Stadtplan Leverkusen
09.11.2015 (Quelle: Bürgerinitiative Alkenrath)
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Quo vadis CDU


Unter der Überschrift "Quo vadis CDU" meldet sich die Bürgerinitiative Alkenrath/Schlebusch in einem von Markus Sicheneder (CDU und Sprecher der Bürgereinitiative), Mirko Apostolovski (Vorsitzender der Bürgereinitiatve) und Ulrich Wokulat (CDU) unterzeichneten Schreiben folgendermaßen zu Wort:

"Kann es wirklich so weitergehen wie bisher ?!
Am 05. Dezember tagt der Kreisparteitag II/2015 für die Wahl des Kreisvorstandes der Leverkusener CDU.
Nach dem Wahldebakel vom 13. September, wobei der amtierende Oberbürgermeister Buchhorn nicht einen Bezirk für sich entscheiden konnte, ist die Ära des „Machers“ vorbei. Jetzt macht Buchhorn nichts mehr, außer abzuwarten, dass seine familiäre Situation es ihm erlaubt in den wohlverdienten Ruhestand in den heimatlichen Norden zu wechseln. Es überrascht, wie der amtierende CDU-Vorstand wieder zur Tagesordnung zurückgekehrt ist. - Als sei nichts geschehen.
Nach dem Motto 'Weiter so....'
Personell scheinen die alten Rivalen wieder ihre Position eingenommen zu haben.

Frank Schönberger sieht sich in der Verantwortung die verfahrene Situation in der Manier des abgewählten 'Bosses' weiterführen zu wollen, sonst ist es nicht zu erklären, dass er seine Kandidatur für die nächste Wahlperiode medienwirksam ins Spiel gebracht hat. Auch sein Interims Rivale Andreas Eckloff, der uns nach seinen letzten Äußerungen eher an Thebald von Elst erinnert, glaubt wieder an einen frischen Rückenwind, nach dem Slogan: 'Wir schaffen die Mehrheit, auch wenn es nur Rheindorf ist !'
Mengenlehre sieht anders aus und funktioniert so nicht. Die zerstrittenen Lager verfallen wieder in alte Denkkategorien und überhöhte Eitelkeiten. Uns graut es davor, dass solche Leute das Schicksal unserer Stadt Leverkusen einmal in die Hände bekommen sollen.

Wir haben uns als BÜRGERINITATIVE ALKENRATH/SCHLEBUSCH für die Zusammenarbeit mit den großen Volksparteien ausgesprochen und uns vehement dafür eingesetzt, dass politische Irrläufer wie E.T. Schoofs und Rattenfänger der AfD in die Schranken gewiesen wurden. Angesichts der aktuellen Probleme, wie der Unterbringung von Flüchtlingen und der nach wie vor katastrophalen Verkehrssituationen, glauben wir nicht mehr mit den gleichen Politikern, die jahrzehntelang nach dem finanziellen Rückzug von BAYER eine Mitschuld an der phantasielosen Gestaltung der Kommunalpolitik haben, noch ein großer Wurf gelingen kann. Teile der Parteiführung lassen jegliches Geschick und Volksnähe vermissen, die für eine demokratische Gedeihlichkeit und den Interessen, der sie wählenden Bürger, Rechnung trägt.

Viele unserer Mitglieder wünschen schon - angesichts dieses Stillstandes - eine Einforderung des Kreuther Beschlusses von 1976. Dies hört sich im ersten Moment wie Satire und Stammtischhoheit an, trifft aber die Gemüts- und Seelenlage vieler Wähler, die letztlich nicht gewählt haben.
Das heißt als Botschaft aber, dass zurzeit die CSU die bessere CDU ist. Für Leverkusen könnte dies einmal zu überdenken sein....(Wenn die Bayern mitspielen würden).

Trotzdem ist für uns eines klar: Die Verantwortung für die Zukunft müssen andere Persönlichkeiten übernehmen als die oben genannten Personen.

Unser Appell:
Wir appellieren an die Mitglieder der CDU, die nicht an ein weiter so der bisherigen Parteikultur glauben, dem neuen Treiben Einhalt zu gebieten. Darüber hinaus appellieren wir an alle Anhänger der CDU, die noch nicht Parteimitglieder sind, sich uns anzuschließen, um die CDU in Leverkusen wieder zu einer bürgernahen und selbstlos handelnden Volkspartei zu machen. Denn eines ist sicher;
dem Volk ist der bisherige Kurs und das kommunale Erscheinungsbild nicht mehr zu vermitteln."


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Letzte Änderung am 09.11.2015 11:20 von leverkusen.
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