Stadtplan Leverkusen
28.02.2014 (Quelle: Bayer)
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Bayer im Jubiläumsjahr weiter auf Erfolgskurs: Dynamische Entwicklung in den Life-Science-Geschäften, MaterialScience unter Erwartungen


Neuere Pharma-Produkte mit hervorragendem Wachstum - Spitzenumsatzpotenzial der fünf Produkte jetzt bei insgesamt mindestens 7,5 Mrd. € pro Jahr
Konzernumsatz 40,157 Mrd. € (+1,0 %, wpb. +5,1 Prozent)

Der Bayer-Konzern hat seinen Erfolgskurs im Jahr 2013 fortgesetzt. "Wir haben in unserem Jubiläumsjahr wichtige Ziele erreicht", sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers am Freitag auf der Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Die Entwicklung der Life-Science-Geschäfte verlief weiterhin dynamisch: HealthCare konnte mit den neueren Pharma-Produkten erfreuliche Zuwächse erzielen, und CropScience war in einem positiven Marktumfeld sehr erfolgreich. Insgesamt erreichte Bayer in den Life-Science-Bereichen die operativen Ziele trotz erheblicher negativer Währungseffekte. Das Geschäft von MaterialScience war weiterhin durch eine schwierige Marktsituation gekennzeichnet. "Für das Geschäftsjahr 2014 sind wir optimistisch und planen eine weitere Verbesserung von Umsatz und Ergebnis", so Dekkers.

Der Konzernumsatz wuchs im Jahr 2013 um 1,0 Prozent auf 40,157 (Vorjahr: 39,741) Milliarden Euro. "Damit haben wir eine neue Bestmarke in unserer nun 150-jährigen Unternehmensgeschichte erzielt", sagte der Vorstandsvorsitzende. Währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) nahm der Umsatz um 5,1 Prozent zu. Das EBIT stieg um 25,6 Prozent auf 4,934 (3,928) Milliarden Euro. Ergebnisbelastend wirkten sich Sondereinflüsse in Höhe von minus 839 Millionen (minus 1,711 Milliarden) Euro aus. Diese enthielten insbesondere Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 358 Millionen Euro sowie Vorsorgen für Rechtsfälle in Höhe von 276 Millionen Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 2,4 Prozent auf 5,773 (5,639) Milliarden Euro und das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1,5 Prozent auf 8,401 (8,280) Milliarden Euro. Negative Währungseinflüsse belasteten das Ergebnis mit insgesamt etwa 260 Millionen Euro. Darüber hinaus fielen infolge des erfreulichen Kursverlaufs der Bayer-Aktie 70 Millionen Euro höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit der langfristigen aktienbasierten Vergütung an. Das Konzernergebnis kletterte um 32,7 Prozent auf 3,189 (2,403) Milliarden Euro und das bereinigte Konzernergebnis je Aktie um 5,8 Prozent auf 5,61 (5,30) Euro.

Der Brutto-Cashflow stieg um 28,0 Prozent auf 5,832 (4,556) Milliarden Euro, insbesondere aufgrund eines verbesserten EBIT. Der Netto-Cashflow erhöhte sich um 14,2 Prozent auf 5,171 (4,530) Milliarden Euro. Die Nettofinanzverschuldung sank im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um 0,3 Milliarden Euro auf 6,7 Milliarden Euro. "Aufgrund des starken Cashflows konnten wir trotz hoher Investitionen sowie der Unternehmenserwerbe von Conceptus und Steigerwald die Verschuldung leicht zurückführen", erläuterte Finanzvorstand Werner Baumann.

HealthCare: Erhebliche Umsatzsteigerung bei neueren Pharma-Produkten
Im Gesundheitsgeschäft (HealthCare) erhöhte sich der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,7 (wpb. 6,8) Prozent auf 18,924 (18,604) Milliarden Euro. "Maßgeblich waren dabei die Zuwächse der neueren Pharma-Produkte mit einer erheblichen Umsatzsteigerung", erläuterte Dekkers. "Auch bei Consumer Care gab es eine gute Umsatzentwicklung."

