Stadtplan Leverkusen
28.04.2017 (Quelle: Opladen Plus)
<< Vorsätzlich Fahrzeughöhe überschritten   Hugo-Kükelhaus-Schule lädt ein: Spiel- und Bewegungsfest am 18. Mai und Schulfest am 20. Mai 2017 >>

Opladen plus verlässt das Ratsbündnis


Nachdem CDU und Grüne nicht mehr mit Opladen Plus vom Torhaus in Opladen-Plus-Ausprägung (WGL baut und Verwaltung zieht von Wiesdorf nach Opladen) träumen wollen zieht sich Opladen Plus aus Jamaika- zurück.

Hier das Austrittsschreiben:
"Nach der Kommunalwahl 2014 hat sich Opladen plus mit der CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum „bürgerlichen Bündnis“ im Rat der Stadt Leverkusen zusammengeschlossen. Das seinerzeit unter der Regie des damaligen Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn zustande gekommene Ratsbündnis haben wir stets aus voller Überzeugung mitgetragen.
Opladen plus ist eine konstruktive Initiative, die sich dem Wohl der Stadt Leverkusen unter besonderer Berücksichtigung des Stadtteils Opladen in der Stadtentwicklung verschrieben hat.
Es war unser Wunsch, den nach der Wahl zersplitterten Rat mit zu strukturieren, eine verlässliche Fast-Mehrheit zu schaffen und politische Entscheidungen nicht nur Zufällen zu überlassen, sondern langfristigen Konzepten und Zielen folgen zu lassen.

Nun aber wird ein kontinuierliches Konzept, die Vollendung der Bahnstadt auf der Westseite am zentralsten Punkt, leider von den Bündnispartnern nicht weiter mitgetragen. CDU und Bündnis 90/Die Grünen wollen den lang gehegten Plan, das Torhaus als städtische Immobilie mit städtischer Nutzung am Kopf der Bahnhofsbrücke, nicht weiter mit uns verfolgen.
Allzu bereitwillig folgen sie einer völlig überzogenen Kostenkalkulation der WGL. Diese rechnet die Erstellung und Refinanzierung des geplanten Torhauses doppelt so teuer wie es ein renommiertes Gutachterbüro, welches im Auftrag der Bahnstadt dies im Nachgang überprüft hat. Dabei legt dieses Gutachterbüro seiner Kostenberechnung ein Gebäude mit hohem Standard zu Grunde und ist damit alles andere als blauäugig.
Eine alltagstaugliche, dauerhafte und allen Anforderungen dieser Nahtstelle gerecht werdenden Lösung, die zugleich einen maximal möglichen Impuls für die Entwicklung des Umfeldes garantiert, war und ist das Torhausprojekt. Dies war auch die Idee aus den übergreifenden Gedanken des damaligen Oberbürgermeisters Reinhard Buchhorn. Es gibt keine bessere Lösung, nur schlechtere, langwierigere und risikoreichere.
Das Torhaus war in unserem Bündnispapier schriftlich fest vereinbart. Enttäuscht müssen wir nun feststellen, dass unsere Bündnispartner nicht zu Ihrem Wort stehen.
Wir haben dem Bündnis drei Jahre die Treue gehalten, auch in Zeiten wo es schwer fiel, weil wir verlässlich und bündnistreu sein wollten. Aber wir müssen uns umgekehrt dann auch auf unsere Partner verlassen können. Gerade da, wo es um zentrale Bündnispunkte geht!
Da dies aber nicht mehr der Fall ist, müssen wir das Bündnis verlassen."
Bereits letzte Woche hatte Oberbürgermeister Uwe Richrath für die Ratssitzung am 22. Mai den Antrag eingebracht, daß "der Rat der Stadt Leverkusen zustimmt, das Projekt „Torhaus als Verwaltungsstandort“ nicht weiterzuverfolgen." Hierzu stellte er auch zwei Übersichten über die momentanen Verwaltungsstandorte zur Verfügung.



3 PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
20.04.2017: Vorlage 2017/1551: Aufgabe Projekt Torhaus
20.04.2017: Übersicht Verwaltungsstandorte
20.04.2017: Übersicht Verwaltungsstandorte, Eigentumsverhältnisse

Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht    

Letzte Änderung am 29.04.2017 13:21 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar: (Achtung: Es sind keine Links erlaubt!)


Um das Formular vor Spam zu schützen, muss dieses ReCaptcha gelöst werden:

Achtung: Spammen zwecklos!
Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet!




Follow leverkusen on Twitter