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<< Fichtestr. Finkelsteinstr. Finkenweg >>
Heinrich Finkelstein (* 31. Juli 1865 in Leipzig; † 28. Januar 1942 in Santiago de Chile) war ein deutscher Kinderarzt und Pionier der Säuglingsheilkunde.
Heinrich Finkelstein wurde am 31. Juli 1865 in Leipzig geboren. Sein Vater war dort Kaufmann und Vorsteher der jüdischen Gemeinde. Ab 1884 studierte er in München und Leipzig Naturwissenschaften, insbesondere Geologie, und promovierte zum Dr.phil. Erst danach begann er mit dem Studium der Medizin, das er 1892 mit der Promotion abschloß. Zum Fachgebiet wählte er die Kinderheilkunde. Sein Lehrer war Otto Heubner, dem er von Leipzig nach Berlin folgte, als dieser die erste Professur für Kinderheilkunde an der Charité erhielt. Noch als Heubners Assistent veröffentlichte Finkelstein zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, 1899 habilitierte er sich.
Von 1901 bis 1918 war Heinrich Finkelstein leitender Oberarzt des Berliner Kinderasyls in der Kürassierstraße und des Städtischen Waisenhauses, wo er medizinisches Können mit sozialem Engagement verband. 1918, nach dem Tod von Adolf Baginsky, dem bedeutenden Kinderarzt, bei dem auch Janusz Korczak praktiziert hatte, wurde er Ärztlicher Direktor des Kaiser und Kaiserin Friedrich-Kinderkrankenhauses im Berliner Arbeiterviertel Wedding.
Heinrich Finkelstein war an der Berliner Universität erst Privatdozent, dann Titularprofessor. Obwohl er auch international als Pädiater geachtet und geehrt war, hat er als Jude nie eine Ordentliche Professur bekommen.
Auf eine Familie, auf eigene Kinder hat Heinrich Finkelstein verzichtet, er lebte zurückgezogen und bescheiden zusammen mit seiner Schwester. Seine Liebe galt den Bergen. Wanderungen in den Alpen waren ihm zeitlebens eine Quelle der Kraft.
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten und ihr antijüdischer Terror hatten auch für Heinrich Finkelstein schwerwiegende Folgen. Am 1. März 1933 trat er in den Ruhestand. 1935 verlor er seine Lehrberechtigung und alle Titel. 1936 wurde er als Gastprofessor nach Chicago eingeladen. Doch er kehrte bald nach Berlin zurück, weil er als alter Mann niemanden im Ausland zur Last fallen wollte.
Erst der Novemberpogrom von 1938 brachte ihn dazu, Deutschland endgültig zu verlassen. Heinrich Finkelstein emigrierte nach Chile. Er war zu alt und zu krank, um noch einmal von vorn beginnen zu können. Die Volksfrontregierung, in der Salvador Allende Gesundheitsminister war, setzte ihm eine Ehrenrente aus, die ihm nach dem Sturz dieser Regierung wieder entzogen wurde. Kollegen von der Universität in Santiago beschafften ihm ein pro-forma-Anstellung als Krankenhausbote, die ihm das tägliche Brot sicherte, und zogen ihn bei schwierigen Fällen als Berater hinzu.
Am 28. Januar 1942 starb Heinrich Finkelstein in Santiago de Chile. Sein Grab wird bis heute von der dortigen Universität in Ehren gehalten.
Die Straße Finkelsteinstr. ist eine Anliegerstraße
1975 wurde im Zuge der Kommunalen Neugliederung die Schlebuscher Robert-Koch-Str. in Finkelsteinstr. umbenannt.
Die Postleitzahl lautet 51375
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Finkelsteinstr. Finkelsteinstr.
Straßenschild Finkelsteinstr. Straßenschild Finkelsteinstr.

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6 Bilder, die sich auf Finkelsteinstr. beziehen:
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11.04.2015: umgestürzter Baum
11.04.2015: umgestürzter Baum
13.10.2007: Finkelsteinstr., Straßenschild
13.10.2007: Finkelsteinstr.
13.10.2007: Virchowstr., Straßenschild, Wegweiser für Semmelweisstr., Finkelsteinstr. und Paracelsusstr.

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