Im Pharma-Geschäft stieg der Umsatz wpb. um 9,4 Prozent auf 11,188 Milliarden Euro. Hierzu trugen vor allem die neueren Produkte - der Gerinnungshemmer Xarelto™, das Augenmedikament Eylea™ sowie die Krebsmedikamente Stivarga™ und Xofigo™ - mit einem Umsatz von insgesamt 1,520 (0,368) Milliarden Euro bei. Die Vermarktung des Lungenhochdruckmittels Adempas™ (Wirkstoff: Riociguat) begann im Herbst nach Zulassungen in Nordamerika. "Aufgrund der sehr guten Entwicklung sehen wir das jährliche Spitzenumsatzpotenzial dieser fünf Produkte nun deutlich höher als bisher - bei mindestens 7,5 Milliarden Euro", betonte Dekkers. Bislang war Bayer hier von mehr als 5,5 Milliarden Euro ausgegangen. Für Xarelto™ wurde das jährliche Spitzenumsatzpotenzial von über zwei auf rund 3,5 Milliarden Euro angehoben, bei Eylea™ von mindestens einer auf mindestens 1,5 Milliarden Euro. "Um diese Chancen zu nutzen und die genannten Umsätze auch wirklich zu erreichen, sind allerdings weitere Zukunftsinvestitionen in Marketing und Vertrieb sowie in das Life-Cycle-Management erforderlich", sagte Dekkers.

Bei den etablierten Top-Pharmaprodukten legte das Blutgerinnungsmittel Kogenate™ aufgrund höherer Absatzmengen währungsbereinigt (wb.) um 6,4 Prozent zu. Dagegen gingen die Umsätze des Multiple-Sklerose-Medikaments Betaferon™/ Betaseron™ erwartungsgemäß vor allem in den USA aufgrund erhöhten Wettbewerbs weiter zurück und lagen weltweit wb. um 11,6 Prozent unter Vorjahr. Das Geschäft mit den oralen Kontrazeptiva YAZ™/Yasmin™/ Yasminelle™ war durch Generika-Konkurrenz insbesondere in Westeuropa und den USA belastet - insgesamt gab der Umsatz dieser Produkte wb. um 12,5 Prozent nach.

Im Segment Consumer Health stieg der Umsatz wpb. um 3,2 Prozent auf 7,736 Milliarden Euro. Bei Consumer Care legten vor allem das Hautpflegemittel Bepanthen™/Bepanthol™ und das Nahrungsergänzungsmittel Supradyn™ zu (wb. plus 20,3 bzw. plus 14,3 Prozent). In der Division Medical Care konnte das Diabetes-Care-Geschäft den Umsatz in einem insgesamt rückläufigen Markt wpb. annähernd konstant halten. Die Blutzucker-Messsysteme der Produktlinie Contour™ legten wb. um 2,2 Prozent zu. Die Umsätze mit Kontrastmitteln und Medizingeräten (Radiology & Interventional) lagen wb. auf Vorjahresniveau. Das Geschäft mit Tierarzneimitteln (Animal Health) profitierte unter anderem von einer Umsatzsteigerung der Advantage™-Produktlinie mit Floh-, Zecken- und Entwurmungsmitteln um wb. 2,0 Prozent.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von HealthCare stieg um 4,2 Prozent auf 5,334 (5,119) Milliarden Euro. Maßgeblich war dafür die erfreuliche Geschäftsentwicklung bei Pharma, während das Ergebnis von Consumer Health leicht rückläufig war. Negative Währungseffekte belasteten das Ergebnis des Teilkonzerns mit etwa 290 Millionen Euro.

