Stadtplan Leverkusen
31.08.2016 (Quelle: Currenta)
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Vom Chempark ins Maracanã


Currenta-Mitarbeiter Barbaros Sayilir kämpft in Rio um eine paralympische Medaille beim Sitzvolleyball

Er hat es geschafft: Barbaros Sayilir hat sich zusammen mit seiner Sitzvolleyball-Mannschaft für die Paralympics in Rio de Janeiro qualifiziert. Am Freitag, 2. September 2016, wird der 27-Jährige zusammen mit seinen 15 Mannschaftskollegen und Teambetreuern um Trainer Rudi Sonnenbichler die weite Reise nach Südamerika antreten. Dabei rechnet sich der Mitarbeiter der Currenta-Personalgewinnung sogar gute Chancen aus. 2012 waren er und sein Team bereits „als Außenseiter“ nach London gereist und mit Bronze zurückgekehrt. „Wir haben uns in den vergangenen Wochen intensiv auf diese Spiele vorbereitet und hoffen nun, dass es dieses Mal für mehr reicht“, fasst Sayilir zusammen.

Wechsel zwischen Trainingslager und Büro
Bereits seit Anfang des Jahres bereitet sich der Personaler zusammen mit seinen Mannschafts-Kollegen und Betreuern auf Rio vor. Alle vier Wochen standen Lehrgänge und Trainingsspiele auf dem Programm. Auch wenn es meist nur für einen intensiven Besuch einzelner Sportstätten langte, so legte Sayilir in den vergangenen Monaten durch seinen Sport weite Strecken auf dem Globus zurück. Alleine seit Mai gab es Spiele und Trainingslager in Bosnien und Herzegowina oder dem Iran, aber auch in Stuttgart oder Leverkusen. „Durch die vielen Trainingslager konnten wir unsere Spielpraxis noch weiter ausbauen. Dem Mannschaftsgeist haben die vielen gemeinsamen Wochenenden ganz sicher nicht geschadet. Ganz im Gegenteil. Wir sind ein Spitzen-Team und freuen uns sehr auf die bevorstehende Herausforderung“, so Sayilir. Nach jedem harten Wettkampf irgendwo auf der Welt ging es immer direkt im Anschluss wieder ins Büro.

Den Grundstein für die Qualifikation der Paralympics legte Sayilir auf der Europameisterschaft in Warendorf im vergangenen Jahr. Es folgte der Intercontinental Cup in China. Hier wurden wichtige Punkte für die Gruppenzugehörigkeit in Rio erspielt. Der Sarajevo-Cup in Bosnien und Herzegowina und das Juni-Trainingslager im Iran sorgten schließlich für zusätzliche Sicherheit.


Vorfreude auf Eröffnungsfeier und olympisches Dorf
Sayilir, der bei Currenta unter anderem für die interne Stellenbörse und ein Studenten-Bindungsprogramm zuständig ist, freut sich besonders auf den Beginn der Paralympics vor Ort. „Wir wurden bereits komplett ausgestattet und werden nun am Mittwoch, 7. September, als Mannschaft zusammen mit den restlichen deutschen und internationalen Athleten in das Maracanã-Stadion einlaufen. Dieser Moment ist für jeden Sportler etwas ganz besonderes“, so Sayilir. Auch auf die gemeinsame Zeit mit rund 4.500 anderen Sportlerinnen und Sportlern im olympischen Dorf blickt der Volleyballer voller Vorfreude. „Diese Zeit werde ich genießen. Auch wenn wir direkt zu Beginn noch einmal sechs Trainingstage absolvieren werden, so gibt es zwischendurch sicherlich die Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und den Geist der Paralympics in sich aufzunehmen“.

Angstgegner sind Iran oder Bosnien und Herzegowina
Als Team der Gruppe A tritt seine Mannschaft am Freitag, 9. September, zunächst gegen Ägypten an. Es folgen die USA am Sonntag, 11. September, und Brasilien am 13. September. Der Sieg in zwei von drei Vorrundenspielen langt, bevor das Team am Freitag, 16. September, im Halbfinale auf einen der Angstgegner aus dem Iran oder aus Bosnien und Herzegowina trifft. Im Erfolgsfall geht es am Sonntag, 18. September, um paralympisches Gold. Alle Spiele werden Live und in HD auf der Internetseite www.paralympics.org übertragen.


3 Bilder, die sich auf Vom Chempark ins Maracanã beziehen:
16.07.2016: Sitzvolleyball
25.03.2016: Sitzvolleyball
29.11.2013: Barbaros Sayilir

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Letzte Änderung am 01.09.2016 08:27 von leverkusen.
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