittelforschung und -entwicklung hervorragend. Es gibt noch immer einen hohen medizinischen Bedarf bei der Behandlung verschiedener Tumorarten. Diese Allianz unterstützt unser Engagement, durch die Entwicklung innovativer Therapien Menschen mit Krebs helfen zu können."

"Wir können heute mehr und mehr auf die hervorragenden Ergebnisse unserer Grundlagenforschung aufbauen und diese in die Klinik übertragen. Für eine erfolgreiche Translation brauchen wir starke Partner - sowohl in der Klinik, wo wir auf das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung bauen können, als auch in der Industrie. Die strategische Allianz mit Bayer HealthCare hat sich in den vergangenen fünf Jahren äußerst erfolgreich entwickelt. Gemeinsam bringen wir vielversprechende Projekte auf den Weg, die gute Chancen haben, in der Klinik und damit beim Patienten anzukommen. Umso mehr freuen wir uns, diese beispielhafte Allianz für weitere fünf Jahre fortzusetzen", erklärte Prof. Dr. Dr. h. c. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Über die Kooperation
Die seit 2009 bestehende Kooperation zwischen Bayer HealthCare und dem DKFZ verfolgt das Ziel, Moleküle, Mechanismen und Modelle als neue Ansatzpunkte für die Entwicklung innovativer Krebsmedikamente zu finden. Darüber hinaus arbeiten das Deutsche Krebsforschungszentrum und Bayer an neuartigen Diagnoseverfahren, die den individuellen Krankheits- und Therapieverlauf überprüfen und Behandlungserfolge besser vorhersagen können. Insgesamt wurden bislang 28 gemeinsame Projekte initiiert, 20 davon laufen derzeit noch. Zwölf Projekte haben bereits wichtige Meilensteine erreicht und konnten in die nächste Phase der Arzneimittelentwicklung - das Substanzscreening zur Identifizierung möglicher neuer Wirkstoffkandidaten - überführt werden. Zwei dieser Projekte sind so weit fortgeschritten, dass die Projektteams bereits daran arbeiten, Wirkstoffkandidaten für klinische Studien zu identifizieren. Das Deutsche Krebsforschungszentrum und Bayer entscheiden gemeinsam darüber, welche Projekte in Angriff genommen oder fortgeführt werden und steuern die Vorhaben gemeinschaftlich. Drei Projekte sind bisher exklusiv von Bayer einlizenziert worden.

Darüber hinaus haben Bayer und das Deutsche Krebsforschungszentrum seit Anfang 2013 ihre strategische Forschungsallianz um das Gebiet der Immuntherapie erweitert. Wissenschaftler beider Partner arbeiten in einem gemeinsamen Labor am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zusammen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit haben die beiden Partner bislang bereits über zehn Millionen Euro in die gemeinschaftliche Forschung investiert. Nun haben das DKFZ und Bayer vereinbart, über einen Zeitraum von weiteren fünf Jahren jährlich bis zu sechs Millionen Euro aufzubringen. Daraus ergibt sich eine Investition von insgesamt bis zu 30 Millionen Euro für gemeinsame Forschungsprojekte in der Onkologie.


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Letzte Änderung am 08.10.2014 12:49 von leverkusen.
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