Sehr erfolgreiches Jahr für CropScience
Das Agrargeschäft konnte im Jahr 2013 trotz eines späten Saisonstarts in der nördlichen Hemisphäre deutlich ausgebaut werden: Der Umsatz von CropScience wuchs um 5,2 (wpb. 9,4) Prozent auf 8,819 (8,383) Milliarden Euro. "Auch dieser Teilkonzern blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Der Umsatz hat sich deutlich verbessert - unterstützt durch ein positives Marktumfeld", sagte Dekkers. Die kräftigsten Zuwächse erzielte CropScience in der Region Lateinamerika/Afrika/Nahost (wb. plus 23,6 Prozent), gefolgt von Asien/Pazifik mit wb. 7,9 Prozent. In Nordamerika verzeichnete der Teilkonzern ein Plus von wb. 5,0 Prozent, in Europa von 4,3 Prozent.

Im Pflanzenschutz (Crop Protection) trugen vor allem die neuen Produkte (Markteinführung seit 2006) mit einer Umsatzsteigerung um nominal rund 30 Prozent auf über 1,510 Milliarden Euro zu der positiven Entwicklung bei. Insgesamt waren die Fungizide und Insektizide besonders erfolgreich: Diese Produktgruppen steigerten ihre Umsätze wpb. um 14,9 bzw. 14,1 Prozent. Ebenfalls erfreulich verbesserten sich die Herbizid-Umsätze mit wpb. plus 8,3 Prozent und das Geschäft mit Saatgutbehandlungsmitteln (SeedGrowth) mit wpb. plus 7,1 Prozent. Im Geschäftsfeld Seeds (Saatgut) nahm der Umsatz trotz der Reduzierung von Anbauflächen für Ölsaaten und Baumwolle in Nordamerika wpb. um 1,2 Prozent zu. Der Umsatz des Segments Environmental Science erhöhte sich leicht um wpb. 1,3 Prozent.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von CropScience stieg um 11,0 Prozent auf 2,248 (2,025) Milliarden Euro. Dieser Ergebnisanstieg beruhte im Wesentlichen auf deutlich gestiegenen Absatzmengen sowie höheren Absatzpreisen. Währungseffekte von etwa 20 Millionen Euro wirkten sich zusätzlich positiv auf das Ergebnis aus.

Schwieriges Marktumfeld für MaterialScience
Im Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen (MaterialScience) ging der Umsatz im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf 11,238 (11,491) Milliarden Euro zurück. Wpb. entspricht das dem Niveau des Vorjahres (plus 0,4 Prozent). "MaterialScience stand 2013 vor erheblichen Herausforderungen in einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld. Die Mengen und Preise blieben im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich", sagte Dekkers.

Der Umsatz mit Rohstoffen für Schaumstoffe (Polyurethanes) erhöhte sich wpb. um 3,9 Prozent. Zu diesem Anstieg trugen höhere Absatzmengen in Asien/Pazifik und Nordamerika bei. Die Absatzpreise lagen insgesamt auf Vorjahresniveau. Bei den hochwertigen Kunststoffen (Polycarbonates) gab der Umsatz wpb. um 4,5 Prozent nach - vor allem aufgrund von gesunkenen Absatzmengen in allen Regionen, die auf eine schwächere Marktnachfrage zurückzuführen waren. Darüber hinaus sanken die Verkaufspreise in Asien/Pazifik wegen Überkapazitäten im Markt. Im Geschäft mit Rohstoffen für Lacke, Klebstoffe und Spezialitäten reduzierte sich der Umsatz wpb. um 1,9 Prozent insbesondere aufgrund geringerer Absatzpreise in Asien/Pazifik. Die Absatzmengen lagen insgesamt auf Vorjahresniveau.

Das bereinigte EBITDA des Teilkonzerns sank um 15,1 Prozent auf 1,072 (1,263) Milliarden Euro, vor allem aufgrund gestiegener Rohstoffkosten. "Trotz des schwierigen Marktumfelds für MaterialScience im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir für die Zukunft vorsichtig optimistisch", sagte Dekkers. Die für die nächsten Jahre zu erwartende höhere Auslastung der Kapazitäten in der Branche dürfte den Preisdruck verringern.

