Stadtplan Leverkusen
27.04.2015 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Feierliche Verleihung von fünf Berufswahl-SIEGELN


Einen Beruf finden, der zufrieden macht und in den man die eigenen Talente und Stärken einbringen kann – das ist nach wie vor für die meisten Schüler ein großes Ziel. Um dieses zu erreichen, braucht man neben einer guten Vorbereitung und dem richtigen Handwerkszeug insbesondere das Wissen über die eigenen Begabungen und über die richtigen Wege, die zum Ziel führen. Hilfreich dabei ist eine gute Berufsorientierung in den Schulen. Für eine besonders gute Berufsorientierung wurden am Donnerstag, dem 23. April, im Kasino der Sparkasse Leverkusen zwei Schulen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und drei aus Leverkusen mit dem Berufswahl-SIEGEL 2015 ausgezeichnet.

Gute Ausbildung immer wichtiger
Ausgezeichnet wurden in der Region seit 2008 immer wieder Schulen, die sich in besonderem Maße um die Berufsorientierung ihrer Schüler und deren möglichst reibungslosen Übergang in eine Berufsausbildung kümmern. Manfred Herpolsheimer, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Leverkusen, unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung einer qualifizierten Ausbildung auch für sein Haus. Eine einfache Ausbildung in einer Zeit mit erhöhten Anforderungen sowohl im Kundengeschäft als auch in den internen Bereichen reiche heutzutage nicht mehr aus. Deshalb biete das Unternehmen den Mitarbeitern vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Von den 600 Mitarbeitern der Sparkasse Leverkusen haben heute bereits 130 einen voll- oder halbakademischen Abschluss als Master oder Bachelor. Darauf sei die Sparkasse sehr stolz, so Herpolsheimer.

Schuldezernent Marc Adomat freute sich, gleich fünf Schulen aus der Region mit dem Berufswahlsiegel re-zertifizieren zu können. Dies belege, so Adomat, „dass wir in unserer Region insgesamt auf einem erfreulichen Weg sind“. Natürlich könne man bedauern, dass es keine Neu-Auszeichnungen gebe. Andererseits konnten in den vergangenen Jahren seit der ersten Ausschreibung des Berufswahlsiegels im Jahre 2008 schon etliche Schulen zertifiziert und re-zertifiziert werden, so dass der Anteil neuer Schulen ohnehin nur gering sein könne. Die fünf nun erneut ausgezeichneten Schulen seien ein eindeutiger Beleg dafür, dass der Bedarf und die Notwendigkeit eines breit aufgestellten Angebotes im Bereich der Berufswahl in den Schulen wirklich angekommen sei, betonte der Dezernent.

Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke wies darauf hin, dass es für die Schülerinnen und Schüler wichtig sei, über die Berufsorientierung möglichst früh die eigenen Talente zu entdecken. „Lassen Sie nicht nach, die Schüler bei dieser Suche zu unterstützen und ihnen zur Seite zu stehen“, appellierte er vor allem an die anwesenden Lehrer. Bevor die fünf Schulen ausgezeichnet wurden, hob der Geschäftsführer der Unternehmerverbände Rhein-Wupper, Andreas Tressin, in seiner Rede die Bedeutung der Digitalisierung für die weitere Entwicklung der Industrie hervor.

Mit dem Berufswahl-Siegel geehrt wurden in diesem Jahr im Rheinisch-Bergischen Kreis die Johannes-Guttenberg- Realschule Bergisch Gladbach und die Städtische Hauptschule Wermelskirchen. In Leverkusen erhielten das Lise-Meitner Gymnasium, die Theodor-Wuppermann-Hauptschule und die Katholische Hauptschule im Hederichsfeld eine Re-Zertifizierung, die nun für weitere drei Jahre gültig ist. In ihren Laudationes hoben die Jurymitglieder die guten Kooperationen mit externen Partnern, verschiedene eigenständige Projekte der Schüler sowie ihr gutes Wissen zu den unterschiedlichen Instrumenten und Methoden im Bereich der Berufsorientierung hervor. Sichtlich begeistert waren die anwesenden Schüler, Eltern und Lehrer nicht nur über die Auszeichnung ihrer Schule, sondern vor allem auch über die Auftritte des jungen Gitarristen Jinol Habo. Der aus Syrien stammende Jinol war zuletzt im Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit einem dritten Platz erfolgreich und begeisterte die rund 120 Gäste der Feierstunde.

Das Siegel „Berufswahlfreundliche Schule“
Das Berufswahl-Siegel zeichnet Schulen aus, die ihre Berufs- und Studienorientierung systematisch weiterentwickeln und damit verbessern. Es ist ein langfristig angelegter Prozess zur Qualitätssicherung. Die Kriterien sind an europäische Standards im Qualitätsmanagement angelehnt und werden an regionale Gegebenheiten angepasst. Das Siegel wird für drei Jahre verliehen. Danach können sich Schulen, wie es in diesem Jahr gleich fünf Mal der Fall war, erneut der Evaluierung stellen, um das Siegel weiterführen zu können.

Die Idee zum Berufswahl-Siegel ist im Jahr 1999 im Rahmen der Aktivitäten des Regionalnetzwerks Ostwestfalen der bundesweiten „Initiative für Beschäftigung!“ entstanden und hat sich inzwischen zu einem bundesweiten Netzwerk entwickelt, welches von einem breiten Bündnis aus Politik, Schulen, Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft getragen wird. Die Umsetzung des Siegels erfolgt durch verschiedene regionale Träger.


3 Bilder, die sich auf Feierliche Verleihung von fünf Berufswahl-SIEGELN beziehen:
23.04.2015: Jinol Habo
23.04.2015: Schüler mit Adomat, Tebroke und Herpolsheimer
23.04.2015: Schüler mit Urkunde

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Letzte Änderung am 14.04.2016 23:50 von leverkusen.
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