Stadtplan Leverkusen
26.10.2014 (Quelle: Handball-Elfen)
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31:31 gegen Buxtehude – Punkteteilung in letzter Sekunde


Als der Wurf von Jana Podpolinski vor 1200 begeisterten in der gut besuchten Smidt-Arena mit der Schlusssirene zum 31:31-Ausgleich für den Buxtehuder SV im Tor der Werks-Elfen einschlug, standen Frust und Enttäuschung in den Gesichtern der Leverkusener Handballerinnen. „Ich habe meiner Mannschaft dann erst mal gesagt, dass es ein gewonnener Punkt ist“, berichtete Trainerin Renate Wolf von ihrer ersten Ansprache in der Kabine: „Wir hätten das Spiel nämlich nach den Fehlern und den Unkonzentriertheiten in der zweiten Halbzeit durchaus auch verlieren können.“ Die Chefin sah sich in ihrer Einschätzung bestätigt, die sie bereits nach der knappen Niederlage beim Thüringer HC geäußert hatte: „Wir sind auf einem guten Weg, und das war wieder ein Schritt in die richtige Richtung.“
In der ersten Halbzeit hatte es ganz und gar nicht so ausgesehen, als könnte den Elfen an diesem Tag noch irgendeine Enttäuschung drohen. Leverkusen legte los wie die Feuerwehr, und als die vor allem in den ersten 30 Minuten überragende Kim Naidzinavicius nach vier Minuten per Siebenmeter das 4:1 erzielte, stand die Smidt-Arena Kopf. „Ich habe gesehen, dass die Spielerinnen allmählich in die Lage kommen, auch in hitzigen Situationen das im Training Gelernte zu beherzigen und umzusetzen“, sagte Renate Wolf: „Das stimmt mich sehr, sehr zuversichtlich für unsere nächsten Aufgaben.“
Vorne trafen Kim Naidzinavicius und die junge Jennifer Rode, die immer wieder zeigte, was für ein Rohdiamant sie ist, fast nach Belieben. Vor dem eigenen Tor, in dem Valentyna Salamakha und in der letzten Viertelstunde auch Natalie Hagel hochkonzentriert zu Werke gingen, stand eine aggressive, kontrollierte und aufmerksame Deckung mit dem Innenblock Naidzinavicius/Karolius, an dem sich die BSV-Angreiferinnen weitgehend ergebnislos abarbeiteten.
Nach dem 20:16-Pausenstand erhöhte Kim Naidzinavicius in der 33. Minute auf 22:17 – fünf Tore Vorsprung gegen einen bis dato ungeschlagenen Gegner, das ließ einiges erhoffen. Was folgte, war eine Phase der Unaufmerksamkeiten, der technischen Fehler, der überhasteten Würfe, die anders als in der ersten Hälfte, als die Ausbeute fast bei 100 Prozent lag, auf einmal nicht mehr den Weg ins Tor fanden. „Daraus müssen die Spielerinnen lernen, sie müssen lernen, Situationen wie diese so für sich auszunutzen, dass am Ende eben nicht mehr der Ausgleich fällt“, sagte Renate Wolf. Diese Dinge, „müssen wir uns halt im Training Tag für Tag erarbeiten, aber das tun wir auch, und wir machen gute Fortschritte.“ Die richtige Strategie auch in Stresssituationen abrufen, das ist der Schwerpunkt der täglichen Arbeit mit der Mannschaft: „Damit wir beim nächsten Mal eben nicht in der letzten Sekunde den Ausgleich kassieren.“
Die nächste Gelegenheit, ihre Stresstauglichkeit unter Beweis zu stellen, haben die Elfen am kommenden Samstag bei Frisch Auf Göppingen, dem vorherigen Verein von Spielführerin Jenny Karolius. „Da müssen wir auf die Halben im Rückraum achten“, sagt „Flummi“ „auf Beate Scheffknecht und Anouk van de Wiel.“ Renate Wolf wird wissen, was zu tun ist.



3 Meldungen, die sich auf diese Meldung beziehen:
19.02.2016: Der Klassiker gegen Buxtehude - die Elfen peilen zwei Punkte an
28.03.2015: Ohne "Käpt'n Karolius" nach Buxtehude - "Jugendstil" in Leverkusen
02.11.2014: Déjà-vu in Göppingen – Wolf: „Ein ganz wichtiger Sieg“

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Letzte Änderung am 16.02.2017 10:23 von leverkusen.
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