Stadtplan Leverkusen
12.03.2014 (Quelle: WFL)
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Passantenbefragung der Uni Köln: Ergebnisse bestätigen Leverkusens Zentrenhierarchie


Die City Leverkusen im Stadtteil Wiesdorf ist eindeutiges Hauptzentrum der Stadt mit regionaler Ausrichtung ins Umland. Hier werden hauptsächlich Waren des mittel- und langfristigen Bedarfs eingekauft. Die Stadtteile Opladen und Schlebusch sind hingegen eindeutige Nebenzentren, die die Bürger in den Stadtbezirken mit Waren und Dienstleistungen des kurz- und mittelfristigen Bedarfs versorgen. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Boris Braun vom Geographischen Institut der Universität zu Köln. Im Februar, Mai und Juli 2013 hatten Geographie-Studierende in einem Kooperationsprojekt mit der Wirtschaftsförderung Leverkusen insgesamt 828 Passanten in den drei Stadtteilzentren nach ihren Einkaufsgewohnheiten befragt. Kürzlich wurden unter Beteiligung von Vertretern der Werbegemeinschaften City Leverkusen, Opladen und Schlebusch sowie des Dienstleistungs- und Einzelhandelsverbandes die Umfrageergebnisse im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.
Demnach besuchen die Befragten die City ein- bis mehrmals im Monat, bleiben rund zwei Stunden und geben im Schnitt 50 Euro pro Besuch aus. Als Besuchsgrund wurde hier hauptsächlich Freizeitgestaltung („Shoppen“) genannt. Seit der Eröffnung der Rathaus-Galerie, so gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, wird die City häufiger angesteuert. Dabei ist sie vor allem für Jüngere ein starker Anziehungspunkt. Opladen und Schlebusch werden in der Regel ein- bis mehrmals wöchentlich für etwa 60 Minuten aufgesucht, die durchschnittlichen Ausgaben betragen rund 25 Euro pro Besuch. Dabei werden vorrangig Lebensmittel, Drogeriewaren und Kosmetika sowie Dienstleistungen (Friseur- und Arztbesuche etc.) nachgefragt.
In den beiden Nebenzentren fungieren die Wochenmärkte als Besuchsmagneten. Mehr als 50 Prozent der Befragten gaben an, auch oder wegen des jeweiligen Marktes nach Opladen bzw. Schlebusch zu kommen. Die meisten Befragten gaben zudem an, neben dem Markt auch die Einzelhandelsgeschäfte in den Zentren aufzusuchen.
Bei der Bewertung der Stadtteilzentren sind folgende Tendenzen festzustellen: Je älter die Befragten waren, desto kritischer fiel die Bewertung für Opladen und die City aus, desto besser hingegen wurde Schlebusch bewertet. Sowohl bei der Architektur als auch bei der Atmosphäre sahen Befragte in der City und in Opladen Nachholbedarf. Besonders gelobt wurde hingegen das Waren- und Dienstleistungsangebot in der City und in Schlebusch. Die Anbindung der Stadtteilzentren an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wurde positiv bewertet und auch mit der Parkplatzsituation waren die Befragten relativ zufrieden. In die Leverkusener City kommen trotz guter ÖPNV-Anbindung viele Personen mit dem Auto, die Zentren von Opladen und Schlebusch hingegen werden vermehrt zu Fuß aufgesucht.
Während über 90 Prozent der Nicht-Leverkusener mit dem Warenangebot der drei Zentren zufrieden sind, sind dies lediglich 77 Prozent der Leverkusener. Verbesserungspotential sehen die Befragten vorrangig in der Architektur und Atmosphäre (City) sowie in einem vielfältigerem Einzelhandelsangebot (Opladen und Schlebusch).
„Die Umfrage hat nicht nur die bestehende Zentrenhierarchie bestätigt, sondern auch wertvolle Hinweise auf Verbesserungspotential und Vermarktungsmöglichkeiten gegeben“, bilanziert WfL-Geschäftsführer Dr. Frank Obermaier.


2 Bilder, die sich auf Passantenbefragung der Uni Köln: Ergebnisse bestätigen Leverkusens Zentrenhierarchie beziehen:
10.03.2014: Uni Köln mit Obermaier
10.03.2014: Regine Hall-Papachristopoulos

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Letzte Änderung am 15.03.2014 16:22 von leverkusen.
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