Stadtplan Leverkusen
21.09.2016 (Quelle: Internet Initiative)
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Groschek verwechselt Kreuz Leverkusen-West mit Leverkusener Autobahnkreuz - keine Absicht


Unter der Überschrift "Investitionspaket des Bundes für Straßenprojekte: Das meiste Geld fließt nach NRW" veröffentlichte das Landesverkehrsministerium heute folgende Pressemitteilung (Unterstreichung von leverkusen.com)

"Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat ein Investitionspaket mit einem Volumen von 2,1 Milliarden Euro für Bundesfernstraßenprojekte vorgestellt – das meiste Geld fließt nach NRW. 740 Millionen Euro sind für die Maßnahme an der A1 zwischen Köln-Niehl und dem Leverkusener Autobahnkreuz eingeplant, das den Neubau der maroden Rheinbrücke bei Leverkusen umfasst.

Dazu sagte Verkehrsminister Michael Groschek: „740 Millionen Euro als Sonderfinanzierung zusätzlich zu den über eine Milliarde Euro, die wir ohnehin 2016 verbauen werden, sind ein toller Leistungsnachweis für unsere Planungsbehörden und den Landesbetrieb Straßenbau NRW. Der Bund und wir als Land stemmen Seite an Seite den Kraftakt, unsere Infrastruktur wieder in einen Top-Zustand zu bringen. Bundesverkehrsminister Dobrindt leitet damit rund ein Drittel des Gesamtpakets nach NRW – das ist der Treibstoff, der unsere Bagger rollen lässt. Nach Aussage von Dobrindt können auch für Projekte mit vollziehbaren Planfeststellungsbeschlüssen weitere Baufreigaben erteilt werden. Dazu zählt auch die A43, für die seit August ein Planfeststellungsbeschluss vorliegt und bei dem die Klagefrist im November endet. Das wären weitere 270 Millionen Euro für NRW.“

Das Bundesverkehrsministerium spricht in seiner Baufreigabe-Liste ausdrücklich vom Kreuz Leverkusen-West.
Alles nur eine Verwechselung zweier Autobahnkreuze eines Ministers, der sich relativ wenig für Leverkusen interessiert oder steckt mehr dahinter? Leverkusen.com hat beim Landesverkehrsministerium nachgefragt.
Nachtrag: Am 22.09. 8:44 teilte das Ministerium mit, daß es sich um ein Versehen handelte: "vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Maßnahme geht tatsächlich von Köln-Niehl bis zum Kreuz Leverkusen-West – und nicht bis zum Leverkusener Kreuz. Ich bitte die Irritationen zu entschuldigen. Wir werden den Fehler im Laufe des Tages auf der Homepage korrigieren."



PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
21.09.2016: Baufreigabe-Liste Bundesverkehrsministerium

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Letzte Änderung am 22.09.2016 09:47 von leverkusen.
Bisherige Kommentare
Am 21.09.2016 um 23:23:07 schrieb MatSch:
Volle Absicht
dürfte der ministeriale "Fehler" gewesen sein. Ihr glaubt doch nicht, dass ein NRW Minister eine 3/4 Milliarde nur für die beiden Rheinbrücken ausgeben will. Er tut so, als sei mit der Summe auch die doppelte Stelze und das neue AK LEV bezahlbar, die offiziellen Bauabschnitte 1-3. Und er verschweigt so, dass gar kein Geld für das Gesamtpaket beantragt wurde. Kunststück, denn niemand hat eine Idee, wie man das AK LEV von 2 auf 5 Durchgangs-Fahrspuren verbreitern könnte, so wie die Brücke. Denn wo im AK LEV heute schon eine Abzweigspur nur gefährlich eng untergebracht werden konnte (z.B. bei der Müllverbrennungsanlage), dort müßten ja ab 2035 3 Abzweigspuren untergebracht werden. Das Kreuz geht nicht. Folglich macht auch die einfache Verbreiterung der A1 überhaupt keinen Sinn. Es wäre halt doch erforderlich, zuerst den Plan zu erstellen und dann das Geld zu spendieren. Eine 2. BAB muß her, vorwiegend für den Fernverkehr, denn dort werden zukünftig 3 Fahrspuren pro Richtung nur mit LKW rollen. Das ist die Bedarfsprognose! Und so etwas geht nicht bei ständigen Ein-und Ausfahrten des Kölner Autobahnringes. Wollen Sie sich beim Ein- und Ausfahren jedes Mal durch 3 Reihen LKW schlängeln?

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