Stadtplan Leverkusen
23.09.2014 (Quelle: CDU Schlebusch)
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CDU zu Containerdorf in Schlebusch


Der CDU Ortsverband Schlebusch/Alkenrath setzt sich aktiv für eine breite Diskussion und einen offenen Umgang mit den Flüchtlingen ein, um die Integration zu erleichtern und den Flüchtlingen die Gelegenheit einer sozialen Teilhabe zu gewähren. Den Interessen und Anliegen beider Seiten sollte gleichermaßen Rechnung getragen werden. Die CDU Schlebusch/Alkenrath wird sich aktiv um eine gute Integration und ein Willkommensklima für die politisch Verfolgten kümmern. So wirkt der Ortsverband im Verbund mit seinen Vertretern im Bezirk III, Frank Schönberger und Ulrich Kämmerling, nach der Sitzung des Bezirks III sowie einem Gespräch mit Vertretern der betroffenen Anwohner der von-Diergardt-Straße darauf hin, dass bei der Standortauswahl für ein Containerdorf insbesondere auf die Belange der Anwohner hinsichtlich einzelner Parameter Rücksicht zu nehmen ist. Hier ist zu berücksichtigen, dass kein großflächiger Eingriff in den Grünflächenbestand, der zurzeit als Lärm- und Sichtschutz dient, vorzunehmen ist. Weitere Faktoren sind z.B. die hygienischen Bedingungen und Möglichkeiten wie auch der Flächenbedarf des Containerdorfs. Dahingehend sollten erneut mehrere Standorte vergleichend auf ihre Tauglichkeit geprüft werden. Über die Standortauswahl soll eine offene Kommunikation stattfinden, damit frühzeitig Probleme aus der Welt geschafft werden können.
Es geht um folgende Vorlage der Stadtverwaltung (2014/0155): "Im Zusammenhang mit der Nutzung eines städtischen Grundstückes für einen Containerstandort wurde eine Liste mit potentiellen Grundstücken zusammengestellt. Die Liste umfasste ursprünglich 17 Grundstücke, deren Verwendbarkeit durch die Fachbereiche Stadtplanung und Bauaufsicht, Umwelt sowie Tiefbau geprüft wurde. Zum Schluss blieben 4 Grundstücke übrig. Es handelt sich um die Grundstücke Am Nonnenbruch in Lützenkirchen mit 630 m², Am Hühnerberg in Opladen mit 1300 m², Heinrich Lübke Straße in Schlebusch mit 5.800 m² und der ehemalige Parkplatz Im Bühl in Schlebusch mit 1.500 m².
Nach Prüfung der Optionsgrundstücke und Abwägung der Vor- und Nachteile, schlägt die Verwaltung das Grundstück „Im Bühl“ vor. Dieses war bereits in den 90iger Jahren Standort für eine zentrale Aufnahmeeinrichtung. Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sind daher grundsätzlich vorhanden und können wieder aktiviert werden. Dies hat zum einen finanziellen Vorteile und berücksichtigt auch das knappe Zeitfenster zur Realisierung der Maßnahme.
Die Realisierung eines entsprechenden Standortes erfordert Vorarbeiten (Baugenehmigungsverfahren etc.), die von Seiten der Verwaltung eingeleitet werden müssen. Es ist beabsichtigt, den Standort für die Aufnahme von bis zu 100 Personen vorzubereiten, hierbei ist die Zielsetzung, ein modulares Konzept zu erarbeiten, um den Standort ggfls. gemäß den aktuellen Entwicklungen anpassen zu können. Ziel ist es, auch im Hinblick auf Kosten etc. die höchst mögliche Flexibilität zu wahren."

Die Vorlage soll am Montag im Stadtrat abgestimmt werden. Werden die Schlebuscher CDU-Ratsmitglieder Schönberger (auch Vorsitzender der CDU Leverkusen) und Feister nun eine Vertagung beantragen?
Auf Nachfrage verwies die Kreisgeschäftsstelle auf den Ortsverband, wo allerdings kein Meinungsbild vorlag.



PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
01.09.2014: Ratsvorlage: Unterbringung von Flüchtlingen

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Letzte Änderung am 14.06.2015 14:23 von leverkusen.
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