Stadtplan Leverkusen
20.01.2016 (Quelle: Rüdiger Scholz)
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Nun drohen in Langenfeld gebrauchte Windräder an der Grenze zu Leverkusen


Nachdem das Verwaltungsgericht Düsseldorf im Herbst vergangenen Jahres entschieden hatte, die Höhenbegrenzung für mögliche Windräder in Langenfeld-Reusrath in unmittelbarer Nähe zur Stadtgrenze zu Leverkusen-Rheindorf und Leverkusen-Opladen nicht aufzuheben, droht der Investor nun dort mit der Aufstellung gebrauchter Windräder im Rahmen der aktuellen Höhengrenzen. Der Rheindorfer CDU-Ratsherr Rüdiger Scholz fordert dies zu verhindern und erklärt dazu:

„Die aktuelle Ankündigung des Investors, nun vielleicht bis zu sechs gebrauchte Windräder im Bereich Reusrath unmittelbar an der Leverkusener Stadtgrenze aufzustellen, sieht doch nach einer Retourkutsche zur Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf aus.

Windräder sind eine wichtige Stütze bei der Energiewende. Es macht aber überhaupt keinen Sinn, an jeder unpassenden Stelle vereinzelte Anlagen aufzustellen. Sinn machen Windräder in großen Windparks, wo auch die nötigen Leitungen zur Einspeisung des erzeugten Stroms erstellt werden können.

Zudem können gebrauchte Windräder eine nicht zu unterschätzende Gefährdung darstellen. Diese Anlagen standen über viele Jahre an anderen Stellen und waren dort den Kräften der Natur ausgesetzt. Trotzdem hat sich mit gebrauchten Windrädern ein schwunghafter Handel entwickelt. Die Angebote sind relativ günstig und die Windräder meist bis zu zwanzig Jahre alt und älter. Beispiele finden sich auf https://www.sparesinmotion.com/de/search/type/turbine?

Es kann nicht sein, dass unmittelbar zur Leverkusener Stadtgrenze solche Anlagen zum Einsatz kommen. Es ist zu hoffen, dass es der Stadt Langenfeld gelingt, das Aufstellen dieser `alten Gurken` zu verhindern. Gleichzeitig muss auch die Stadt Leverkusen als unmittelbarer Nachbar noch einmal alle Möglichkeiten prüfen, diese Pläne des Investors zu verhindern.“


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Letzte Änderung am 20.01.2016 09:11 von leverkusen.
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