Stadtplan Leverkusen
02.01.2017 (Quelle: Karl Lauterbach)
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Lauterbach lädt ein zur Veranstaltung „Gesunde Stadt – Verkehr und Gesundheit in Leverkusen“ am 9. Januar 2017


„Wir werden das nicht machen mit dem Tunnel“, sagte jüngst der parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) und gab sich als „Freund klarer Ansagen“. „Das ist für die Leverkusener Bürgerinnen und Bürger schlichtweg keine Option“, betont Lauterbach. Leverkusen brauche eine schnelle und vor allem eine gesunde Lösung für den Autobahnverkehr. Wohn- und Lebensumfeld hätten erheblichen Einfluss auf die Gesundheit. „Leverkusen“, so Lauterbach, „ist nicht nur die An- und Abfahrt für Bayer.“ Bei aller Rücksichtnahme auf die Belange der lokalen Akteure in Industrie und Handel müsse das Wohlergehen und die Lebensqualität der Leverkusener Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund stehen: „Es kann sich nicht nur allein um die Wirtschaft drehen. Hier leben Menschen.“ Es dürfe nicht sein, dass sich die verkehrspolitischen Sünden der Vergangenheit wiederholten: eine riesige Stelzenautobahn, die zusammen mit der Bundesautobahn 3 das gesamte Leverkusener Stadtgebiet teilt, oder – schlimmer noch – mit der Verbreiterung eben dieser Stelzenautobahn diesen Zustand für die nächsten 50 Jahre buchstäblich in Beton gießt.
Welche Bedeutung haben Lärm, Abgase und vor allem Feinstaub für die Gesundheit der Menschen im Stadtgebiet? Wie erleben die Bürgerinnen und Bürger diese Belastungen, und was können und müssen wir tun für einen umwelt- und gesundheitsverträglicheren Verkehr – für eine gesunde Stadt? Über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gesundheitlichen Risiken wie Alzheimer, Schlaganfall und Herzinfarkt durch Feinstaub und wie sich der Einzelne schützen kann, möchte Prof. Dr. Karl Lauterbach als Arzt und Gesundheitspolitiker mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern und mit Vertretern und Vertreterinnen der Presse sprechen. Dabei soll auch darüber diskutiert werden, ob die sogenannte "kleine Tunnellösung" ausreicht, einen wirkungsvollen Schutz vor Lärm und Feinstaub zu leisten, die Vorzüge im Vergleich zur sogenannten „Kombilösung“ und die Frage, wer die Kosten der Baumaßnahmen zu tragen hat: am Montag, dem 9. Januar 2017, um 18.00 Uhr im Kurt-Schumacher-Haus, Tannenbergstraße 66, 51373 Leverkusen.
Diese Veranstaltung stellt den Auftakt für die Reihe „Gesunde Stadt“ dar. Weitere Veranstaltungen etwa zum Kontext Armut - Bildung - Gesundheit sind in Vorbereitung.
Am 22. September sprach Lauterbach sich für Tunnel statt Stelze aus und nun nach Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans und nach Auslage des Planfeststellungsbeschlusses prüft Lauterbach die sogenannte "Kombilösung". Der Bundestagswahlkampf ist da.



2 Meldungen, die sich auf diese Meldung beziehen:
30.01.2017: Karl Lauterbach zur Tunneldiskussion
12.01.2017: Lauterbach hätte gegenüber Groschek deutlicher auftreten müssen und nicht stumm bleiben dürfen

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Letzte Änderung am 30.01.2017 18:35 von leverkusen.
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