Stadtplan Leverkusen
21.02.2014 (Quelle: Stadtverwaltung)
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1. Tagung des Projektbeirates zum Autobahnausbau


Am 20. Februar 2014 tagte zum ersten Mal der Projektbeirat zum Ausbau der Bundesautobahnen in Leverkusen unter Leitung von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn. Der Projektbeirat ist im Zuge der erforderlichen Baumaßnahmen der Rheinquerung, der A1, der A3 und des Autobahnkreuzes Leverkusen eingerichtet worden und ist einer der Bausteine des umfassenden städtischen Kommunikations- und Beteiligungskonzeptes. Ziel des Projektbeirates ist es, Stadtspitze, Politik sowie Vertreter des Dialogforums frühzeitig in die aktuellen und künftigen Planungen sowie die spätere Bauausführungen des Landes einzubeziehen.

Michael Heinze, Leitender Ministerialrat im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Christoph Jansen, Projektleiter von Straßen.NRW, informierten den Projektbeirat über den aktuellen Planungsstand zum Bau der Rheinbrücke sowie zum weiteren Vorgehen bei der Stelzenautobahn und beim Ausbau der A3 in Leverkusen mit Umbau des Leverkusener Kreuzes.

Der Projektbeirat kam überein, offen über alle anstehenden Aktivitäten zu diskutieren. Die aktuell laufenden Planungsaktivitäten stellen sich wie folgt dar: Im ersten Abschnitt entwickelt das von Straßen.NRW beauftragte Planungsbüro derzeit auf Grundlage der Ergebnisse der laufenden Probebohrungen erste Konzepte für den Ausbau der Autobahn inklusive neuer Rheinbrücke.

Für den zweiten Abschnitt wurde von Straßen.NRW die Machbarkeitsstudie für den Planungsbereich vergeben. Dabei werden laut Aussage von Ministerium und Straßen.NRW alle vorstellbaren Varianten ergebnisoffen geprüft. Bei der Betrachtung der Varianten sollen insbesondere der Schutz der angrenzenden Wohnbebauung – etwa mit Blick auf Lärm- und Schadstoff-Emissionen – sowie Lebensqualität und Stadtbild berücksichtigt werden, genauso wie die verkehrliche und bauliche Umsetzbarkeit.

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn verdeutlichte die klare Zielsetzung der Verwaltung und der breiten Mehrheit in der lokalen Politik, eine deutliche Verbesserung der Situation zu erzielen. Um insbesondere Schadstoffe und Emissionen soweit wie möglich zu reduzieren, müsse die A1 künftig bis hinter das Autobahnkreuz, in etwa bis Bürgerbusch, in „gedeckelter Troglage“ geführt und die A3 gegebenenfalls in Null-Lage gesenkt werden. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Stadtteil Küppersteg wieder zusammenwächst mit der erheblichen Steigerung der Potenziale und der damit verbunden Vorteile der betroffenen Anwohner.

Für den Ausbau des dritten Abschnittes, d.h. den Ausbau der BAB A 3 sowie des Autobahnkreuzes Leverkusen, werden derzeit ebenfalls mögliche Lösungskonzepte entwickelt.

Zudem beschlossen die Mitglieder des Projektbeirates, sich hinsichtlich aller Kommunikationsmaßnahmen von Seiten der Stadt als auch von Seiten von Straßen.NRW eng abzustimmen.


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Letzte Änderung am 22.02.2014 10:55 von leverkusen.
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