Erfreuliches Wachstum im 4. Quartal
"Im 4. Quartal erzielte Bayer ein erfreuliches Umsatzwachstum, das EBITDA vor Sondereinflüssen blieb jedoch vor allem aufgrund hoher negativer Währungseffekte sowie steigender Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen hinter dem Vorjahreswert zurück", sagte Baumann. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 0,3 (wpb. 6,4) Prozent auf 9,888 (9,860) Milliarden Euro. Hierzu trugen vor allem die neueren Pharmaprodukte und kräftige Mengensteigerungen bei CropScience bei. Das EBIT des Konzerns ging um 10,2 Prozent auf 655 (729) Millionen Euro zurück. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verringerte sich um 3,1 Prozent auf 1,769 (1,826) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis konnte um 24,3 Prozent auf 455 (366) Millionen Euro gesteigert werden, das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 8,9 Prozent auf 1,10 (1,01) Euro.

Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie
Als eines der ersten DAX-30-Unternehmen hat Bayer seine jährliche Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung erstmals für 2013 in einem integrierten Geschäftsbericht zusammengeführt. "Wir bei Bayer haben schon sehr früh erkannt, dass wir auf Dauer nur erfolgreich sein können, wenn wir wirtschaftliches Wachstum mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung in Einklang halten", sagte Dekkers. Entsprechend operiert Bayer auch im nicht-finanziellen Bereich mit messbaren Zielen auf Basis von Leistungskennzahlen. Beispielsweise sollen konzernweit die Energieeffizienz bis zum Jahr 2020 um 10 Prozent gegenüber 2012 (Referenzwert: 3,50 MWh/t) gesteigert und im gleichen Zeitraum die spezifischen Treibhausgas-Emissionen um 20 Prozent (Referenzwert: 0,98 t CO2/t) reduziert werden. In gemeinnützige Programme, unter anderem im Bildungs- und Gesundheitsbereich, investierte Bayer 2013 weltweit rund 50 Millionen Euro.

Mehr als 18 Milliarden Euro für Investitionen in die Zukunft
"Unsere Mission ,Bayer: Science For A Better Life‘ ist und bleibt unsere Motivation, während wir unsere Stellung als Innovationsunternehmen von Weltrang weiter stärken", führte Dekkers aus. "Unser Ziel ist weiterhin, mit unseren innovativen Produkten und Lösungen das Leben vieler Menschen weltweit zu verbessern." Bayer müsse dafür jedoch kontinuierlich erhebliche Summen investieren, um die Voraussetzungen für weitere Innovationen und Wachstum zu schaffen. In den Jahren 2014 bis 2016 will das Unternehmen über 18 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung sowie für Sachinvestitionen aufwenden, vor allem in den Life-Science-Geschäften. Insgesamt sollen rund 11,2 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung fließen und 7,3 Milliarden Euro in Sachinvestitionen.

Positive Aussichten für 2014
"Wir gehen auch das Jahr 2014 optimistisch an", so Dekkers. "Wir wollen das Wachstum unserer neueren Produkte in den Life-Science-Bereichen fortsetzen und die Profitabilität von MaterialScience verbessern." Der Prognose für das Geschäftsjahr 2014 wurde das durchschnittliche Kursniveau des 4. Quartals 2013, z.B. ein Euro-USD-Kurs von 1,36, zugrunde gelegt. Bayer plant für 2014 einen wpb. Umsatzanstieg von etwa 5 Prozent. Unter Berücksichtigung eines erwarteten negativen Währungseffektes gegenüber dem Vorjahr von ca. 2 Prozent ergibt sich ein Konzernumsatz von ca. 41-42 Milliarden Euro. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich geplant. Hierin sind erwartete negative Währungseffekte von etwa 450 Millionen Euro bzw. ca. 5 Prozent berücksichtigt. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie will der Konzern einen Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen. Hierin sind erwartete Währungseffekte in Höhe von ca. minus 6 Prozent enthalten.

