Stadtplan Leverkusen
07.07.2016 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Fußgängerzone Opladen: Bezirk II folgte der Juryempfehlung


Nach intensiver Diskussion aller Entwürfe für die Umgestaltung der Fußgängerzone in Opladen folgte der Bezirk II am Mittwoch, 6. Juli,der Juryempfehlung und beauftragte das Büro WÜNDRICH Landschaftsarchitekten und WES LandschaftsArchitektur. „Das vielgestaltige Konzept zur Neugestaltung ist in der Lage, alle Funktionen aufzunehmen und ihnen ein Ordnungsprinzip anzubieten. Gleichzeitig geht von ihm die gewünschte Innovationskraft aus“, heißt es in der Jurybegründung. Das bedeutet, die Fußgängerzone soll nach aktuellem Zeitplan ab der zweiten Jahreshälfte 2017 umgestaltet werden. Die Entwürfe sehen vor, sie mit einem Band aus hellem Betonstein inmitten des roten Klinkerbelags neu zu strukturieren. Geplant ist außerdem, neue Bänke und Stadtmöbel aufzustellen, den Sitzplätzen einen „Lounge Charakter“ zu geben und für Kinder Spielmöglichkeiten in Sichtweite der Eltern anzulegen. Schirme und Beleuchtungskörper sollen funktionale Akzente setzen und ein moderner Leuchter die Kreuzung Bahnhofstraße/Kölner-Straße schmücken. In der Ausführungsplanung werden sich die Details noch ändern können. Die Politiker des Bezirks II werden am weiteren Prozess beteiligt.

Der Gewinnerentwurf ist zusammen mit den übrigen zwei Entwurfsplanungen bis zum 4. August im Vorraum des ehemaligen Ratssaales im ersten Stock des Verwaltungsgebäudes Goetheplatz ausgestellt.

Mit der konkreten Planung und dem anschließenden Umbau der Fußgängerzone wird eine zentrale Baumaßnahme des Stadtteilentwicklungsprojektes Opladen verwirklicht. Dessen Konzeptphase begann schon 2012. Denn parallel zur Entwicklung der Neuen Bahnstadt soll auch der Innenstadtkern Opladens eine Aufwertung erfahren. Vor vier Jahren hatte die Stadt Leverkusen in einem ersten Schritt den Verbesserungsbedarf im Stadtteil analysieren lassen. Bei insgesamt drei öffentlichen Veranstaltungen waren die Bestandsaufnahmen der Themenfelder „Einzelhandel, Büromarkt und Gewerbe“, „Wohnen“ und „Freizeit“ und „Stadtbild und Städtebau“ vorgestellt und diskutiert worden. Diese Analyse von Stärken und Verbesserungspotential war zum Stadtteilentwickungskonzept gebündelt und mit einem daraus entwickelten Maßnahmenkatalog für insgesamt 23 einzelne Projekte Landesförderung beantragt worden. Für 14 dieser Projekte erhielt die Stadt Leverkusen im vergangenen Jahr eine Förderzusage von der Bezirksregierung Köln.

Allein für die Planung und Umgestaltung der Fußgängerzone Opladen stehen daher jetzt ca. eine Million Euro zur Verfügung.

Insgesamt 14,7 Millionen Euro sind für die 14 Maßnahmen des Stadtteilentwicklungskonzeptes bewilligt worden, darunter die sehr umfangreiche Baumaßnahme des Quartierszentrums „Im Hederichsfeld“, die mit 12,1 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. Dazu gehören aber auch beratungsintensive Projekte wie die Qualifizierung des bestehenden Einzelhandels, das Geschäftsflächenmanagement, die Förderung marktgerechteter Geschäftslokale, eine ‚Qualitätsoffensive Gastronomie‘ und die Initiierung einer Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahnhofstraße. An diesen Projekten wird von der Wirtschaftsförderung Leverkusen und dem Stadtteilmanagement Opladen parallel zu den Umgestaltungsmaßnahmen gearbeitet. Das Stadtteilmanagement koordiniert darüber hinaus alle Maßnahmen und ist seit Anfang Juli dienstags und donnerstags in der Bahnstadt-Info für die Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.



PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
10.06.2016: TOP-Verteilerscheiben: Entscheidung Werkstattverfahren Fußgängerzone

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Letzte Änderung am 17.10.2016 11:39 von leverkusen.
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