Stadtplan Leverkusen
07.01.2015 (Quelle: Neue Bahnstadt)
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Städtebaulicher Dialog in der neuen bahnstadt opladen


NRW-Staatssekretär von der Mühlen: „Hervorragendes Beispiel für einen vorbildlichen Stadtumbau: Von der Eisenbahnerstadt zum Wissensstandort“

Michael von der Mühlen, seit Juni 2014 Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, besuchte am heutigen Mittwoch erstmals das Gelände des Stadtumbau-Projekts neue bahnstadt opladen. Die Bahnstadt hatte im Herbst 2014 im Rahmen des von seinem Ministerium ausgelobten Auszeichnungswettbewerbs „10 Jahre Stadtumbau“ einen ersten Preis in der Kategorie „Brachflächenentwicklung“ gewonnen. Heute wurde ihm vor Ort das gesamte Gelände vorgestellt.
Im anschließenden Gespräch mit Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, Planungs- und Baudezernentin Andrea Deppe, sowie der Geschäftsführerin der nbso GmbH, Vera Rottes, wurde insbesondere das städtebauliche Potenzial der Westseite des Bahnstadt-Geländes erörtert.
Staatssekretär von der Mühlen sagte: „Die Dimension dieses Stadtumbaus beeindruckt mich genauso wie das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie der Stadt Leverkusen. Nur mit Hilfe ihrer Tatkraft konnte dieses Projekt trotz der schwierigen Haushaltslage angegangen werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die finanzielle Unterstützung der Landesregierung hier gut angelegt ist.“
Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn betonte, dass die Stadt Leverkusen nach der Gütergleisverlegung entlang der Bahnlinie über die größte zusammenhängende und im städtischen Besitz befindliche Wohnbaufläche Leverkusens verfügen werde.
Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Dezernentin Andrea Deppe wiesen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Rat der Stadt Leverkusen die „Fortschreibung des Stadtteilentwicklungskonzeptes Opladen 2014“ (STEK) mit 23 Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils Opladen als Einkaufs-, Arbeits-, Wohn- und Freizeitstandort beschlossen hat. Vorbehaltlich der Förderung durch das Land NRW werde man schon in diesem Jahr die ersten Schritte verwirklichen können. Die Entwicklung der Westseite der Neuen Bahnstadt, also der ca. 12 Hektar Bahn-Brachflächen rund um den Bahnhof Opladen, müsse räumlich und inhaltlich eng mit diesen Maßnahmen der Stadt Leverkusen verzahnt werden.
Geschäftsführerin Vera Rottes erläuterte, dass durch das Stadtteilentwicklungskonzept und den im November 2014 von der nbso GmbH vorgelegten B-Plan „Entwicklung Westseite/Quartiere“ erste Rahmenbedingungen für die Entwicklung von neuen Wohngebieten gesetzt seien.
25 Prozent des zu vermarktenden Wohnraums soll preiswerter Wohnungsbau sein, das wurde 2013 mit dem Ratsbeschluss „Zukunft Wohnen“ festgelegt. Ministerium und Stadt wollen gemeinsam als Pilotprojekt eine Beratungs – und Informationsinitiative zur Umsetzung und Nutzung von Förderprogrammen zu preiswertem Wohnungsbau starten. Erste Gespräche hat es dazu bereits gegeben und die Flächen der nbso sollen für ein Auftaktprojekt genutzt werden. Vera Rottes unterstrich, dass 2015 zunächst die Prüfung des Schallschutzes als Voraussetzung für ein gesundes Wohnen an der Bahn im Mittelpunkt stehen werde. Eine weitere wichtige Voraussetzung zur Realisierung des Stadtumbaus auf der Westseite sei durch das Land NRW im Dezember 2014 mit dem Bewilligungsbescheid über fast zehn Millionen Euro zur Durchführung der Gütergleisverlegung gegeben worden.
Michael von der Mühlen stellte abschließend fest:
„Leverkusen hat es geschafft, den Verlust des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks in einen Gewinn für die Stadt und seine Menschen zu verwandeln. Das ist sehr bemerkenswert. Opladen wandelt sich von der „Eisenbahnerstadt“ zum Wissensstandort und ist damit für die Zukunft gut gerüstet.


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Letzte Änderung am 09.01.2016 20:13 von leverkusen.
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