Stadtplan Leverkusen
29.12.2010 (Quelle: Currenta)
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Kreisläufe sehen und erleben


Kooperation zwischen CHEMPARK, Marianum und NABU wird fortgesetzt
Schüler informieren sich über Kreisläufe in der Natur und der Industrie


Schüler und Schülerinnen des Opladener Marianum Gymnasiums während eines Besuchs im Entsorgungszentrum Bürrig.
Drei großformatige Collagen von Schüler und Schülerinnen der Klassen 6 und 7 des Opladener Marianum-Gymnasium lassen im Verwaltungsgebäude E 1 des CHEMPARK den Herbst in all seiner Kraft wieder aufleben. Die Bilder entstanden während des CHEMPARK-Projektes "Obstwiese", bei dem die Schüler gemeinsam mit Vertretern des NABU und des CHEMPARK in der Nähe des NaturGutes Ophoven Äpfel geerntet und zu Saft und Kuchen weiter verarbeitet hatten.

Die SchülerInnen besuchten unlängst den CHEMPARK, um sich nach dem Ökologieprojekt Obstwiese über Umweltschutz in Industrieanlagen zu informieren. Dr. Ulrich Bornewasser von CURRENTA-Umwelt erklärte ihnen bei einer Bus-Rundfahrt durch den CHEMPARK und die Entsorgungsanlagen in Bürrig die Strukturen und Abläufe in einem Chemiepark. "Mit unseren Schulprojekten ‚Tag der Artenvielfalt’ und ‚Obstwiese’ betrachten wir den natürlichen Kreislauf von der Blüte im Frühjahr bis zur Ernte im Herbst. Das wir auch in unserer von Produktion und Konsum geprägten Welt, Kreisläufe schließen müssen, ist die Brücke, die wir für die Schüler mit diesem Projekt bauen", erklärt Bornewasser. Mit einigen Beispielen zum Recycling von Stoffen des Alltags, wie Handyplatinen oder Dämm-Materialien wird den SchülerInnen klar, wie das funktioniert und welche Rolle die Chemie dabei spielt.

Das langfristig angelegte Projekt am NaturGut Ophoven in Leverkusen basiert auf einem Kooperationsbündnis des CHEMPARK mit dem Gymnasium Marianum in Leverkusen-Opladen, dem Landrat-Lucas Gymnasium Leverkusen und dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU).

Die SchülerInnen der Klassen 6 und 7 besuchen zur Erntezeit eine Obstwiese in der Nähe des NaturGut Ophoven, für die der CHEMPARK eine Patenschaft übernommen hat. Dort werden die SchülerInnen in kleine Gruppen eingeteilt, die abwechselnd Äpfel ernten, diese zu Saft pressen oder in der Küche des NaturGut Ophoven in Apfelkuchen überführen. Frank Gerber vom NABU informiert die Klassen über die Ökologie einer Streuobstwiese. Zum Abschluss des Projekttages essen alle die selbst gebackenen Kuchen und trinken dazu den frisch gepressten Saft.

Im Frühjahr 2011 stellt CURRENTA-Umwelt fünf neue Apfelbäume zur Verfügung, die von den Schülern auf der Obstwiese eingepflanzt werden. Die Entwicklung der Jungpflanzen wird von den Schülern betreut und fotografisch festgehalten.


Bilder, die sich auf Kreisläufe sehen und erleben beziehen:
17.12.2010: Marienschüler im Entsorgungszentrum

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Letzte Änderung am 16.08.2014 00:42 von leverkusen.
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