Für das Jahr 2014 sind Sonderaufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in einer Größenordnung von etwa 200 Millionen Euro geplant. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung will Bayer im Jahr 2014 auf 3,5 Milliarden Euro steigern. Sachanlageinvestitionen sind mit rund 2,1 Milliarden Euro geplant und Investitionen in immaterielle Vermögenswerte mit 0,3 Milliarden Euro. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf etwa 2,6 Milliarden Euro beziffert, davon 1,3 Milliarden Euro auf immaterielle Vermögenswerte. Zum Jahresende 2014 geht das Unternehmen unter Berücksichtigung der geplanten Akquisition der Algeta ASA, Norwegen, von einer Nettofinanzverschuldung von unter 9 Milliarden Euro aus.

Für HealthCare steht auch 2014 die erfolgreiche Vermarktung der neueren Pharma-Produkte im Vordergrund. Der Teilkonzern erwartet wpb. Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Prozentbereich. Unter Berücksichtigung erwarteter negativer Währungseffekte von etwa 2 Prozent ergibt sich ein Umsatz von ca. 19,5 bis 20 Milliarden Euro. HealthCare rechnet mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA leicht über dem Niveau des Vorjahres. Hierin sind negative Währungseffekte von ca. 250 Millionen Euro berücksichtigt.

Im Segment Pharma wird wpb. eine Umsatzsteigerung im oberen einstelligen Prozentbereich erwartet. Gegenüber dem Jahr 2013 wird für das Segment mit negativen Währungseffekten von ca. 2 Prozent gerechnet. Den Umsatz mit den neueren Produkten plant Pharma auf ca. 2,8 Milliarden Euro zu steigern. Für Investitionen in Marketing sowie Forschung und Entwicklung bei Pharma sind 2014 zusätzliche Aufwendungen von insgesamt rund 0,5 Milliarden Euro geplant. Vor diesem Hintergrund wird hier eine Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Hierin sind negative Währungseffekte von etwa 150 Millionen Euro berücksichtigt. Bayer rechnet bei Pharma mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge auf dem Niveau des Vorjahres. Im Jahr 2016 plant das Unternehmen hier mit einer um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA-Marge von mindestens 33 Prozent.

Im Segment Consumer Health wird mit einem wpb. Wachstum des Umsatzes im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Bayer rechnet bei Consumer Health gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 3 Prozent. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wird leicht unter Vorjahr erwartet. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von ca. 100 Millionen Euro enthalten.

Für 2014 rechnet Bayer weiterhin mit guten Marktbedingungen für das CropScience-Geschäft, die jedoch gegenüber dem Vorjahr etwas schwächer ausfallen werden. Der Teilkonzern plant, über dem Markt zu wachsen und eine wpb. Steigerung des Umsatzes im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich zu erreichen. CropScience rechnet gegenüber dem Jahr 2013 mit negativen Währungseffekten von ca. 3 Prozent. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist eine Steigerung im unteren einstelligen Prozentbereich geplant. Hierin ist ein negativer Währungseffekt von etwa 150 Millionen Euro enthalten.

MaterialScience plant für 2014 eine Steigerung des wpb. Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Gegenüber 2013 rechnet der Teilkonzern mit negativen Währungseffekten von ca. 2 Prozent. Für das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA ist eine Steigerung geplant. Hierbei berücksichtigt sind negative Währungseffekte von etwa 50 Millionen Euro. Für das 1. Quartal 2014 rechnet MaterialScience gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem wpb. höheren Umsatz und einer deutlichen Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen.



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Letzte Änderung am 18.09.2015 22:42 von leverkusen.
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